Betriebliche Altersvorsorge ist nicht nur Chefsache

Welcher Weg ist günstiger?

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Brutto- oder Nettoumwandlung – welcher Weg günstiger ist, hängt vom Einkommen und von der Zahl der Kinder ab. Wichtig sind auch der Familienstand und die Frage, ob gegebenenfalls beide Ehepartner förderberechtigt sind.

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Familien und Alleinerziehende mit geringem oder durchschnittlichem Einkommen von der Riester-Förderung profitieren. Für sie kommt also die Nettoumwandlung in Frage. Besserverdienende Singles kommen bei der Bruttoumwandlung auf ihre Kosten.

Altverträge bis 2004
Bis Ende des Jahres 2004 gab es die Möglichkeit einer pauschal versteuerten Entgeltumwandlung. Für Direktversicherungen, die bis dahin abgeschlossen wurden, gilt diese Regelung auch weiterhin – sofern sie nicht zwischenzeitlich umgewandelt wurden.
Bei den Altverträgen werden die Altersvorsorge-Aufwendungen pauschal mit 20 Prozent versteuert.

Das liegt in vielen Fällen unter dem individuellen Steuersatz, ist also oft günstiger als eine Nettoentgeltumwandlung. Riester-Förderung gibt es hier nicht. Dafür bleibt die Rentenauszahlung ab dem 60. Lebensjahr steuerfrei, wenn der Vertrag zwölf Jahre lief und mindestens fünf Jahre lang bespart wurde. Bei Verträgen, die ab dem 1.1. 2005 abgeschlossen wurden, besteht die Möglichkeit der Pauschalbesteuerung nicht mehr.

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