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23.03.2009

Betriebliche Altersvorsorge ist nicht nur Chefsache

Portabilität bei Arbeitgeberwechsel

Die betriebliche Altersvorsorge stammt aus einer Zeit, als Arbeitnehmer ein Leben lang beim gleichen Unternehmen dienten. Häufige Arbeitsplatzwechsel waren in diesem System nicht vorgesehen. Inzwischen hat die Politik auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt reagiert: die Portabilitätsregelung soll die Mitnahme des angesparten Kapitals ermöglichen.

Für Verträge, die vor 2005 abgeschlossen wurden, gilt die Neuregelung aber nicht. Sie sind deshalb relativ unflexibel. Bei einem Firmenwechsel kann die Anwartschaft nicht mitgenommen werden. Stattdessen verzinst der bisherige Altersvorsorge-Träger das angesammelte Guthaben weiter und der Arbeitnehmer kann bei seinem neuen Arbeitgeber einen weiteren bAV-Vertrag abschließen.

Bei mehrfachem Jobwechsel werden auf diese Weise verschiedene Klein-Renten aufgebaut, was hohe Verwaltungskosten zur Folge hat.

Bei Verträgen ab 2005 besteht dieses Flexibilitäts-Hindernis nicht mehr. Arbeitnehmer haben zwei Möglichkeiten: Sie können ihren Vertrag aus eigener Tasche weiterführen und dafür gegebenenfalls Riester-Förderung in Anspruch nehmen.

Oder sie nutzen das neue Recht auf Portabilität und nehmen ihre Ansprüche zum neuen Arbeitgeber mit. Dabei wird die bisherige Anwartschaft in einen Kapitalbetrag umgerechnet und in die Versorgungseinrichtung des neuen Arbeitgebers übertragen. Die Rente wird somit später aus einer Hand gezahlt.

Die Neuregelung gilt für Pensionskassen, Pensionsfonds und Direktversicherungen. Rentenansprüche aus Pensionszusagen und Unterstützungskassen können nur mitgenommen werden, wenn alter und neuer Arbeitgeber zustimmen.

Für das Portabilitäts-Recht gelten die folgenden Bedingungen: Das übertragene Guthaben liegt unter der Beitragsbemessungsgrenze von 64.800 Euro (West), bzw. 54.600 Euro (Ost) und die Übertragung wird innerhalb eines Jahres nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses beantragt.

Freie Auswahl der Altersvorsorge-Produkte besteht allerdings nicht. Wenn der Arbeitnehmer Kapital aus einer Direktversicherung mitbringt, der neue Arbeitgeber die Altersvorsorge aber über eine Pensionskasse organisiert, muss er nicht zusätzlich die Direktversicherung weiterführen. Individuelle Regelungen sind aber möglich. Änderungen kann es auch beim Leistungsprofil geben.

Zusätzliche Versicherungsleistungen wie Schutz bei Invalidität oder Berufsunfähigkeit können beim neuen Versorgungsträger wegfallen, deshalb sollte man sie besser einzeln absichern. Eine separate Versicherung ist auch deshalb von Vorteil, weil bei jedem Wechsel eine neue Gesundheitsprüfung ansteht - und die wird immer heikler, je älter der Versicherte ist.

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