Kategorie: Gruppenunfallversicherung

Barmenia Versicherungen vergeben den 14. Mathematik-Preis: Auszeichnungen und Preisgelder gehen an fünf Absolventen

Barmenia Versicherungen vergeben den 14. Mathematik-Preis: Auszeichnungen und Preisgelder gehen an fünf Absolventen

Wuppertal, 08. November 2014 – Am heutigen Samstag vergibt Christoph Laarmann, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Barmenia Versicherungen, den Barmenia-Mathematik-Preis. Fünf Preisträger des Fachbereichs Mathematik und Naturwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal werden für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet. In diesem Jahr erhalten die Absolventen Preisgelder in Höhe von insgesamt 8.500 Euro.

Die diesjährige Preisverleihung findet wie bereits in den Vorjahren im Rahmen der feierlichen Absolventenfeier in der Historischen Stadthalle Wuppertal statt. Das Preisgeld verteilt sich für den Jahrgang 2013/2014 auf einen ersten, zwei zweite Preise sowie auf zwei Förderpreise.

Den ersten Preis erhält Arif Dönmez (Master of Science). Die beiden zweiten Preise gehen an Kathrin Möllenhoff und Nils Kintscher (beide Master of Science). Über die Förderpreise können sich in diesem Jahr Lisa Claus und Fabian Hahn, beide Bachelor-Absolventen, freuen.

Der Barmenia-Mathematik-Preis ist ein wesentlicher Teil einer Kooperation zwischen dem Fachbereich Mathematik der Bergischen Universität Wuppertal und den Barmenia Versicherungen. Neben Preisgeldern werden den Studierenden der Mathematik und Informationstechnologie auch Praktika in den Hauptverwaltungen am Standort Wuppertal angeboten. 17 Studenten der Mathematik, Wirtschaftsmathematik sowie Informatik der Bergischen Universität nahmen das Angebot in diesem Jahr wahr und absolvierten Praktikumseinsätze im Hause der Barmenia. Eine Preisträgerin sowie ein Preisträger aus den letzten Jahren konnten fest in mathematischen Bereichen eingestellt werden.

Die Barmenia Versicherungen zählen zu den großen unabhängigen Versicherungsgruppen in Deutschland. Als einer der größten Arbeitgeber in Wuppertal – mit rund 1.600 Mitarbeitern am Standort – beschäftigen die Unternehmen rund 3.400 Mitarbeiter deutschlandweit. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Arbeitnehmer ist dem Barmenia-Vorstand ein wichtiges Anliegen. Soziales Engagement und Verantwortung für den Standort sind für die Gruppe selbstverständlich.

o.R. von l.n.r: Prof. Wolfgang Wagner, Prof. Hans-Willi Kling, Prof. Birgit Jacob, Christoph Laarmann

u. R. von l.n.r: Die Preisträger Nils Kintscher, Kathrin Möllenhoff, Arif Dönmez, Lisa Christin Claus, Fabian Hahn

Pressekontakt: Marina Weise-Bonczek Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 0202 438-2718 Fax: 0202 438-032718 E-Mail: marina.weise@barmenia.de

Pressemitteilung Barmenia (Presseinformationen)

Preis, persönlicher Ansprechpartner, Leistungen: wichtigste Kriterien bei der Versicherungswahl

München, 10. November 2014 | Generali Versicherungen

Umfrage der Generali Versicherungen zum Schadenmanagement in der Versicherungsbranche IV Preis, persönlicher Ansprechpartner, Leistungen: wichtigste Kriterien bei der Versicherungswahl

München – Mit der Umfrage Schadenmanagement untersuchen die Generali Versicherungen die Zufriedenheit der Bevölkerung mit ihren Versicherungen. Ebenso geht das Unternehmen der Frage nach, welche Kriterien für Kunden die wichtigsten bei der Auswahl einer Versicherung sind. Ganz oben stehen Preis, persönlicher Ansprechpartner und Leistungsumfang.

Rund jeder zweite Befragte (48,9 Prozent) nannte einen günstigen Preis als ausschlaggebenden Grund. Nahezu ebenso viele (46,4 Prozent) gaben einen persönlichen Ansprechpartner als Kriterium an. Und rund jeder dritte Befragte (36,3 Prozent) erklärte, dass der Leistungsumfang am wichtigsten sei. „Das Ergebnis zeigt, dass Kunden neben einem günstigen Preis auch großen Wert auf Qualität legen. Ein persönlicher Ansprechpartner ist die beste Voraussetzung für eine gute Beratung und je größer der Leistungsumfang, desto besser der Schutz“, erläutert Maximilian Jetzlsperger, Bereichsleiter Schaden der Generali Versicherungen. Als weitere Kriterien nannten die Befragten die gute Erreichbarkeit des Anbieters (32,7 Prozent), das Vertrauen in die Marke (23,0 Prozent) sowie eine schnelle Reaktionszeit des Anbieters (18,3 Prozent). Unzufriedenheit mit ihrer jetzigen Versicherung war dagegen nur für 3,7 Prozent ein nennenswerter Grund.

Gleichzeitig gaben entgegen dem derzeitigen Trend der wachsenden Bedeutung des Internets nur 2,8 Prozent der Befragten die Möglichkeit eines Online-Abschlusses an. „Das Internet scheint für die Mehrheit der Bevölkerung eher ein Informationskanal zu sein. Die Tatsache, dass eine Police online erworben werden kann, ist nur für einen geringen Teil der Bevölkerung von Bedeutung“, so Jetzlsperger.

Die Umfrage Schadenmanagement
Die Umfrage Schadenmanagement der Generali Versicherungen untersucht die Zufriedenheit der Bevölkerung mit den Themen Schadenregulierung und Versicherungen allgemein. Dafür hat das unabhängige Markt- und Sozialforschungsinstitut USUMA GmbH insgesamt 1.005 Bundesbürger im Frühjahr 2014 anhand einer repräsentativen Telefonumfrage befragt. 541 der befragten Bundesbürger hatten in den letzten fünf Jahren einen Schadenfall mit Versicherungskontakt. Das Magazin zur Umfrage sowie weiteres Informationsmaterial wie Pressemitteilungen, einen Audiobeitrag, Grafiken und Bilder finden sich im Internet unter www.generali-schadenumfrage.de.

Generali Versicherungen
Die Generali Versicherungen, München (www.generali.de), gehören mit Beitragseinnahmen von 6,1 Milliarden Euro und 6 Millionen Kunden zu Deutschlands größten Erstversicherern. Durch seinen Multikanalvertrieb bietet das Unternehmen bedarfsorientierte Angebote gleichermaßen für Privat- und Firmenkunden. Es verwaltet Kapitalanlagen in Höhe von über 41 Milliarden Euro und ist ein Unternehmen der Generali Deutschland Gruppe.

KontaktGenerali Versicherungen
Christian Krause
Adenauerring 7
81737München

Telefon: +49 (0) 89 5121-2283
Fax: +49 (0) 89 5121-1045
E-Mail: christian.krause@generali.com
http://www.generali.de

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Pressemitteilung Generali (München, 10. November 2014)

KUBUS-Kundenbefragung: CosmosDirekt setzt erneut Maßstäbe im Versicherungsmarkt

Saarbrücken, 07. November 2014 | CosmosDirekt

KUBUS-Kundenbefragung: CosmosDirekt setzt erneut Maßstäbe im Versicherungsmarkt

Direkt- oder Serviceversicherer? – Das ist keine Frage mehr. Wie sich Direktversicherung und qualitativ hochwertiger Service zur Begeisterung der Kunden vereinbaren lassen, zeigt CosmosDirekt: Bei der KUBUS-Kundenbefragung 2014 erzielt Deutschlands führender Online-Versicherer in den Bereichen persönliche Telefonberatung und Schadenregulierung neue Bestwerte in der Branche. Damit setzt das Unternehmen erneut Maßstäbe im Versicherungsmarkt.

Saarbrücken – CosmosDirekt-Kunden sind mit ihrem Versicherer hochzufrieden. Das hat eine aktuelle KUBUS-Kundenbefragung des Kölner Beratungsunternehmens MSR Consulting ergeben. Bestwerte vergaben die Befragten für den Telefonkontakt und die Schadenabwicklung im Bereich Kfz-Kaskoschutz. „Als führender Online-Versicherer wollen wir im gesamten Kundenservice neue Maßstäbe setzen. Über die hervorragenden Ergebnisse freuen wir uns daher sehr“, sagt Peter Stockhorst, Vorstandsvorsitzender von CosmosDirekt.

Neuer Branchenmaßstab in der persönlichen Telefonberatung
Für die persönliche Telefonberatung erhielt CosmosDirekt bereits zum sechsten Mal in Folge die Bestnote. Keinem anderen Versicherungsunternehmen ist das zuvor gelungen. Die große Mehrheit von 83 Prozent der Befragten gab an, „vollkommen“ oder „sehr zufrieden“ zu sein. Auch den selbst aufgestellten Branchen-Bestwert aus der Vergangenheit konnte CosmosDirekt dieses Jahr übertreffen. Insgesamt bewerteten die Kunden alle Einzelaspekte des Telefonkontaktes um bis zu neun Prozentpunkte besser als noch 2013. Besonders zufrieden waren sie mit der Freundlichkeit und Zuverlässigkeit der Berater am Telefon sowie der Zeit, die diese sich für das Gespräch nahmen. „Für unsere Kunden sind wir, nicht nur online, immer erreichbar – rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr“, sagt Stockhorst.

Branchenweiter Bestwert auch für die Abwicklung von Kfz-Schäden
Die Kundenzufriedenheit mit der Schadenregulierung in der Kfz-Kaskoversicherung ist im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich um zehn Prozentpunkte gestiegen. Insgesamt gaben 88 Prozent der Befragten an, vollkommen oder sehr zufrieden mit dem Schadenservice von CosmosDirekt zu sein. Damit erzielt das Unternehmen auch an dieser Stelle einen neuen Bestwert in der gesamten Versicherungsbranche.

Preis-Leistungs-Verhältnis zum siebten Mal in Folge „hervorragend“
Darüber hinaus zeigten sich die Kunden äußerst zufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis von CosmosDirekt. In dieser Kategorie darf sich Deutschlands führender Online-Versicherer bereits zum siebten Mal in Folge über die KUBUS-Bestnote „Hervorragend“ freuen.

Die Datenbank des Kölner Beratungshauses MSR Consulting, das seit über 20 Jahren Kundenbefragungen für Finanzdienstleister – seit 2003 auch in Form von KUBUS-Marktstudien – durchführt, umfasst mehr als 500.000 Interviews mit Versicherungsnehmern. Die diesjährige Erhebung der Kundenzufriedenheit fand von März bis Juni statt.

Über CosmosDirekt
CosmosDirekt ist DIE Versicherung. Mit einfachen und flexiblen Online-Angeboten und kompetenter persönlicher Beratung rund um die Uhr setzt das Unternehmen neue Maßstäbe in der Versicherungsbranche. Zum Angebot zählen private Absicherung, Vorsorge und Geldanlage. Mehr als 1,7 Millionen Kunden vertrauen auf Deutschlands führenden Online-Versicherer und den weltweit größten Direktversicherer in der Sparte Lebensversicherungen. CosmosDirekt gehört zur Generali Deutschland Gruppe. Zusätzliche Informationen gibt es im Internet unter www.cosmosdirekt.de.

KontaktCosmosDirekt
Stefan Göbel
Leiter Unternehmenskommunikation
Halbergstraße 50-60
66121Saarbrücken

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E-Mail: stefan.goebel@cosmosdirekt.de
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CosmosDirekt
Susanne Paul
Telefon: +49 (0) 681 966-7186
Fax: +49 (0) 681 966-6662
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Pressemitteilung Generali (Saarbrücken, 07. November 2014)

Wenn der Streik die Bänder stillstehen lässt

Wichtige Zulieferteile stecken buchstäblich auf den Gleisen fest. Der Rekordstreik der Lokführer in Deutschland könnte zu Produktionsunterbrechungen in der deutschen Industrie führen. Laut einer Schätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) könnten die Schäden ab dem vierten Streiktag von einstelligen Millionenbeträgen schnell auf über 100 Millionen Euro täglich steigen. Inwieweit solche Schäden gedeckt sind, erklärt Volker Münch, Experte für Versicherungen bei Betriebsunterbrechungen bei der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS).

 

Allianz SE
München, 07.11.2014

Volker Münch, Experte für Versicherungen bei Betriebsunterbrechungen bei der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS)

Können Unternehmen finanzielle Verluste infolge des Streiks durch Versicherungen abmildern?

 

Volker Münch: Eine klassische Sach- und Betriebsunterbrechungsversicherung greift leider nicht, wenn es infolge des Streiks zu Lieferverzögerungen kommt und die Produktion unterbrochen wird. Denn eine solche Deckung setzt immer einen Sachschaden voraus, beispielsweise einen Brand beim Zulieferer als Ursache für die Unterbrechung. Es gibt jedoch neue Produkte wie die „Non-Damage Business Interruption“-Police von AGCS, die für Schäden aus Betriebsunterbrechungen auch ohne vorangegangenen Sachschaden aufkommen. Als Auslöser gelten unter anderem Streik, Stromausfall, Sperrungen durch Behörden oder auch bestimmte politische Risiken.

 

Gibt es schon viele Unternehmen, die eine solche neue Versicherung haben?

 

Münch: Solche Produkte sind relativ neu im Markt, bisher haben sich erst wenige Unternehmen dafür entschieden. Auch sind diese Produkte exakt auf unsere groß-industriellen Kunden zugeschnitten. Doch wir registrieren steigendes Interesse, gerade nach solchen Ereignissen wie dem Bahnstreik. Vielen Unternehmen wird dadurch stärker bewusst, wie verwundbar ihre globalen Lieferketten geworden sind. Fällt ein Glied der Kette aus, kann dies schnell weite Kreise ziehen.

 

Für welche Unternehmen wäre ein solcher Schutz besonders wichtig?

 

Münch: Besonders gefährdet sind Unternehmen aus der Automobilbrache, der Elektronik, dem Maschinen- und Anlagenbau. Sie haben hunderte, mitunter tausende von Lieferanten und produzieren in der Regel just-in-time, also mit minimalen Lagerbeständen. Verzögerungen oder Ausfälle bei der Lieferung von Zulieferteilen können schnell die Bänder stillstehen lassen.

  Weitere Informationen Stromausfälle – „Eine Sekunde ohne Strom kann schon zu viel sein“   Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

Disclaimer   Kontakt für Presse

Heidi Polke-Markmann 
Allianz Global Corporate & Specialty SE
Tel.: +49.89.3800-14303
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Bettina Sattler
Allianz SE
Tel.: +49.89.3800-16048
E-Mail senden

  Mehr auf allianz.com Wenn der Streik die Bänder stillstehen lässt 07.11.2014 | Allianz SE

Wichtige Zulieferteile stecken buchstäblich auf den Gleisen fest. Der Rekordstreik der Lokführer in Deutschland könnte zu Produktionsunterbrechungen in der deutschen Industrie führen. Laut einer Schätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) könnten die Schäden ab dem vierten Streiktag von einstelligen Millionenbeträgen schnell auf über 100 Millionen Euro täglich steigen. Inwieweit solche Schäden gedeckt sind, erklärt Volker Münch, Experte für Versicherungen bei Betriebsunterbrechungen bei der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS).

Mehr dazu… Allianz: Umsatz und Quartalsüberschuss wachsen im dritten Quartal 2014 zweistellig 06.11.2014 | Allianz SE

Gesamter Umsatz steigt um 14,5 Prozent auf 28,78 Milliarden Euro / Operatives Ergebnis verbessert sich um 5,2 Prozent auf 2,65 Milliarden Euro / Quartalsüberschuss/Anteilseigener wächst um 11,2 Prozent auf 1,61 Milliarden Euro / Ausblick für operatives Ergebnis bestätigt: oberes Ende der Prognosespanne von 10,5 Milliarden Euro in Reichweite / Neue Dividendenpolitik lässt Ausschüttungsquote auf 50 Prozent des Jahresüberschusses steigen

Mehr dazu… Neue Dividendenpolitik mit erhöhter Ausschüttungsquote von 50 Prozent 06.11.2014 | Allianz SE

Vorstand und Aufsichtsrat der Allianz SE haben eine Änderung ihrer Dividendenpolitik mit dem Ziel der Erhöhung der Ausschüttungsquote von 40 auf 50 Prozent des auf die Anteilseigner entfallenden Jahresüberschusses der Allianz Gruppe beschlossen.

Mehr dazu… Mehr dazu…

Pressemitteilung Allianz ( Allianz SE
München, 07.11.2014 )

Commerzbank: Operatives Ergebnis im dritten Quartal 2014 bei 343 Mio. Euro – harte Kernkapitalquote unter voller Anwendung von Basel 3 auf 9,6 % gesteigert

06. November 2014

Commerzbank: Operatives Ergebnis im dritten Quartal 2014 bei 343 Mio. Euro – harte Kernkapitalquote unter voller Anwendung von Basel 3 auf 9,6 % gesteigert Konzernergebnis deutlich auf 225 Mio. Euro gesteigert (drittes Quartal 2013: 75 Mio. Euro) Erträge vor Risikovorsorge auf 2,4 Mrd. Euro trotz Portfolioabbau im Segment NCA erhöht (drittes Quartal 2013: 2,3 Mrd. Euro) Kernbank mit gutem Operativen Ergebnis von 593 Mio. Euro (drittes Quartal 2013: 375 Mio. Euro) Kreditvolumen in der Kernbank im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 9 % ausgeweitet NCA-Portfolio auf 88 Mrd. Euro per Ende September 2014 reduziert CET-1-Quote unter voller Anwendung von Basel 3 auf 9,6 % gesteigert (Ende Dezember 2013: 9,0 %) Blessing: „Wir haben im dritten Quartal die gute Entwicklung des ersten Halbjahres fortgesetzt. Das Wachstum in der Kernbank zeigt: Unser Produkt- und Leistungsangebot kommt bei unseren Kunden gut an.“

Die Commerzbank hat im dritten Quartal 2014 ein gutes Operatives Ergebnis erzielt, das Kreditvolumen erneut erhöht und die Kapitalquoten weiter gestärkt. Das Operative Ergebnis im Konzern wurde im dritten Quartal mit 343 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht (drittes Quartal 2013: 103 Millionen Euro). Dies lag vor allem an den verbesserten Erträgen vor Risikovorsorge (plus 5 % oder plus 125 Millionen Euro auf 2,4 Milliarden Euro) und der deutlich niedrigeren Risikovorsorge (minus 31 % oder minus 151 Millionen Euro auf 341 Millionen Euro). Die Verwaltungsaufwendungen stiegen in diesem Zeitraum aufgrund der tariflich vereinbarten Lohnrunde und des Mehraufwands aus gestiegenen regulatorischen Anforderungen leicht auf 1,72 Milliarden Euro (drittes Quartal 2013: 1,69 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis lag mit 225 Millionen Euro ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert (drittes Quartal 2013: 75 Millionen Euro).

In den ersten neun Monaten 2014 lag das Operative Ergebnis im Konzern bei 924 Millionen Euro und damit gut 44 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums (erste neun Monate 2013: 641 Millionen Euro). Dabei profitierte die Bank vor allem von der niedrigeren Risikovorsorge (836 Millionen Euro gegenüber 1,3 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten 2013). Diese kompensierte die infolge des Portfolioabbaus im Segment Non-Core Assets (NCA) und des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes leicht gesunkenen Erträge vor Risikovorsorge (minus 2,0 % auf 6,9 Milliarden Euro) und die um knapp 1 % gestiegenen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 5,15 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten 2014 erzielte die Commerzbank ein Konzernergebnis von 525 Millionen Euro. Der starke Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (erste neun Monate 2013: 17 Millionen Euro) ist auch auf die im vergangenen Jahr gebuchten Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 493 Millionen Euro zurückzuführen.

„Wir haben im dritten Quartal die gute Entwicklung des ersten Halbjahres fortgesetzt: Das zeigt sich insbesondere in den Ergebnissen der Kernbank“, sagte Martin Blessing, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank. „Das Wachstum in der Kernbank verdeutlicht auch: Unser auf die veränderten Bedürfnisse der Kunden angepasstes Produkt- und Leistungsangebot kommt gut an.“

Harte Kernkapitalquote weiter gesteigert, Risikoaktiva leicht gesunken

Mit der positiven Entwicklung der Common-Equity-Tier-1-Quote (CET1) hat die Bank ihre komfortable Kapitalposition weiter ausgebaut. Die Quote nach voller Anwendung von Basel 3 stieg auf 9,6 % – nach 9,0 % per Ende Dezember 2013 und 9,4 % per Ende Juni 2014. Nach den Übergangsregelungen von Basel 3 konnte diese Quote per Ende September 2014 gegenüber dem Jahresende um 0,2 Prozentpunkte auf 11,8 % verbessert werden (Ende Dezember 2013: 11,6 %, Ende Juni 2014: 11,7 %). Die Risikogewichteten Aktiva lagen per Ende September 2014 mit 216 Milliarden Euro leicht unter dem Wert per Ende Juni von 217 Milliarden Euro. Die Leverage Ratio wird ab dem dritten Quartal 2014 auf Grundlage der angepassten, strengeren Regeln der Richtlinie über Eigenkapitalanforderungen der Europäischen Union (CRD 4/CRR) ausgewiesen. Auch nach diesen Regelungen stieg die Leverage Ratio per Ende September 2014 unter voller Anwendung von Basel 3 auf 3,4 %. In den Vorquartalen folgte der Ausweis noch der jeweils aktuellen Berechnungslogik der CRD 4/CRR. Demnach hatte die Leverage Ratio bei vollständiger Anwendung von Basel 3 per Ende September 2013 3,2 % und per Ende Juni 2014 3,3 % betragen.

Kernbank setzt im dritten Quartal gute Entwicklung des ersten Halbjahrs fort

Die Kernbank, die das strategisch bedeutende kundenorientierte Geschäft beinhaltet, erzielte im dritten Quartal mit 593 Millionen Euro ein gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessertes Operatives Ergebnis (drittes Quartal 2013: 375 Millionen Euro). Die Erträge vor Risikovorsorge wurden dank des strategischen Fortschritts in den Kernbanksegmenten um 4,4 % auf 2,3 Milliarden Euro gesteigert (drittes Quartal 2013: 2,2 Milliarden Euro). Dabei entwickelten sich sowohl das Zins- und Handelsergebnis (plus 8,8 % auf 1,5 Milliarden Euro) als auch der Provisionsüberschuss (plus 1,3 % auf 788 Millionen Euro) positiv. Die im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 90 Millionen Euro geringere Risikovorsorge (drittes Quartal 2013: 249 Millionen Euro) unterstützte die operative Entwicklung zusätzlich. Die Verwaltungsaufwendungen stiegen in der Kernbank gegenüber dem Vorjahresquartal nur leicht um 2,5 % auf 1,643 Milliarden Euro an (drittes Quartal 2013: 1,603 Milliarden Euro). Das Kreditvolumen wurde in diesem Zeitraum noch einmal um rund 9 % erhöht. Im Vergleich zum Vorquartal steigerten die Segmente Privatkunden und Mittelstandsbank ihr Kreditvolumen jeweils um rund 2 %.

Kernbanksegmente weiter auf Wachstumskurs

Das Segment Privatkunden ist weiter auf Wachstumskurs. Im dritten Quartal 2014 wurde mit 121 Millionen Euro erneut ein gutes Operatives Ergebnis erzielt. Trotz der üblicherweise schwächeren Ferienzeit lag es auf dem Niveau der beiden Vorquartale und deutlich über dem Vorjahresquartal (drittes Quartal 2013: 41 Millionen Euro). Die Erträge vor Risikovorsorge summierten sich im dritten Quartal auf 865 Millionen Euro und wurden damit gegenüber dem Vorjahr um 5 % gesteigert (drittes Quartal 2013: 825 Millionen Euro). Dieser Zuwachs ist vor allem auf die starke Entwicklung in der Filialbank zurückzuführen. Das Neugeschäftsvolumen in der Baufinanzierung verzeichnete in den ersten neun Monaten 2014 im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Zuwachs von 28 %. Die Volumina von Vermögensmanagementprodukten und PremiumDepots wurden im gleichen Zeitraum um 53 % gesteigert. Der Anteil der Bestandserträge konnte damit weiter ausgebaut werden. In den ersten neun Monaten 2014 wurden netto knapp 215.000 neue Kunden gewonnen, davon rund 77.000 im dritten Quartal. Das Operative Ergebnis profitierte auch von der gesunkenen Risikovorsorge. Sie lag mit 16 Millionen Euro rund 50 % unter dem Vorjahresniveau (drittes Quartal 2013: 31 Millionen Euro). Gegenüber dem Vorjahr wurden die Verwaltungsaufwendungen infolge des bereits kommunizierten Stellenabbaus deutlich um 25 Millionen Euro auf 728 Millionen Euro gesenkt.

Auch die Mittelstandsbank hat ihr Operatives Ergebnis im dritten Quartal gesteigert. Mit 363 Millionen Euro übertraf das Ergebnis den Vorjahreswert um 4 % (drittes Quartal 2013: 349 Millionen Euro). Das starke Operative Ergebnis ist vor allem auf die sehr niedrige Risikovorsorge zurückzuführen. Sie lag im dritten Quartal bei 36 Millionen Euro und betrug damit lediglich ein Drittel des Vorjahreswertes von 106 Millionen Euro. Die Erträge vor Risikovorsorge gingen hingegen auf 742 Millionen Euro zurück. Im dritten Quartal 2013 hatten sie, auch infolge positiver Einmaleffekte aus der vorzeitigen Rückführung eines Unternehmenskredits, bei 790 Millionen Euro gelegen. Auch in der Mittelstandsbank wurde das Kreditvolumenwachstum im dritten Quartal fortgesetzt und gegenüber dem Vorjahr um rund 10 % gesteigert. Dabei konnten Zuwächse in allen Geschäftsbereichen verzeichnet werden.

Im Segment Central & Eastern Europe hat die mBank im dritten Quartal 2014 ihre Wachstumsstory weiter fortgeschrieben. Insgesamt wurde das Operative Ergebnis im Segment gegenüber dem Vorjahr um 43 % auf 93 Millionen Euro gesteigert (drittes Quartal 2013: 65 Millionen Euro). Es profitierte dabei von der günstigen Ertragsentwicklung infolge des kontinuierlichen Kreditwachstums. Im dritten Quartal 2014 lagen die Erträge vor Risikovorsorge mit 240 Millionen Euro um 13 % über dem Vorjahreswert (drittes Quartal 2013: 212 Millionen Euro). Im dritten Quartal 2014 wurden netto 37 Millionen Euro in die Risikovorsorge eingestellt – ein mit den Vorquartalen vergleichbarer Wert (drittes Quartal 2013: 41 Millionen Euro, zweites Quartal 2014: 38 Millionen Euro).

Im üblicherweise saisonal schwächeren dritten Quartal hat Corporates & Markets ein starkes Ergebnis erzielt. Das Operative Ergebnis lag mit 158 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahresquartal (drittes Quartal 2013: 85 Millionen Euro). Hierzu trugen die im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 % auf 486 Millionen Euro verbesserten Erträge vor Risikovorsorge bei (drittes Quartal 2013: 460 Millionen Euro). Der übliche Saisoneffekt wurde dabei vor allem durch die erhöhte Volatilität im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren und Devisen (Fixed Income & Currencies) und die entsprechende Kundennachfrage nach Absicherungsprodukten kompensiert. Die robusten Erträge im Bereich Corporate Finance resultierten insbesondere aus der starken Aufstellung im Primärgeschäft mit Aktien, Anleihen, Konsortialkrediten und strukturierten Lösungen. Auch im Handel mit Aktien und Rohstoffen (EMC) konnte sich das Segment gegenüber dem Vorjahr behaupten. Corporates & Markets profitierte allerdings auch von der Entwicklung der Risikovorsorge. Im dritten Quartal wurden netto keine Zuführungen zur Risikovorsorge gebucht, im Vorjahresquartal waren es noch 43 Millionen Euro gewesen. Die Verwaltungsaufwendungen wurden trotz erhöhter regulatorischer Anforderungen dank anhaltender Kostendisziplin leicht auf 328 Millionen Euro gesenkt (drittes Quartal 2013: 332 Millionen Euro).

NCA: wertschonende Abbaustrategie konsequent fortgesetzt

Das Segment NCA wies im dritten Quartal einen operativen Verlust von minus 250 Millionen Euro aus. Das stellt gegenüber dem Vorjahr eine leichte Verbesserung dar (operativer Verlust im dritten Quartal 2013: minus 272 Millionen Euro) und ist in erster Linie auf die verbesserten Erträge vor Risikovorsorge zurückzuführen (80 Millionen Euro gegenüber 54 Millionen Euro im dritten Quartal 2013). Die Risikovorsorge lag im dritten Quartal 2014 mit 251 Millionen Euro erwartungsgemäß in etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals (drittes Quartal 2013: 243 Millionen Euro).

Das Exposure at Default (EaD) wurde auch im dritten Quartal wertschonend abgebaut, und zwar um 4,4 Milliarden Euro oder 4 % auf 88 Milliarden Euro per Ende September 2014. Das sind 29 % weniger als im Vorjahr. Der Abbau im dritten Quartal entfiel nahezu vollständig auf die Bereiche Commercial Real Estate (CRE) und Public Finance. Das CRE-Portfolio wurde per Ende September um 8 % auf 23 Milliarden Euro reduziert (zweites Quartal 2014: 24 Milliarden Euro) und das Public-Finance-Portfolio um 5 % auf 53 Milliarden Euro (zweites Quartal 2014: 55 Milliarden Euro). Im Bereich Schiffsfinanzierungen hat die Bank im August 2014 den Verkauf von neun Containerschiffen vereinbart. Das EaD lag per Ende September 2014 bei rund 13 Milliarden Euro.

Ausblick

„Die Commerzbank wird ihren Wachstumskurs in der Kernbank weiter fortsetzen. Der Fokus liegt dabei nach wie vor auf den Kreditvolumina im Privatkundengeschäft und in der Mittelstandsbank. Wir werden unsere erfolgreiche wertschonende Abbaustrategie im Segment NCA fortführen und die Portfolios in den Bereichen CRE und Schiffsfinanzierung bis 2016 zusammen auf rund 20 Milliarden Euro reduzieren“, sagte Stephan Engels, Finanzvorstand der Commerzbank. Die Bank spezifiziert zudem ihr Kostenziel für 2014: Die Verwaltungsaufwendungen werden für das Gesamtjahr 2014 die Marke von 6,9 Milliarden Euro nicht überschreiten. Die zusätzlichen Investitionen für die Umsetzung der strategischen Agenda und insbesondere steigende regulatorische Kosten werden durch kontinuierliche Kostenmaßnahmen finanziert. Hinsichtlich der Risikovorsorge bestätigt die Bank ihre im Vorquartal angepasste Erwartung, dass sie spürbar unter dem Gesamtwert des Jahres 2013 liegen wird (2013: 1,747 Milliarden Euro). Die Commerzbank hält unverändert an ihrem Ziel fest, die harte Kernkapitalquote bei voller Anwendung von Basel 3 bis 2016 auf über 10 % zu steigern.

Auszug aus der konsolidierten Gewinn-und-Verlust-Rechnung

in Mio. Euro Q3 2014 Q3 2013 9M 2014 9M 2013 Q2 2014 Zins- und Handelsergebnis 1.595 1.409 4.559 4.698 1.426 Risikovorsorge -341 -492 -836 -1.296 -257 Provisionsüberschuss 799 784 2.396 2.433 782 Ergebnis aus Finanzanlagen 15 136 18 10 41 Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen 19 31 42 50 10 Sonstiges Ergebnis -22 -79 -108 -145 -18 Erträge vor Risikovorsorge 2.406 2.281 6.907 7.046 2.241 Verwaltungsaufwendungen 1.722 1.686 5.147 5.109 1.727 Operatives Ergebnis 343 103 924 641 257 Wertminderungen (Goodwill) – – – – – Restrukturierungsaufwendungen – – – 493 – Ergebnis aus dem Verkauf von Veräußerungsgruppen – – – – – Ergebnis vor Steuern 343 103 924 148 257 Steuern 93 4 320 59 132 Commerzbank-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis 225 75 525 17 100 Aufwandsquote im operativen Geschäft (%) 71,6 73,9 74,5 72,5 77,1

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Unter http://mediathek.commerzbank.de/ finden Sie ab ca. 7 Uhr sendefähiges Video- und Audiomaterial mit Aussagen von CFO Stephan Engels.

Über mobile Endgeräte können Sie die Videos direkt aufrufen: http://mediathek.commerzbank.de/q3de/

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Über die Commerzbank  

Die Commerzbank ist eine führende, international agierende Geschäftsbank mit Standorten in mehr als 50 Ländern. Kernmärkte der Commerzbank sind Deutschland und Polen. Mit den Geschäftsbereichen Privatkunden, Mittelstandsbank, Corporates & Markets und Central & Eastern Europe bietet sie ihren Privat- und Firmenkunden sowie institutionellen Investoren ein umfassendes Portfolio an Bank- und Kapitalmarktdienstleistungen an. Die Commerzbank finanziert über 30 Prozent des deutschen Außenhandels und ist unangefochtener Marktführer in der Mittelstandsfinanzierung. Mit den Töchtern comdirect und der polnischen mBank verfügt sie über zwei der weltweit innovativsten Online-Banken. Die Commerzbank betreibt mit rund 1.200 Filialen eines der dichtesten Filialnetze der deutschen Privatbanken. Insgesamt betreut die Bank rund 15 Millionen Privat- sowie 1 Million Geschäfts- und Firmenkunden. Die 1870 gegründete Bank ist an allen wichtigen Börsenplätzen der Welt vertreten. Im Jahr 2013 erwirtschaftete sie mit durchschnittlich rund 54.000 Mitarbeitern Bruttoerträge von mehr als 9 Milliarden Euro.

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Disclaimer

Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Dabei handelt es sich um Aussagen, die keine Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Solche Aussagen in dieser Mitteilung betreffen unter anderem die erwartete zukünftige Geschäftsentwicklung der Commerzbank, erwartete Effizienzgewinne und Synergien, erwartete Wachstumsperspektiven und sonstige Chancen für eine Wertsteigerung der Commerzbank sowie die erwarteten zukünftigen finanziellen Ergebnisse, Restrukturierungskosten und sonstige Finanzentwicklungen und -angaben. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf aktuellen Planungen, Erwartungen, Schätzungen und Prognosen des Vorstands. Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhängig und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, in Polen, im sonstigen Europa und in anderen Regionen, in denen die Commerzbank einen erheblichen Teil ihrer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielt und einen erheblichen Teil ihrer Vermögenswerte hält, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, insbesondere aufgrund der andauernden europäischen Schuldenkrise, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen zur Verbesserung des Geschäftsmodells, insbesondere die Reduzierung des NCA-Portfolios, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement, Risiken aufgrund regulatorischer Änderungen sowie andere Risiken. In die Zukunft gerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Die Commerzbank ist nicht verpflichtet, die in dieser Mitteilung enthaltenen, in die Zukunft gerichteten Aussagen auf den neuesten Stand zu bringen oder abzuändern, um Ereignisse oder Umstände zu reflektieren, die nach dem Datum dieser Mitteilung eintreten.

Pressemitteilung Commerzbank (06. November 2014)

Nachlese: Kunstrecht verstehen beim ARTIMA Symposium 2014

Rechtssicherheit beim Ankauf von Kunst, Provenienzfragen oder wichtige Aspekte im Erbschafts-, Stiftungs- und Steuerrecht: All dies sind rationale Fragen, denen sich ein Kunstsammler stellen muss. Beim „ARTIMA Symposium 2014“ der Mannheimer Versicherung AG, die seit über zwei Jahrzehnten mit der Marke ARTIMA auf die Versicherung von Kunst spezialisiert ist, gaben hochkarätige Referenten der Kunstwelt und Rechtswissenschaft Antworten auf diese Fragen.

Unter dem Motto „Kunst sammeln und bewahren“ fand in den Räumlichkeiten der Mannheimer Versicherungen das Symposium statt.

Zwei Experten teilten ihr Wissen und ihre Erfahrungen:

Dr. Jürgen Sontheimer | Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Steuer- und Kunstrecht
Aufbau einer Sammlung
Kunstkauf – Provenienz – Fälschung
Sontheimer sprach über Spezifika des Kunstkaufs in Galerie, Kunst- oder Auktionshaus. Er klärte Fragen der Haftung im Falle von Mängeln am Kaufobjekt, oder im Falle einer Objektfälschung. Fragen der Rückabwicklung und Pflichten des Käufers kamen außerdem zur Sprache und wurden anhand von Praxisbeispielen erklärt. Wann kann ich vom Kaufvertrag zurücktreten? Worauf muss ich achten? Wo muss ich mich erkundigen?

Prof. Dr. Peter Raue | Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Kunstrecht
Bewahren einer Sammlung
Vererben – Stiften – Museumgründen
Raue ging der Frage nach dem Schicksal einer Kunstsammlung nach dem Tod des Sammlers nach: Wie kann sie als Ganzes erhalten bleiben ? Wie erreicht man, dass Sammler und Erben von steuerlicher Belastung befreit werden oder die Besteuerung wenigstens reduziert wird? Wann empfiehlt es sich, bei Lebzeiten eine Stiftung zu gründen, in die die Sammlung eingegeben wird? Breiten Raum nahm die Frage ein, wie eine Kunstsammlung bewertet wird, wenn die darauf zu zahlende Steuer berechnet werden soll. Und schließlich beleuchtete der Referent das komplexe Thema der sogenannten Dauerleihgabe von Kunst an Museen.

In der anschließenden “ Podiumsdiskussion“ zwischen den Referenten, sowie der Galeristin “ Dr. Dorothea van der Koelen“ , dem Privatsammler “ Carl-Jürgen Schroth“ und dem Auktionator “ Dr. Thilo Winterberg“ wurden Fragestellungen rund um den Themenkomplex “ „Was macht eine Sammlung aus?““ beantwortet:
– Warum überhaupt Kunst sammeln? Wo kauft man Kunst am besten an?
– Inwieweit kann der Sammler dem Kunstberater vertrauen?
– Woher bekommt der Sammler seine Expertise?
– Ab wann benötigt der Sammler einen Kurator?

Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von “ Dr. Lothar Stöckbauer“, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Mannheimer Versicherung AG und gegenwärtigen Vorstandsmitglied der SINFONIMA-Stiftung. Stöckbauer beschrieb die Problematik des Missbrauchs von Zolllagern. Seitdem Kunst als Wertanlage immer stärker in den Fokus rückt, sei dieses Thema bedauerlicherweise brandaktuell.

Dr. Ulrike Lorenz begrüßte die Teilnehmer im Anschluss in der Kunsthalle Mannheim mit einer Führung durch die aktuelle Ausstellung „Manet, Renoir, Cézanne. Aus aller Welt zu Gast“. Das Symposium wurde mit einem kulinarischen Ausklang in der Alten Bibliothek beschlossen.

Die Organisatoren und rund 60 Besucher, allesamt private Sammler, zeigten sich rundum zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. „Gemeinsam mit der Kunsthalle Mannheim ist es uns gelungen, eine wunderbare Verbindung zwischen Wissensvermittlung und Erleben von Kunst herzustellen,“ resümiert Dr. Marcus Kremer, Vorstandsmitglied der Mannheimer Versicherung AG.

Pressemitteilung Mannheimer Versicherungen (05.11.2014 )

Generali Engagementatlas 2015 offenbart Schwachstellen der Engagementförderung

Köln, 05. November 2014 | Generali Zukunftsfonds

Generali Engagementatlas 2015 offenbart Schwachstellen der Engagementförderung

Köln/Berlin – Der Generali Engagementatlas 2015, dessen Ergebnisse der Generali Zukunftsfonds und das Institut für wissenschaftliche Analysen und Beratung (ISAB) heute im Wissenschaftszentrum Berlin vorgestellt haben, liefert erstmals empirische Daten zu Anzahl, Profil, Ausstattung und Wirkung von Engagement unterstützenden Einrichtungen in Deutschland. Die Studie diagnostiziert „Wildwuchs“ in der Engagementförderung und zeigt Wege daraus auf. Einige Ergebnisse:

Bundesweit gibt es rund 3.400 Engagement unterstützende Einrichtungen – in großer Vielfalt und regional unterschiedlich verteilt, kein Modell ist „Best Practice“ Die große Mehrheit der Einrichtungen klagt über finanzielle und personelle Engpässe Weder arbeiten die Einrichtungen in ausreichendem Maße zusammen, noch finden in befriedigender Weise Kooperationen mit Verwaltung und Unternehmen statt

Der Generali Zukunftsfonds leitet als Mitherausgeber der Studie Handlungsempfehlungen aus den Ergebnissen ab: „Besonders wichtig ist aus unserer Sicht der Hinweis darauf, dass die vorherrschende, auf einzelne Einrichtungstypen bezogene Projektförderung beendet werden sollte“, sagt Loring Sittler, Leiter Generali Zukunftsfonds. „Wir finden, es ist an der Zeit, den einzelnen Kommunen und Regionen Mittel zur Verfügung zu stellen, damit sie vor Ort mit allen Akteuren nachhaltige Engagementstrategien und eine wirksame Engagementstruktur mit gemeinsam festgelegten Prioritäten und Aufgaben aufbauen können.“

Ballungsgebiete und blinde Flecken
Um 130 Prozent ist in den letzten 15 Jahren bundesweit die Anzahl der Engagement unterstützenden Einrichtungen gestiegen – auf aktuell 3.400 an 1.289 Standorten. Die regionale Verteilung der unterschiedlichen Typen variiert stark: So sind beispielsweise Bürgerstiftungen in hohem Maße in Nordrhein-Westfalen anzutreffen, kaum aber in Bayern oder den östlichen Bundesländern. So konnten sich zum Beispiel Freiwilligenagenturen und Seniorenbüros, die durch Bundesmodellprogrammförderung entstanden sind, nicht flächendeckend etablieren. Der Generali Engagementatlas 2015 zeigt deutlich: Bundesweit konnte sich kein bevorzugtes Modell der Engagementförderung durchsetzen.

Finanzielle Abhängigkeit von der öffentlichen Hand
Fast zwei Drittel (64 Prozent) der befragten Einrichtungen1 geben an, dass für die Budgetplanung kommunale Mittel ausschlaggebend sind (Landesmittel: 28 Prozent, Mittel des Bundes: 18 Prozent) – damit ist die Mehrheit der Engagement unterstützen-den Einrichtungen finanziell abhängig von der öffentlichen Hand. Unternehmenszuwendungen spielen ebenso wie Stiftungsgelder eine vergleichsweise geringe Rolle. Fast allen Einrichtungstypen mangelt es an Planungssicherheit und an finanziellen Mitteln, wofür in erster Linie auslaufende Projektförderungen und der allgemeine Rückgang öffentlicher Unterstützung verantwortlich gemacht werden.

Der Engagementatlas 2015 belegt außerdem, dass sich die Anzahl der Engagement unterstützenden Einrichtungen nicht auf die Engagementquote der Bevölkerung auswirkt. Im Saarland etwa gibt es bei einer niedrigen Anzahl von Einrichtungen, durchschnittlich 2,6 pro 100.000 Einwohner, mit 39 Prozent eine vergleichsweise hohe Engagementquote. Umgekehrt sind in Thüringen mit 8,4 Einrichtungen pro 100.000 Einwohner 31 Prozent der Bevölkerung bürgerschaftlich engagiert.

Zeit zu Handeln: Studie gibt Empfehlungen
Wichtiger Bestandteil des Generali Engagementatlas 2015 sind Handlungsempfehlungen der Herausgeber an Bund, Länder und Kommunen – etwa die, die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements als kommunale Pflichtaufgabe festzulegen, da das bürgerschaftliche Engagement eine immer wichtigere Ressource der Daseinsvorsorge werde. Engagement unterstützende Einrichtungen werden aufgefordert, sich unabhängiger von öffentlichen Fördergeldern zu machen, etwa durch Unternehmenskooperationen, sich stärker für die Nutzung von Synergien zu öffnen und sich als treibende Kraft in die Schaffung von Engagementregionen einzubringen.

Der Generali Engagementatlas 2015 basiert auf einer vom Generali Zukunftsfonds mitgestalteten Erhebung des Instituts für sozialwissenschaftliche Analysen und Beratung (ISAB). Neben den quantitativen Ergebnissen über Anzahl und Verteilung der bundesweit bestehenden unterschiedlichen Einrichtungstypen liefert die Studie im qualitativen Teil Auswertungen von Angaben aus 655 Fragebögen und damit Informationen über Leistungsbereiche, Zielgruppen, Ressourcenausstattung und Budgets der Engagement unterstützenden Einrichtungen. Die Studie folgt auf den Engagementatlas 2009, hat aber einen anderen Fokus als dieser: Der Engagementatlas 2009 betrachtete die Engagementquoten der Bürgerinnen und Bürger in unterschiedlichen Regionen.

1 Befragt wurden die ermittelten 3.400 Engagement unterstützenden Einrichtungen. Die ausgewiesenen Ergebnisse basieren auf dem Rücklauf von 655 ausgefüllten Fragebögen.

Der Generali Zukunftsfonds
Unter dem Leitthema „Der demografische Wandel – unsere gemeinsame Herausforderung“ bündelt die Generali Deutschland Holding AG seit 2008 die Aktivitäten ihres gesellschaftlichen Engagements im Generali Zukunftsfonds. Der Generali Zukunftsfonds steht unter der Leitung von Christoph Zeckra, Uwe Amrhein sowie Loring Sittler und unterstützt jährlich rund 40 Projekte mit dem Schwerpunkt „Förderung des Engagements von und für die Generation 55plus“. Darüber hinaus ist der Zukunftsfonds als ChangeManager, Vernetzer und Initiator im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements tätig. Wurden in der Aufbauphase besonders wirksame Best-Practice-Initiativen gefördert, erfolgen heute zunehmend Investitionen in die Infrastruktur von Freiwilligenarbeit.

Generali Deutschland Gruppe
Die Generali Deutschland Gruppe ist mit rund 18,1 Mrd. € Beitragseinnahmen und mehr als 13,5 Millionen Kunden der zweitgrößte Erstversicherungskonzern auf dem deutschen Markt. Zur Generali Deutschland Gruppe gehören unter anderem Generali Versicherungen, AachenMünchener, CosmosDirekt, Central Krankenversicherung, Advocard Rechtsschutzversicherung, Deutsche Bausparkasse Badenia und Dialog sowie die konzerneigenen Dienstleistungsgesellschaften Generali Deutschland Informatik Services, Generali Deutschland Services, Generali Deutschland Schadenmanagement und die Generali Deutschland SicherungsManagement.

KontaktGenerali Deutschland Holding AG
Dr. Andrea Timmesfeld
Leiterin Unternehmenskommunikation
Tunisstraße 19-23
50667Köln

Telefon: +49 (0) 221 4203-1116
Fax: +49 (0) 221 4203-3830
E-Mail: presse.de@generali.com
http://www.generali-deutschland.de

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Pressemitteilung Generali (Köln, 05. November 2014)

Nachlese: Kunstrecht verstehen beim ARTIMA Symposium 2014

Rechtssicherheit beim Ankauf von Kunst, Provenienzfragen oder wichtige Aspekte im Erbschafts-, Stiftungs- und Steuerrecht: All dies sind rationale Fragen, denen sich ein Kunstsammler stellen muss. Beim „ARTIMA Symposium 2014“ der Mannheimer Versicherung AG, die seit über zwei Jahrzehnten mit der Marke ARTIMA auf die Versicherung von Kunst spezialisiert ist, gaben hochkarätige Referenten der Kunstwelt und Rechtswissenschaft Antworten auf diese Fragen.

Unter dem Motto „Kunst sammeln und bewahren“ fand in den Räumlichkeiten der Mannheimer Versicherungen das Symposium statt.

Zwei Experten teilten ihr Wissen und ihre Erfahrungen:

Dr. Jürgen Sontheimer | Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Steuer- und Kunstrecht
Aufbau einer Sammlung
Kunstkauf – Provenienz – Fälschung
Sontheimer sprach über Spezifika des Kunstkaufs in Galerie, Kunst- oder Auktionshaus. Er klärte Fragen der Haftung im Falle von Mängeln am Kaufobjekt, oder im Falle einer Objektfälschung. Fragen der Rückabwicklung und Pflichten des Käufers kamen außerdem zur Sprache und wurden anhand von Praxisbeispielen erklärt. Wann kann ich vom Kaufvertrag zurücktreten? Worauf muss ich achten? Wo muss ich mich erkundigen?

Prof. Dr. Peter Raue | Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Kunstrecht
Bewahren einer Sammlung
Vererben – Stiften – Museumgründen
Raue ging der Frage nach dem Schicksal einer Kunstsammlung nach dem Tod des Sammlers nach: Wie kann sie als Ganzes erhalten bleiben ? Wie erreicht man, dass Sammler und Erben von steuerlicher Belastung befreit werden oder die Besteuerung wenigstens reduziert wird? Wann empfiehlt es sich, bei Lebzeiten eine Stiftung zu gründen, in die die Sammlung eingegeben wird? Breiten Raum nahm die Frage ein, wie eine Kunstsammlung bewertet wird, wenn die darauf zu zahlende Steuer berechnet werden soll. Und schließlich beleuchtete der Referent das komplexe Thema der sogenannten Dauerleihgabe von Kunst an Museen.

In der anschließenden “ Podiumsdiskussion“ zwischen den Referenten, sowie der Galeristin “ Dr. Dorothea van der Koelen“ , dem Privatsammler “ Carl-Jürgen Schroth“ und dem Auktionator “ Dr. Thilo Winterberg“ wurden Fragestellungen rund um den Themenkomplex “ „Was macht eine Sammlung aus?““ beantwortet:
– Warum überhaupt Kunst sammeln? Wo kauft man Kunst am besten an?
– Inwieweit kann der Sammler dem Kunstberater vertrauen?
– Woher bekommt der Sammler seine Expertise?
– Ab wann benötigt der Sammler einen Kurator?

Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von “ Dr. Lothar Stöckbauer“, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Mannheimer Versicherung AG und gegenwärtigen Vorstandsmitglied der SINFONIMA-Stiftung. Stöckbauer beschrieb die Problematik des Missbrauchs von Zolllagern. Seitdem Kunst als Wertanlage immer stärker in den Fokus rückt, sei dieses Thema bedauerlicherweise brandaktuell.

Dr. Ulrike Lorenz begrüßte die Teilnehmer im Anschluss in der Kunsthalle Mannheim mit einer Führung durch die aktuelle Ausstellung „Manet, Renoir, Cézanne. Aus aller Welt zu Gast“. Das Symposium wurde mit einem kulinarischen Ausklang in der Alten Bibliothek beschlossen.

Die Organisatoren und rund 60 Besucher, allesamt private Sammler, zeigten sich rundum zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. „Gemeinsam mit der Kunsthalle Mannheim ist es uns gelungen, eine wunderbare Verbindung zwischen Wissensvermittlung und Erleben von Kunst herzustellen,“ resümiert Dr. Marcus Kremer, Vorstandsmitglied der Mannheimer Versicherung AG.

Pressemitteilung Mannheimer Versicherungen (05.11.2014 )

Familienunternehmen: Neue Studie ergibt große Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland

// download for pdf article downloadPDFArticle = „/medien/de/downloads/DB_BdI_Familienunternehmen_5.11.2014.pdf“; Berlin / Frankfurt am Main, 05. November 2014 Familienunternehmen: Neue Studie ergibt große Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland
Umsatz und Arbeitsplätze: Bedeutung im Osten deutlich kleiner als im Westen Bundesweit wichtige Stütze für die Wirtschaft

Deutschlands Familienunternehmen sind eine wichtige Stütze für den Standort Deutschland – aber auch 25 Jahre nach dem Mauerfall bestehen noch große Unterschiede zwischen Ost und West. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und der Deutschen Bank AG.

Die 4.445 größten Familienunternehmen in Deutschland erwirtschaften insgesamt rund 20 Prozent des Gesamtumsatzes aller Unternehmen. In Ostdeutschland, wo rund 300 dieser Unternehmen ihren Sitz haben, liegt der Anteil am Gesamtumsatz jedoch nicht einmal halb so hoch (sieben Prozent). In Westdeutschland sind es 22 Prozent.
Die größten Familienunternehmer sind ein wichtiger Arbeitgeber: Ein Sechstel aller Beschäftigten in Deutschland ist in einem großen Familienunternehmen angestellt. Während in den ostdeutschen Familienunternehmen nur vier Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten, liegt der Anteil im Westen jedoch fünf Mal so hoch – bei 20 Prozent.

Auch bei der Unternehmensgröße offenbaren sich in der Studie von Deutsche Bank und BDI Strukturunterschiede: In ostdeutschen Familienunternehmen arbeiten im Schnitt rund 900 Mitarbeiter – sie sind damit deutlich kleiner als ihre Pendants in Westdeutschland, die durchschnittlich rund 1.600 Mitarbeiter beschäftigen.

„In allen ostdeutschen Bundesländern gibt es industrielle Kerne, die sich dynamisch entwickeln. Die Familienunternehmen in ganz Deutschland sind 25 Jahre nach dem Fall der Mauer für den internationalen Wettbewerb sehr gut gerüstet“,  sagte Wilhelm von Haller, Leiter Privat- und Firmenkunden Deutschland bei der Deutschen Bank AG.

In einer Kategorie haben die ostdeutschen Familienunternehmen die Nase vorn: Der Anteil der Industriebetriebe ist mit 42 Prozent deutlich höher als in Westdeutschland (31 Prozent). „Die Stärke der familiengeführten Industrie in Ostdeutschland ist ein gutes Zeichen für das weitere Zusammenwachsen von Ost und West. Ein hoher Anteil industrieller Familienunternehmen wird in Ostdeutschland Innovation und Wachstum fördern“, sagte Arndt G. Kirchhoff, Vorsitzender des BDI/BDA-Mittelstandsausschusses.

Informationen über die Studie

Das IfM Bonn führt im Auftrag der Deutschen Bank und des Bundesverbands der Deutschen Industrie regelmäßig Studien über die größten Familienunternehmen in Deutschland durch. Das fünfte Kennzahlen-Update untersucht die volkswirtschaftliche Bedeutung der 4.445 Familienunternehmen mit mindestens 50 Millionen Euro Jahresumsatz anhand von Unternehmenskennzahlen der Jahre 2010 bis 2013.

Die Studie erhalten Sie im Internet unter folgendem Link: www.familienunternehmen.emnid.de

Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Judith Völker, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
T. +49 30 2028-1449
J.Voelker@bdi.eu

Deutsche Bank AG
Claudio De Luca, Pressesprecher
T. +49 30 3407-2686
claudio.deluca@db.com

Institut für Mittelstandsforschung
Dr. Jutta Gröschl
T. +49 228 7299729
groeschl@ifm-bonn.org

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Pressemitteilung Deutsche Bank (Berlin / Frankfurt am Main, 05. November 2014 )

„Die Barminis“ vergrößern sich – Eröffnung des Erweiterungsbaus der Kita der Barmenia Versicherungen

„Die Barminis“ vergrößern sich – Eröffnung des Erweiterungsbaus der Kita der Barmenia Versicherungen

Wuppertal, 31.10.2014 – Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für die Barmenia Versicherungen ein großes Thema. Dazu zählt auch das seit sechs Jahren bestehende Angebot einer betrieblichen Betreuung der Kinder unter drei Jahren. Im Jahr 2008 öffnete die Kindertagesstätte „Die Barminis“ in der Dürerstraße ihre Pforten für zunächst sechs Kinder, später waren es 12. Am heutigen Tag wird der Erweiterungsbau eröffnet, denn die Nachfrage nach Betreuung steigt kontinuierlich. „Mit dem vergrößerten Angebot an Betreuungsplätzen möchten wir unsere familienbewusste Personalpolitik konsequent fortführen. Wir betrachten dies als wichtiges Element einer erfolgreichen Unternehmensstrategie. Denn wir ermöglichen damit qualifizierten Fachkräften den Wiedereinstieg in ihr Berufsleben“, so Dr. Andreas Eurich, Vorsitzender der Vorstände der Barmenia Versicherungen.

Durch den Erweiterungsbau können ab Oktober 2014 maximal 24 Kinder in der Kindertagesstätte aufgenommen werden. Darin enthalten ist ein so genannter Notfallplatz, den alle Barmenia-Mitabeiter/-innen bzw. deren Kinder nutzen können. Dieser Notfallplatz kann bei kurzfristigen, unvorhersehbaren Betreuungsengpässen gebucht werden – auch wenn das Kind sonst keinen festen Kita-Platz bei den Barminis hat. Die Fläche der gesamten Einrichtung hat sich mit rund 310 qm mehr als verdoppelt. Sowohl das Dach des Neubaus als auch das des Windfangs werden extensiv begrünt. Neben Kräutern, Gräsern und Moosen kommen insbesondere verschiedene Sedumarten zum Einsatz.

50 Wochen im Jahr, mit Ausnahme der Weihnachts- und Neujahrswoche, ist die Kindertagesstätte geöffnet und steht den Eltern montags bis freitags von 07:30 bis 17:00 Uhr zur Verfügung. In der Einrichtung betreuen qualifizierte Erzieherinnen Barmenia-Kinder im Alter von vier Monaten bis zu drei Jahren. Auch das eigene Außengelände in unmittelbarer Nähe zu den Barmenia-Hauptverwaltungen, steht den Kindern für die Bewegung an frischer Luft zur Verfügung.

Betreiber und Träger der Einrichtung ist die Kita Concept GmbH mit Sitz in Wuppertal. Sie hat sich auf die Beratung und das Management von Kindertagesstätten spezialisiert und begleitet deutschlandweit Unternehmen bei der Umsetzung von Maßnahmen zur betrieblichen Kinderbetreuung. Den Vertrag schließen die Barmenia-Eltern direkt mit dem Träger. Auch die Betreuungsbeiträge werden zwischen Kita Concept und den Eltern abgerechnet. Von der Barmenia erhalten die Eltern einen Betreuungskosten-Zuschuss.

Informationen zur Barmenia und zu Kita Concept unter www.barmenia.de und www.kita-concept.de.

Pressekontakt: Verena Wanner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 0202 432-2010 Fax: 0202 438-032010 E-Mail: verena.wanner@barmenia.de

Pressemitteilung Barmenia (Presseinformationen)