Berufsunfähigkeitsversicherung für den Fall der Fälle

Wer braucht diese Versicherung?

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Generell ist eine BU-Zusatzversicherung für all jene zu empfehlen, die berufstätig sind, oder dies wahrscheinlich einmal sein werden. So kann die Versicherung auch für Kinder, Schüler und Studenten schon sinnvoll sein. Denn je jünger und gesünder man bei Abschluss des Vertrages ist, desto geringer fallen auch die Beiträge aus.

Einige Gesellschaften bieten auch Policen für Hausfrauen, bzw. Hausmänner an, denn auch sie sind potentiell berufstätig. Solange man aber (noch) keine konkrete Arbeitsstelle hat, ist nur die generelle Erwerbsunfähigkeit versichert, also der Fall, dass gar kein Beruf ausgeübt werden kann. Erst wenn man tatsächlich einem Beruf nachgeht, gilt die reguläre Berufsunfähigkeitsversicherung.

Manche Menschen werden sich aber auch vergeblich um eine Berufsunfähigkeitsversicherung bemühen. So werden psychisch und physisch chronisch Kranke bei kaum einer Gesellschaft aufgenommen.

Andere Personengruppen gelten generell als nicht versicherbar. Dazu gehören Berufstätige mit stark schwankendem und unregelmäßigem Einkommen, etwa Saisonarbeiter, aber auch reisende Händler und Schausteller. Auch wer einem Beruf mit erhöhtem Verletzungsrisiko nachgeht, wie Berufssportler, Rennfahrer, Fluglehrer, Piloten, Taucher und Akrobaten, kann sich nicht gegen Berufsunfähigkeit versichern. Ausgeschlossen sind auch Blinde und Taubstumme.

Eine Private Unfallversicherung ist die Alternative für alle, die in die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht aufgenommen werden. So kann man zumindest einen Teil des Berufsunfähigkeits-Risikos abdecken. Invalidität infolge von Krankheiten ist mit der Unfallversicherung allerdings nicht versichert.

Ein Kommentar zu “Berufsunfähigkeitsversicherung für den Fall der Fälle”

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