Altersvorsorge statt Armut – damit die Rente reicht

Keine Angst vor Altersarmut

Die Diskussion um die aktuelle Erhöhung der Renten zeigt deutlich, dass sich immer mehr Menschen vor Armut im Alter fürchten. Viele Versicherungen und Finanzdienstleister schüren diese Angst und drängen Kunden zum Kauf von unsinnigen Policen und Geldanlagen. Dabei gilt jetzt mehr denn je: Nicht in Panik verfallen, sondern unnötige Kosten einsparen und damit seine Rente aufbessern. Auch die Generation der „Best Ager“ ab 50 Jahren kann günstig vorsorgen.

Die Rente ist tot? Es lebe die Rente!

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(ckl) Der aktuelle Armutsbericht der Bundesregierung offenbart, dass die Zahl der Geringverdiener steigt. Demnach muss jeder Sechste in Deutschland mit weniger als 940 Euro netto pro Monat auskommen und gilt somit als arm. Auch die Zahl der Bundesbürger mit höheren Gehältern steigt. Die Einkommen der Mittelschicht hingegen stagnieren. Obwohl viele ahnen, dass ihre Rente im Alter knapp werden könnte, haben sie nur wenig Geld für eine zusätzliche, private Vorsorge. Die Angst vor der Altersarmut geht um.

Das Rentenniveau fällt langfristig
Die realen Zahlen sehen im Moment noch vergleichsweise gut aus. Die Studie „Alterssicherung in Deutschland“ des Bundesgesundheitsministeriums belegt, dass die Gruppe mit den niedrigsten Renten, nämlich alleinstehende Frauen in den neuen Ländern, über Nettoeinnahmen von 1.219 Euro im Monat verfügen. Rentner-Ehepaare im Westen kommen im Durchschnitt gemeinsam auf 2.537 Euro. Trotz dieser Unterschiede ist das durchschnittliche Rentenniveau noch ausreichend hoch.

Die Prognose für die kommenden Rentnergenerationen sieht dagegen schlechter aus. Denn das Idealbild vom Angestellten, der 45 Jahre lang bei ein und demselben Unternehmen arbeitet und regelmäßig seine Sozialbeiträge entrichtet, wird in Zukunft nur noch Seltenheitswert haben. Dagegen wird es mehr Selbstständige ohne Sozialversicherung und Angestellte mit mehrfach unterbrochener Erwerbsbiografie geben. Diese Gruppen haben weniger oder gar keinen Anspruch auf eine gesetzliche Rente und zahlen selber nichts oder nur wenig in das Rentensystem ein. Die Konsequenz: Auf lange Sicht fällt das Rentenniveau.

Bauernfänger auf dem Plan
Diese Entwicklung ruft viele Bauernfänger und Panikmacher auf den Plan, die mit der Sorge um den Wohlstand im Alter ein schnelles Geschäft machen wollen. Doch so manche Altersversicherung erweist sich bei näherem Hinsehen als unsinnig. Eine aktuelle Forsa-Studie im Auftrag der Cosmos Direktversicherung warnt: “ Das Thema Altersarmut ist nicht zu unterschätzen. Vor allem bei Beschäftigten mit niedrigem Einkommen und denjenigen, die nicht durchgehend Rentenbeiträge gezahlt haben, besteht diese Gefahr.“ Doch statt jetzt in Panik zu verfallen, sollte man besser die eigenen Möglichkeiten zur Altersvorsorge kalkulieren. Auch Best Ager ab 50 Jahren können ihren Wohlstand im Alter noch aufbessern.

Wie bessere ich mit wenig Geld meine Rente auf? Mehr dazu auf der nächsten Seite.
Tipps und Fragen zur sicheren Altersvorsorge bei den forium Experten.

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