Bausparen sichert Niedrigzinsen und ist attraktiv

Bausparen mit staatlichen Prämien

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Wenn Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage (AN-Zulage) und Wohnbauprämie (WOP) besteht, lohnt sich ein Bausparvertrag auf jeden Fall. Besonders rentabel ist der Vertrag, wenn man das Bauspardarlehen nicht in Anspruch nimmt. Dann zahlen die Bausparkassen nämlich in der Regel einen Bonuszins auf das Guthaben. Abhängig von Tarif und der staatlichen Förderung sind Spitzenrenditen bis zu vier Prozent möglich – für eine sichere Geldanlage nicht schlecht.

Renditesparer
Wer heute schon weiß, dass er das Darlehen nicht in Anspruch nehmen will, sollte die Bausparsumme nicht zu hoch wählen. Nach sieben Jahren muss der Vertrag zuteilungsreif sein, denn nur so lange unterstützt der Staat das Sparen. Der Guthabenzins bei den Sparertarifen liegt zwischen ein und 1,5 Prozent. Die meisten Bausparkassen zahlen zudem einen Bonus, wenn man auf das Bauspardarlehen verzichtet. Die renditestärksten Bausparkassen kommen somit auf eine Gesamtverzinsung von bis zu 4 Prozent.

Mit einer Bausparsumme zwischen 7.500 und 10.000 Euro liegen Renditesparer bei den meisten Tarifen richtig. Wofür das Geld verwendet wird, spielt nach Ablsauf der Bindungsfrist von sieben Jahren keine Rolle. Wichtig ist aber, dass der Vertrag mindestens sieben Jahre lang läuft. Bei einer früheren Kündigung gehen die Prämien verloren.

Eine Übersicht über die aktuellen Konditionen der Bausparkassen und Empfehlungen zu den geeignetsten Rendite-Tarifen finden Sie in unserem Bausparvergleich.

Unentschlossene Bausparer
Ein flexibler Tarif eignet sich für alle, die sich noch unsicher sind, ob sie das Darlehen später brauchen werden. Grundsätzlich kann man natürlich auch bei den klassischen Finanzierer-Tarifen auf das Darlehen verzichten. Dann hat es sich aber nicht unbedingt gelohnt, die niedrigen Guthabenszinsen in Kauf zu nehmen. Wenn man sich dagegen bei einem Rendite-Tarif für das Darlehen entscheidet, muss man mit höheren Kreditkosten rechnen. Eine Kombination aus hohem Guthabens- und niedrigem Darlehenszins bieten die Bausparkassen leider nicht an. Es gibt jedoch durchaus Tarifvarianten, bei denen man sich alle Möglichkeiten offen halten kann.

Wer sich noch nicht sicher ist, ob er eine Immobilie bauen oder kaufen möchte, sollte die goldene Mitte wählen, also einen Tarif, bei dem der Darlehenszins so hoch, der Guthabenszins aber so niedrig wie möglich ist. Bei Darlehensverzicht ist bei den meisten Angeboten ein Zinsbonus drin.

Viele Bausparkassen bieten auch einen Wechsel zwischen den Tarifen an. Manchmal ist auch eine nachträgliche Änderung der Spar- oder Tilgungszeiten möglich. Ob sich ein Tarifwechsel lohnt, hängt vom jeweiligen Vertrag und den darin festgelegten Gebühren ab.

Unentschlossene sollten eher niedrige Bausparsummen wählen. Will man das Darlehen doch noch in Anspruch nehmen, kann man in den meisten Fällen die Bausparsumme zum Ende der Laufzeit immer noch erhöhen.

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