DAB bank: Deutsche Aktien immer beliebter

Deutsche Privatanleger investieren bei Aktien seit vielen Jahren vermehrt in ihren Heimatmarkt. Fast zwei Drittel der Aktieninvestitionen entfallen auf deutsche Werte. Das ergibt eine Auswertung der DAB bank anlässlich des 20-jährigen Geburtstags des Deutschen Aktienindex (DAX) am 1. Juli 2008.

Die Direktbank ermittelte in ihren rund 500.000 Privatanlegerdepots den Anteil deutscher Aktien bezogen auf das Aktienvolumen.

Aktuell liegt der Anteil deutscher Aktien bei 63,0 Prozent. Im Jahr 2000 waren lediglich 54,0 Prozent des Aktienvolumens in deutsche Titel investiert. Selbst die Talfahrt des DAX in den Jahren 2000 bis 2003 konnte das steigende Vertrauen der Deutschen in heimische Aktien nicht bremsen.

Trotz steigender Investitionsmöglichkeiten weltweit fühlen sich vor allem Kleinanleger im vertrauten Umfeld wohler. Sie können beispielsweise Geschäfts- und Quartalsberichte in ihrer Muttersprache lesen. "Besser informiert heißt aber nicht unbedingt besser investiert", sagt Eberhard Rohe, Leiter des Privatkundengeschäfts bei der DAB bank. Das Problem einer Übergewichtung des Heimatmarktes ist als so genannter "Home Bias" bekannt.
Anleger lagern zu viele Risiken am gleichen Ort. Die Chancen anderer Länder und der spezifischen Branchen, die dort zu Hause sind, bleiben ungenutzt. "Die Konzentration nur auf den Heimatmarkt läuft einer goldenen Regel der Geldanlage zuwider – der Diversifizierung und ausgewogenen Asset Allocation", so Eberhard Rohe.

Dennoch haben heimische Anlagen ihre Vorteile: Investoren stärken deutsche Unternehmen und signalisieren Vertrauen in die deutsche Wirtschaft. Und eine Investition in deutsche Aktien war lohnenswert. Der DAX verzeichnete in den vergangenen 20 Jahren ein Wachstum von durchschnittlich rund 10 Prozent pro Jahr – Grund genug für langfristig orientierte Anleger, dem Leitindex der deutschen Aktien zum Geburtstag zu gratulieren.

Pressemitteilung der DAB bank

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