Startseite > Redaktion > Tipps > Hilfe, Abgeltungssteuer! Steuern sparen, Gewinne schützen
Startseite > Steuererklärung > Tipps > Hilfe, Abgeltungssteuer! Steuern sparen, Gewinne schützen
23.11.2007

Hilfe, Abgeltungssteuer! Steuern sparen, Gewinne schützen

angstschrei.jpg

Sie gilt erst ab Anfang 2009 und ist schon jetzt in aller Munde: die Abgeltungssteuer. Kursgewinne, Zinseinnahmen, Dividenden und Wertpapierverkäufe werden dann zu 25 Prozent besteuert. Wer vor 2009 noch Aktien kauft, muss seine Gewinne nicht versteuern. Was Sparer und Anleger jetzt tun sollten.

 

Inhalt:

Eine neue Zeitrechnung für Anleger

(ckl) Zur Abgeltungssteuer von 25 Prozent kommen noch Solidaritätszuschlag und eventuell die Kirchensteuer. Das erhöht den gesamten Steuersatz auf etwa 28 Prozent. Gewinne aus Wertpapierverkäufen, die bisher steuerfrei waren, wenn sie länger als ein Jahr (Spekulationsfrist) gehalten wurden, werden dann auch besteuert. Auch das bisherige Halbeinkünfteverfahren bei Dividendenzahlungen entfällt. War bislang nur die Hälfte der Gewinne steuerpflichtig, wird ab 2009 die volle Ausschüttung steuerpflichtig.



Was ändert sich mit der Abgeltungssteuer?

Die Abgeltungssteuer ist keine zusätzliche Steuer, sondern ersetzt bisherige Steuerberechnungsverfahren. Für viele führt die Abgeltungssteuer zu einer Vereinfachung der Steuererklärung. Denn man muss seine Gewinne nicht mehr in verschiedenen Anlagen zur Steuererklärung angeben. Die Banken werden ab 2009 für ihre Kunden die Abgeltungssteuer direkt abführen. Damit ist die Steuerschuld auf den eigenen Gewinn abgegolten. Mehr dazu im Tipp Abgeltungssteuer bei forium.de.



Wer ist wie von der Abgeltungssteuer betroffen?

Vorteile bringt sie für Sparer, deren persönlicher Steuersatz bei über 25 Prozent liegt. Sie bezahlen für ihre Gewinne nun weniger. Zum Beispiel bei Gewinnen aus Bundesschatzbriefen oder Sparplänen, die sie bisher mit ihrem persönlichen Steuersatz von bis zu 42 Prozent versteuern mussten. Ab 2009 ist bei 25 Prozent Schluss. Auch müssen sie ihre Zinsen und Spekulationsgewinne fortan nicht mehr in ihrer Steuererklärung angeben.

Wer unter 25 Prozent liegt zahlt ab 2009 mehr, sofern seine Gewinne über dem Freistellungsbetrag liegen. Diese Gruppe von Sparern kann aber über die Steuererklärung die zuviel bezahlte Steuer zurückbekommen. Für sie bleibt der Aufwand bei der Steuererklärung wie gehabt.



"Zinsschäfchen" ins Trockene bringen

Anleger, die ihre Altersvorsorge auf Aktienfonds und Zinsgewinne aufbauen, müssen künftig tiefer in die Tasche greifen. Denn die einjährige Spekulationsfrist, nach der Aktien bisher steuerfrei weiterverkauft werden konnten, entfällt. Die Erträge aus diesen Verkäufen sind nun voll steuerpflichtig. Doch ganz so verstand- und herzlos wie es scheint, ist der Gesetzgeber dann doch nicht. Zumindest gewährt er den Sparern bis Ende 2008 eine Art Schonfrist, in der sie ihre "Zinsschäfchen" noch ins Trockene bringen können. Sie sollten langfristige Anlagen und Investments tätigen, bevor die Spekulationsfrist 2009 fällt.



Welche Anlageformen lohnen sich, welche werden teurer? Mehr dazu auf der nächsten Seite

Aktuelle Studie zeigt auf: Altersarmut ist DAS Angst-Thema der jungen Deutschen

Aktuelle Studie zeigt auf: Altersarmut ist DAS Angst-Thema der jungen Deutschen Die Rente von Vater Staat reicht später womöglich nicht für den Lebensunterhalt, und wer nicht selbst vorsorgt, dem droht im Alter Armut: Davor haben die 19-bis-39-jährigen Deutschen Angst, wie die neue Studie zeigt.   Über die Hälfte der jungen Deutschen ist beunruhigt Wie die TNS Emnid-Umfrage im Auftrag des Finanzdienstleistungsunternehmens ... weiter

Produkttests

Geld sparen mit Gebrauchtwaren: medimops.de im Test
Früher ging man auf den Flohmarkt oder durchsuchte die Kleinanzeigen der regionalen Tageszeitungen, wenn man Gebrauchtes kaufen wollte. Heute ist das deutlich leichter, denn im Internet verkaufen nicht nur Privatpersonen ihre alten Schätze über eBay und Co: Viele Händler haben sich auf den Wiederverkauf gut erhaltener Produkte spezialisiert. Doch wie gut ist die Qualität der angebotenen Artikel? Und lässt sich mit dem Kauf von Gebrauchtwaren wirklich Geld sparen? mehr...

Im Test: Die Kfz-Versicherung der AllSecur mit Marten
Es ist Herbst in Deutschland und auf den Straßen treibt ein finsterer Gesell sein Unwesen. Die Opfer: Ahnungslose Autos. Denn ganz egal, ob Hagelschaden, Blechschaden oder Diebstahl: Marder Marten hat seine Finger im Spiel. Sein Gegner ist die Kfz-Versicherungsmarke AllSecur. Ob diese auch im richtigen Leben die Oberhand behält, verraten wir Ihnen in unserem Produkttest der Kfz-Versicherung. mehr...

Im Test: Der Direktkredit der SWK Bank
Bei der SWK Bank kann man einen Ratenkredit direkt online bestellen. Innerhalb von 30 Sekunden soll man dabei eine Antwort erhalten, ob man zwischen 1.000 und 50.000 Euro als Kreditsumme erhalten kann. Das Geld würde dann innerhalb von zwei Arbeitstagen auf dem Konto des Antragsstellers sein. Ob sich das Angebot lohnt, erfahren Sie in unserem Produkttest des Direktkredits der SWK Bank. mehr...

Im Test: Das Festgeld der GarantiBank
Bringen vierblättrige Kleeblätter auch Bankkunden Glück? Die Garantibank versucht es auf jeden Fall und setzt den vermeintlichen Glücksbringer nicht nur in ihr eigenes Logo. Auch im Namen der Festgeldanlage findet sich das Kleeblatt wieder. Ob Sie sich bei dieser Geldanlage nur auf ihr Glück verlassen sollten, erfahren Sie in unserem Test des Kleeblatt-Festgeld-Kontos. mehr...

Im Test: Das Top-Zinskonto der Norisbank
Die Norisbank ist eine Tochter der Deutschen Bank und bezeichnet sich selbst als "ersten Qualitätsdiscounter im deutschen Bankenmarkt." Jetzt hat die Norisbank ihren Tagesgeld-Aktionszins noch einmal erhöht. Wir haben uns das Top-Zinskonto der Norisbank genauer angesehen. Ist der Name Programm? Die Antwort auf diese Frage lesen Sie hier in unserem Produkttest. mehr...