Mit Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht die Rechte als Patient stärken

Mit Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht die Rechte als Patient stärkenWann macht eine Patientenverfügung Sinn? Warum sollte zusätzlich eine Vorsorgevollmacht ausgestellt werden? Was muss der Verfasser beachten? Dies und mehr erfahren Sie im folgenden Text.

Warum eine Patientenverfügung sinnvoll ist

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(una) Obwohl die meisten Menschen die Wichtigkeit einer Patientenverfügung erkennen, haben laut Justizministerium nur rund zehn Prozent aller Bundesbürger tatsächlich eine verfasst. Nicht nur der Gedanke an den eigenen Tod, sondern auch die Frage „Wie werde ich sterben?“ schreckt viele davon ab, sich ernsthaft mit dem Thema auseinander zu setzen.

Dabei kann jeder in Folge eines Unfalls oder einer unheilbaren Krankheit in die Situation geraten, in der er seinen Willen nicht mehr äußern kann. Ein Komapatient kann zum Beispiel nicht selbst bestimmen, welche Behandlungsmethoden angewandt oder unterlassen werden sollen. Im Zweifel wird der behandelnde Arzt sämtliche medizinischen Maßnahmen ausschöpfen, um einen Patienten am Leben zu erhalten, auch dann, wenn keine Hoffnung auf Heilung mehr besteht. Doch durch lebensverlängernde Maßnahmen kann auch das Leiden eines sterbenden Patienten verlängert werden. Für viele sind bestimmte Behandlungsmethoden der modernen Apparatemedizin jedoch nicht mit einem würdevollen Sterben vereinbar. Eine Patientenverfügung kann helfen, die eigene Vorstellung von würdevollem Sterben durchzusetzen.

Als Willenserklärung legt eine Patientenverfügung vorsorglich fest, welche medizinischen Behandlungsmethoden im Ernstfall angewandt und welche unterlassen werden sollen.

Was sollte beim Verfassen beachtet werden? Mehr dazu lesen Sie auf der nächsten Seite.

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