Viele Deutsche vernachlässigen Sicherheit beim Mobile Banking

Die Deutschen nehmen es mit der IT-Sicherheit beim Mobile Banking nicht so genau. Jeder dritte Internetnutzer führt zumindest gelegentlich Bankgeschäfte per Laptop, Tablet oder Smartphone über eine ungesicherte Datenleitung durch. Damit riskieren die Kunden, dass Hacker ihre Zugangsdaten und persönliche Kontoinformationen ausspionieren. Die Gründe für die gefährliche Nachlässigkeit sind fehlendes technisches Wissen und die Annahme, der Provider sorge für die nötige Sicherheit. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Online-Umfrage der Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

Gleichzeitig gelten Sicherheitsbedenken bei Kontoinhabern als wichtigster Hinderungsgrund, Mobile Banking überhaupt zu nutzen. Mehr als die Hälfte der Verweigerer verzichtet auf die bequeme Überweisung von unterwegs aus, weil ihnen das Internet zu unsicher ist. Ein Drittel der Mobile-Banking-Skeptiker bevorzugt stattdessen die Filiale, und für rund zehn Prozent sind Technik und Handhabung zu kompliziert.

Die generelle Bereitschaft zum Online Banking ist in der Bevölkerung vorhanden. Insgesamt nutzen acht von zehn Internetnutzern den Webzugang für ihre Bankgeschäfte. Mehr als 90 Prozent der Kontoinhaber rufen Kontostände über eine Netzverbindung ab und geben Überweisungen auf. Zwei Drittel der Kunden im Internetzugang verwalten ihre Daueraufträge online. Beim Wertpapiergeschäft sind die Bundesbürger vorsichtiger. Nur ein Fünftel der Internetnutzer platziert Kauf- und Verkaufsorder über das Web.

Pressemitteilung der Faktenkontor GmbH

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