Deutsche wollen 0,0-Promille-Grenze

Zwei von drei Deutschen sind für ein umfassendes Alkoholverbot im Straßenverkehr. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der GfK-Gruppe im Auftrag des Kfz-Direktversicherers DA Direkt.

Besonders konsequent äußern sich Autofahrerinnen: Mehr als 75 Prozent der weiblichen Befragten sind für ein Alkoholverbot. Bei den Männern stimmen 58 Prozent für die 0,0-Promille-Grenze. Auch das Alter der Befragten hat einen – wenngleich geringeren – Einfluss auf das Umfrageergebnis: Während in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen 62 Prozent für ein striktes Alkoholverbot stimmen, votieren bei den über 60-Jährigen 70 Prozent dafür. Trotz der überwiegenden Zustimmung betrachten viele die Einführung einer 0,0-Promille-Grenze grundsätzlich kritisch. 42 Prozent aller Autofahrer glauben nicht daran, dass durch diese Maßnahme Unfälle vermieden werden.

Auch wenn 66 Prozent der Deutschen für ein Alkoholverbot stimmen würden, ist knapp jeder zweite Befürworter (27 Prozent der Befragten insgesamt) der Ansicht, dass es bei einer 0,0-Promille-Grenze eine Toleranzgrenze beim Genuss alkoholhaltiger Süßigkeiten und bei der Einnahme von Medikamenten geben muss.

Erschreckend dabei: Mehr als 63 Prozent der Autofahrer geben an, auch unter Medikamenteneinfluss Auto zu fahren. „Das ist bedenklich, zumal bereits die Einnahme leichter Grippemedikamente das Fahrverhalten negativ beeinflussen kann“, kommentiert Norbert Wulff, Vorstand der DA Direkt, die Umfrageergebnisse. Wer sich betrunken ans Steuer setzt oder wegen Einnahme von Medikamenten nicht voll fahrtüchtig ist, riskiert einen Unfall. Immerhin 34 Prozent der Befragten versicherten, ihr Auto nach der Einnahme von Medikamenten in jedem Fall stehen zu lassen.

Pressemitteilung der DA Deutsche Allgemeine Versicherung Aktiengesellschaft

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