Viele Seniorenunfälle durch Stürze im Haus

Im Jahr 2005 sind in Deutschland rund 5.600 Senioren durch einen Haushaltsunfall gestorben. Rund 4.800 von ihnen durch einen Sturz. Die Zahl der Verletzten und Schwerverletzten lässt sich nur schätzen, geht aber in die Hunderttausende.

Tipps, wie Senioren einen Sturzunfall vermeiden können, gibt die aktualisierte Neuauflage der Broschüre „Sicher leben auch im Alter. Sturzunfälle sind vermeidbar“ der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH). In dem Heft geht es um Stolperfallen wie hoch stehende Teppichkanten, lose Badezimmermatten und lange Telefonkabel, um richtige Beleuchtung oder um riskante Steighilfen (Bierkästen, Telefonbücher, Sofalehnen) anstelle der sicheren Haushaltsleiter.

Auf aktuellem Stand sind Ratschläge, Literatur und Adressen für Wohnraumanpassung und selbst bestimmtes Wohnen im Alter. Viele Sturzunfälle von Senioren haben nur bedingt äußere Ursachen. Deshalb geht die Broschüre auch auf gesunde Ernährung, Osteoporose oder sportliche Bewegung für Senioren ein, um Kraft und Reaktionsvermögen zu stärken.

Ein weiterer Abschnitt richtet sich an die steigende Zahl pflegender Angehöriger. Ob Hautschutz, Rücken schonendes Heben und Tragen, der manchmal nötige „gesunde“ Egoismus oder die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung: Informationen dazu sind kompakt und praxisnah zusammengestellt.

Die bereits 2002 erschienene „Seniorenbroschüre“ war lange Zeit vergriffen. Mit der aktualisierten Neuauflage reagiert die DSH auf die hohe Nachfrage. Die kostenlose Broschüre „Sicher leben auch im Alter – Sturzunfälle sind vermeidbar“ gibt es bei der Aktion DSH, Stichwort „Senioren“, Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg

Hier finden Sie mehr Informationen zum Thema Unfallversicherung

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