Berufsunfähig oder schwer krank: Welche Versicherung zahlt?

Dread Disease-Versicherung für schwere Krankheiten

[!–T–]

Die Dread Disease (DD)-Versicherung, auch als Critical Illness oder Schwere Krankheiten-Versicherung bekannt, ist noch relativ neu auf dem deutschen Versicherungsmarkt.
Wie der Name schon sagt, kann man sich mithilfe einer Dread Disease-Versicherung für den Fall einer schweren Krankheit absichern.

Aus dem angelsächsischen Raum kommend, ist diese Versicherung bei uns noch relativ unbekannt und wird auch erst von wenigen Unternehmen angeboten. Beispielsweise haben die Skandia, die Canada Life, die Gothaer Versicherung, die Dialog und die Nürnberger diese Versicherung in unterschiedlichen Variationen in ihrem Portfolio.

Erkrankt der Versicherte an einer im Vertrag festgehaltenen Krankheit, wird ihm die Versicherungssumme komplett in einem Betrag ausgezahlt. In der Regel zahlt die Versicherung, sobald man eine schlimme Diagnose wenige Wochen überlebt.

Hierbei spielt es keine Rolle, wie groß die Heilungsaussichten sind oder ob die Arbeit aufgegeben wird oder nicht. Um Hinterbliebene abzusichern, kann auch eine zusätzliche Todesfallsumme vereinbart werden.

Zurzeit kann man über eine DD-Versicherung bei einigen Unternehmen mehr als 40 verschiedene Krankheiten versichern. Hierzu zählen beispielsweise Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt, Multiple Sklerose, Blindheit, Taubheit, Nierenversagen und auch eine Bypass-Operation. Der Umfang der versicherten Krankheiten variiert von Versicherung zu Versicherung.
Die Skandia bietet auch einen Basistarif an, über den nur wenige Krankheiten abgesichert sind – und einen Komforttarif, der ein weitaus größeres Spektrum an Krankheiten absichert.

Die zu zahlenden Beiträge richten sich nach der Versicherungssumme, dem Versicherungsumfang und der Vertragslaufzeit. Aber auch Alter und Geschlecht der zu versichernden Person sowie deren Vorerkrankungen und der Raucherstatus sind relevant für den Versicherungsbeitrag. Deswegen sind hier auch keine verbindlichen Aussagen möglich.
Da die Angebote für verschiedene Versicherte sehr unterschiedlich sein können, sollte man auch nicht nach den reinen Preisangaben gehen.

Im folgenden Kapitel lesen Sie die wichtigsten Unterschiede der BU- und der Dread Disease-Versicherung noch einmal zusammengefasst

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
* Pflichtfelder