Eltern sollten Medizinschrank regelmäßig kontrollieren

Acht von zehn Eltern greifen für ihr Kind mehrmals im Jahr auf Arzneimittel aus dem heimischen Medizinschrank zurück. Dies ist ein Ergebnis einer repräsentativen infas-Umfrage bei 3.200 Eltern im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Für den Notfall ist es wichtig, dass alle wichtigen Medikamente griffbereit und auch noch verwendbar sind“, so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA. „Der Apotheker hilft gerne dabei, den heimischen Medizinschrank zu kontrollieren und auf die individuellen Bedürfnisse jeder Familie abzustimmen.“ Eine Checkliste, was in den Medizinschrank gehört, bekommen Eltern in der Apotheke.
Wie häufig der Inhalt kontrolliert wird, hängt laut infas-Umfrage auch vom Wohnort der Eltern ab. 14 Prozent der Eltern in Berlin kontrollieren den Inhalt nicht oder nicht regelmäßig. Disziplinierter sind die Eltern in Niedersachsen, hier überprüfen 95 Prozent ihre Hausapotheke regelmäßig. Damit Kinder nicht mit den Medikamenten spielen, sollte der Medizinschrank für Kinder unerreichbar und abschließbar sein. In den Medizinschrank gehören auch wichtige Informationen, etwa die Telefonnummer des Giftnotrufs oder eine Erste-Hilfe-Anleitung.
(Pressemitteilung der ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände)

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