BMF gibt im April fünf Sonderbriefmarken heraus

Am 9. April 2009 erscheinen folgende neue Sonderbriefmarken: Serie „Für den Sport“ 2009 (vier Motive) und „100. Geburtstag Bernhard Grzimek“.

Serie „Für den Sport“: Leichtathletikweltmeisterschaften Berlin 2009

Im August wird Berlin auch Sporthauptstadt sein – für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften, die hier vom 15. bis 23. August 2009 stattfinden.

Das Bundesfinanzministierum widmet diesem Ereignis in der Serie „Für den Sport“ vier Sondermarken mit dem „Plus“-Zeichen und dem Aufdruck „Gutes tun. Mit Briefmarken helfen“

Mit der Briefmarkenserie "Für den Sport" wird die Stiftung Deutsche Sporthilfe unterstützt. Die zusätzlichen Erlöse fließen in die Förderung des Spitzen- und Leistungssports. Seit 1968 sind so bereits über 125 Millionen Euro durch die Sondermarken mit dem „Plus“ zusammengekommen.

Die Sporthilfe unterstützt damit jährlich 4.000 Spitzen- und Nachwuchsathleten sowie 600 junge Talente in den Sportinternaten mit rund 12 Millionen Euro – seit 1967 sind das 40.000 Athleten und 350 Millionen Euro.

201 olympische Goldmedaillen belegen den Erfolg dieser Förderung. Auf den vier Marken der Serie „Für den Sport“ 2009 sind die Sportarten Hindernislauf, Kurzstreckenlauf, Stabhochsprung und Diskuswerfen grafisch umgesetzt.

100. Geburtstag Bernhard Grzimek

Bernhard Grzimek war ein Visionär und Vordenker für den Naturschutz. Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg sorgte er für den Wiederaufbau des zerstörten Zoos in Frankfurt.

Bereits Anfang der 1950er Jahre führten ihn erste Forschungsreisen nach Afrika, um Tiere für den Zoo und neues Wissen über deren artgerechte Haltung zu bekommen. Doch die Situation der Wildtiere auf dem afrikanischen Kontinent entsetzte ihn. Daraus erwuchs ein einzigartiges Engagement für die Tierwelt Afrikas.

Grzimeks Verhaltensforschung und Tierzählungen, insbesondere in der ostafrikanischen Serengeti, sind ein Grundstein moderner Naturschutzarbeit. Einem Millionenpublikum unvergessen bleiben seine Kinofilme – allen voran der berühmte und Oscar prämierte Film „Serengeti darf nicht sterben“ von 1959, den er zusammen mit seinem Sohn Michael drehte.

Mit seiner über viele Jahre erfolgreichen Fernsehsendung „Ein Platz für wilde Tiere“ begeisterte er eine ganze Generation und sammelte Millionen für die Projektarbeit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, deren Präsident Bernhard Grzimek bis zu seinem Tode 1987 war.

Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums

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