10 Jahre Euro: Bundesbürger schätzen Stabilität

Drei Viertel der Bundesbürger sind von der Stabilität des Euro überzeugt. Mehr als die Hälfte der Bundesbürger teilen die Einschätzung, dass die Bundesrepublik Deutschland durch die Einbettung in den Euro-Währungsraum besser durch die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise kommt, als es ohne dieses System der Fall wäre.

Das sind die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) durchgeführt hat. Anlass ist das 10-jährige Jubiläum der Euro-Währung am 1. Januar 2009.

„Der Euro ist eine Erfolgsgeschichte. Die Bundesbürger bringen ihm ein sehr hohes Maß an Vertrauen entgegen. Die Stabilität des Euro nachhaltig zu sichern, bleibt eine Daueraufgabe gerade auch in der aktuellen Krisenzeit“, sagte Heinrich Haasis, Präsident des DSGV.

Aus der DSGV-Umfrage geht hervor, dass besonders viele 40- bis 49-Jährigen dem Euro ein Höchstmaß an Vertrauen entgegen bringen. In dieser Altersklasse erreicht die Akzeptanz mit 82 Prozent einen Höchstwert. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es 64 Prozent.

Skepsis zeigt sich bei den Bundesbürgern allerdings nach wie vor beim Thema Teuerung. So wird der Euro von 48 Prozent der Bürger als „TEuro“ wahrgenommen und dies obwohl sich gerade in jüngster Zeit die Inflationsraten in Deutschland (1,4% ggü. Vorjahr/November) und der Eurozone (2,1 November ggü. Vorjahr/November) deutlich abgeschwächt haben.

Jeder zweite rechnet gelegentlich noch in DM
Die Bundesbürger haben die D-Mark, die für 50 Jahre Stabilität und Wohlstand steht, allerdings nicht vergessen. Jeder Zweite rechnet auch heute noch bei großen Anschaffungen in D-Mark um.

Lediglich ein Viertel der Bundesbürger gibt an, gar nicht mehr mit der früheren Währung zu kalkulieren. Bei den 14-29 Jährigen ist es immerhin schon jeder zweite, der allein in Euro rechnet.

Ein Drittel der Bundesbürger haben noch DM-Bargeld zu Hause
Ein Drittel der Bundesbürger hat noch DM-Bargeld-Bestände zu Hause. Der Durchschnittsbetrag liegt bei 80 DM. Dabei sind die alten D-Mark-Münzen und -Scheine für die Mehrheit (75 Prozent) vor allem ein Sammelobjekt bzw. Erinnerungsstück.

Vor sieben Jahren wurde das Euro-Bargeld eingeführt. Der reibungslose Umtausch ist auch heute noch in guter Erinnerung. Jeder zweite Deutsche hat laut Umfrage seine erstes Euro-Bargeld über eine Sparkasse erhalten.

Pressemitteilung des DSGV

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