Schlagwort: Wirtschaftskrise

Weltspartag – ein Tag mit langer Tradition

Am Freitag, den 29.10.2010, ist es wieder so weit, viele Banken und Sparkassen feiern den diesjährigen Weltspartag. Beschlossen wurde der Weltspartag auf dem ersten Internationalen Sparkassenkongress im Oktober 1924 und findet seit dem in Deutschland traditionell am letzten Werktag im Oktober statt.


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Europ Assistance: Wirtschaftkrise erreicht Urlaubskassen der Bundesbürger

Die Wirtschaftskrise läßt das Urlaubsbudget der Deutschen schrumpfen. Dieses Jahr werden die deutschen Urlauber weniger Geld für ihre Sommerferien ausgeben. Dies ergab eine repräsentative Studie zur Reiseplanung 2010, die im Auftrag der Europ Assistance im März und April in sieben europäischen Ländern mit insgesamt 3.500 Befragten durchgeführt wurde. Danach bezahlen die Deutschen durchschnittlich für einen Sommerurlaub inklusive Fahrt, Unterbringung, Essen und Aktivitäten am Urlaubsort 1.956 Euro (2009: 2.150 Euro). Dies entspricht einem Minus von 9% gegenüber dem Vorjahr. Im europäischen Vergleich (Plus 1%) sinken damit in Deutschland die Urlaubsausgaben am deutlichsten. 25 Prozent (2009: 21%) der Befragten sind bereit, zwischen 1.000 und 1.500 Euro, 20 Prozent zwischen 1.500 und 2.500 Euro (2009: 28%) auszugeben und 19 Prozent (2009: 15%) geben weniger als 1.000 Euro aus. Die spendabelsten Urlauber in Europa sind die Briten, die sich ihre Ferien durchschnittlich 2.372 Euro kosten lassen.
Sommerreiselust ist ungebremst
Die Reiselust wird jedoch durch die aktuelle Krisensituation nicht gemindert. Im Zeitraum von Juni bis September planen 59 Prozent (2009: 56%) der befragten Deutschen eine Sommerurlaubsreise. Dabei planen über 80 Prozent (2009: 78%) den Urlaub lange im Voraus. 19% entscheiden sich kurzfristig (2009: 22%). Im Gegensatz dazu verspüren die Italiener dieses Jahr die größte Reiselust. Nur 27 Prozent planen 2010 nicht zu verreisen. Die meisten Deutschen (48%) planen im Sommer eine zweiwöchige, 14 Prozent eine dreiwöchige Reise. 11% (2009: 6%) nimmt sich dieses Jahr nur noch eine Woche Zeit für den Sommerurlaub.
Haupturlaubsziel 2010: Europa
Die deutschen Urlauber sind am liebsten zu Gast in Europa. 86 Prozent der Deutschen und 80 Prozent der Europäer planen für diesen Sommer eine Reise innerhalb Europas. Damit stehen die Deutschen mit den Österreichern (87%) an der Spitze der europabegeisterten Urlauber. Der Trend zum Urlaub im Inland hat sich durchgesetzt. Deutschland bleibt mit 39 Prozent (2009: 35%), das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Besonders beliebt ist das eigene Land als Urlaubsziel bei Italienern (66%), Franzosen (60%) und Spaniern (59%). Die beliebtesten Reiseziele der Deutschen im europäischen Ausland bleiben Spanien (11%) und Italien mit je 9 Prozent. Es folgen Österreich (7%) und mit je 3% zieht es deutsche Urlauber nach Frankreich und Großbritannien. Die Wahl der Urlaubsziele belegt: Deutsche verbringen ihren Urlaub am liebsten am Meer (65%), nur 16% der Bundesbürger unternehmen eine Städtereise. Bergurlaub erfreut sich bei den Deutschen steigender Beliebtheit. 24% der Befragten (2009: 16%) planen, die schönste Zeit des Jahres in den Bergen zu verbringen. Die Nachfrage nach Reisen außerhalb Europas liegt weiterhin auf niedrigem Niveau: Wie schon im Vorjahr verreisen nur 14 Prozent der Bundesbürger diesen Sommer auf einen anderen Kontinent.
Hohes Sicherheitsbedürfnis
Die eigene Sicherheit ist für die Deutschen zu einem wichtigen Entscheidungsfaktor bei der Urlaubsplanung avanciert. Das Risiko von terroristischen Anschlägen spielt für 42 Prozent der Deutschen eine wichtige Rolle in der Auswahl des Urlaubsortes. Gesundheitsrisiken am Urlaubsort beschäftigen 39 Prozent der Urlaubsplanenden und 35 Prozent achten auf soziale und politische Unruhen. Die Bedrohung durch Naturkatastrophen fließt für 31 Prozent in die Entscheidung mit ein.
Relaxen statt Action
Erholung steht europaweit im Mittelpunkt der Ferien. Am aktivsten sind laut Umfrage die Franzosen, die zu 46 Prozent in diesem Jahr eine Erlebnisreise planen. Den Deutschen steht dagegen der Sinn nach Gemütlichkeit: Knapp zwei Drittel (65%) wollen im Urlaub vor allem ausruhen, Freunde und Familie treffen oder einfach nur die Seele baumeln lassen. Die Devise für den Traumurlaub 2010 lautet daher: Abschalten vom Alltagsstress und vor allem Nichts tun.
Europ Assistance Urlaubsbarometer
Das Europ Assistance Urlaubsbarometer erscheint dieses Jahr zum zehnten Mal in Folge und verfolgt periodische Einstellungen zum Urlaub in Europa auf einer Langzeitbasis. An der Telefonbefragung durch das Institut Ipsos Public Affairs im März und April 2010 nahm ein repräsentativer Querschnitt von 3.500 Befragten aus sieben europäischen Ländern teil, darunter 500 Befragte aus Deutschland. Untersucht wurden Meinungen und Präferenzen der Deutschen, Franzosen, Spanier, Italiener, Belgier, Österreicher und Engländer bei der Urlaubsplanung.
Die vollständige Studie kann unter www.europ-assistance.de kostenfrei bezogen werden.
Über die Europ Assistance Gruppe
Die Europ Assistance Gruppe wurde 1963 gegründet und ist Erfinder des Assistance-Konzepts. Sie bietet ihre Services weltweit an, um ihren Privat- und Firmenkunden die entsprechenden Lösungen zu deren außergewöhnlichen und alltäglichen Herausforderungen zu liefern – 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr. Seit 2004 hat die Europ Assistance Gruppe ihre Servicepalette um Gesundheit- und Familie & Home Assistance erweitert und gleichzeitig das Wachstum der beiden traditionellen Bereiche Reise und Automotive gesteigert. Europ Assistance (konsolidierter Umsatz 2009: EUR 1,28 Mrd.) ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der GENERALI Gruppe und deckt 208 Länder mit ihren Services ab. Die Gruppe ist mit 6.800 Mitarbeitern und 80 Gesellschaften in 35 Ländern vertreten: 2009 beantwortete die Europ Assistance Gruppe 54 Millionen Anrufe und hat 12 Millionen Einsätze weltweit durchgeführt. Das Netzwerk der Europ Assistance, bestehend aus medizinischem Personal (Vertrauensärzten und Begleitärzten) und 410.000 Partnern, wird von 4.200 Einsatzbetreuern in 38 Einsatzzentralen rund um die Welt koordiniert.

Berechnungen der Postbank: Konjunkturhilfen haben Krisen-Schock abgefedert

Nach Berechnungen der Deutschen Postbank AG waren die staatlichen Konjunkturprogramme der vergangenen Jahre unter dem Strich ein Erfolg. Sie haben das Wachstum in Deutschland im Jahr 2009 mit insgesamt 30 Milliarden Euro gestützt und damit den Schock der Finanzkrise teilweise abgefedert. „Allein die Abwrackprämie für Altautos hat den privaten Verbrauch um zusätzlich 15 Milliarden Euro erhöht“, rechnet Dr. Marco Bargel, der Chefvolkswirt der Postbank vor. „Sie hat damit die Wirtschaft um das Dreifache der eigentlichen Prämie von fünf Milliarden Euro angekurbelt“. Allerdings fehlen diese 15 Milliarden im laufenden Jahr. Sie waren ein Einmaleffekt im Jahr 2009.

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Atradius-Studie: Unternehmen rechnen mit einem Ende der Krise Ende 2010

Deutsche Unternehmen leiden im internationalen Vergleich am meisten unter Cashflow-Problemen infolge säumiger Zahler, rechnen aber mit einer nachhaltigen Erholung der Wirtschaft bis Ende 2010. Das ergab eine Umfrage von Atradius, einem der weltweit führenden Kreditversicherer, unter mehr als 3.500 Unternehmen in 20 Ländern.
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Wirtschaftskrise verursacht Insolvenzen mit Forderungsausfällen in Rekordhöhe

Die schwere Rezession in Deutschland scheint zwar überwunden, eine Entwarnung für die Unternehmen ist jedoch noch nicht in Sicht. So wird in diesem Jahr die Zahl der Firmeninsolvenzen auf 33.800 und damit um mehr als 15 Prozent anwachsen. Geradezu dramatisch wächst die Summe der notleidenden Forderungen auf neue Negativrekorde.
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