Sichere Freude am Osterfeuer

Am Osterwochenende werden vielerorts die traditionsreichen Osterfeuer entzündet. Damit Dritte durch das Feuer nicht gefährdet werden, ist einiges zu beachten. Vor allem die Platzwahl bei einem Osterfeuer sei ausschlaggebend, so Andreas Hackbarth, Schadenverhütungsexperte der Grundeigentümer-Versicherung VVaG. Generell sei immer die Zustimmung des Grundeigentümers erforderlich.

Findet das Feuer auf einem öffentlichen Grund statt, so seien die zuständigen Orts- bzw. Bezirksämter zu informieren. In manchen Gemeinden sei es Privatleuten nicht gestattet, Osterfeuer zu veranstalten, so Hackbarth. Hier müssten gegebenenfalls Genehmigungen eingeholt werden.

Wichtig sei ebenfalls, dass Nachbarn durch Flammen nicht gefährdet oder durch Qualm belästigt werden. Deshalb sollten die Anwohner rechtzeitig informiert werden.

Außerdem sei der Abstand zu anderen brennbaren Materialien und Gebäuden, ein möglicher Funkenflug aber auch ein trockener Untergrund zu beachten. Auf dem könne sich das Feuer schnell unkontrolliert ausweiten. Deshalb seien Löschgeräte, beispielsweise ein Gartenschlauch mit Wasseranschluss, bereitzuhalten.

Der Umweltschutz habe oberste Priorität: Das beste Brennmaterial sei trockenes, unbehandeltes Holz und trockener Gartenschnitt. Plastik, Autoreifen oder andere behandelte Stoffe gehören nicht dazu.

Lagert das Brennmaterial bereits seit längerer Zeit als Osterfeuer aufgeschichtet, sei darauf zu achten, dass keine Kleintiere im Holzstapel hausen bzw. nisten. Vorsichtshalber sollte der Stapel umgesetzt werden.

Ein weiterer Tipp: in der Nacht vor dem Abbrennen sollten größere Holzstapel besser bewacht werden, damit keine Brandstifter das Holz unkontrolliert anzünden und spielende Kinder nicht in den Stapel hineingelangen.

Als Zeitraum für das Abbrennen eines Osterfeuers wird der Ostersamstag und Ostersonntag allgemein festgesetzt. Gerät das Feuer trotz aller Vorsicht außer Kontrolle, sollte man nicht zögern, die Feuerwehr über 112 zu alarmieren. Eine Zufahrt für Rettungsfahrzeuge sollte daher freigehalten werden.

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
* Pflichtfelder