Verbraucherzentrale: Tipps für Eltern zur Verpflegung ihrer Kinder in der Schule

Nun ist es wieder soweit: Der erste Schultag steht vor der Tür. Auf kleine und größere Kinder warten wieder jede Menge schulische Herausforderungen. Um dem oft langen und leistungsintensiven Schulalltag gewachsen zu sein, müssen Kinder über den gesamten Tag verteilt ausreichend mit Energie und Nährstoffen versorgt sein. Sie sollten bereits zu Hause genügend frühstücken und neben dem Mittagessen zwei Zwischenmahlzeiten in der Schule einnehmen.

Auf jeden Frühstücksplan gehören Vollkornprodukte in Form von Müsli oder Vollkornbrot, Milch und Milchprodukte wie Käse (max. 48% Fett i. Tr.), Quark und Jogurt sowie Obst. Nur Frühstücksmuffeln reicht oft ein Glas Milch oder Saft zu Hause aus. Das 2. Frühstück in der Schule muss dann aber etwas üppiger ausfallen.

Für die Mahlzeiten zwischendurch sollte Kindern immer eine Portion Obst oder Rohkost mitgegeben werden, am besten kombiniert mit Milch und Milchprodukten. Je nach Umfang der übrigen Mahlzeiten können Vollkornbrötchen, die mit Kräuterquark, Käse oder mageren Wurstsorten belegt sind, ergänzt werden. Prinzipiell gilt, liebevoll zubereitet und auf die Vorlieben des Kindes abgestimmt, macht der Blick in die Brotdose gleich viel mehr Freude.

Besonders wichtig ist, dass Getränke im Schulranzen niemals fehlen dürfen. Kinder sollten im Laufe des Tages ca. 1,5 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, an sehr heißen Tagen oder bei viel Bewegung und körperlicher Anstrengung sogar noch mehr. Zum Durstlöschen eignen sich in erster Linie Trinkwasser, aber auch ungesüßte Früchte- oder Kräutertees und Fruchtsaftschorlen (1 Teil Saft und 3 Teile Wasser). „Auf die so genannten Softdrinks wie Limonade und Eistee sollte ganz verzichtet werden“, rät Manuela Sorg von der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Sachsen. „Sie enthalten neben Zuckerzusätzen in der Regel auch Zusatzstoffe wie Aroma-, Geschmacks- und Farbstoffe.“

Was Eltern ihrem Kind zu essen und zu trinken in die Schule mitgeben, hängt immer von den Verpflegungsangeboten in der Einrichtung selbst ab. „Am Schuljahresanfang sollten sich Eltern deshalb gut informieren, was in der Schule tatsächlich angeboten wird“, so Sorg. „Gibt es ein ausgewogenes Mittagessen? Stehen dem Kind ausreichend Wasser oder andere geeignete Getränke zur Verfügung? Welche anderen Möglichkeiten der Versorgung in Schule und näherer Umgebung gibt es?“ Empfehlungen zu vollwertigen Verpflegungsangeboten in der Schule geben die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) entwickelten „Qualitätsstandards für die Schulverpflegung“. Die Broschüre und weitere Informationen finden Interessierte unter www.vernetzungsstelle-sachsen.de.

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Sachsen e. V.

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