Wie finanziere ich mein Studium?

Wichtige BAföG-Begriffe im Überblick

[!–T–] Der Regelbedarf

Zum Wintersemester 2008/9 stiegen die BAföG-Bedarfsätze um zehn Prozent. Prinzipiell richtet sich der Regelbedarf nach den Wohnverhältnissen. Für Studierende, die bei ihren Eltern wohnen, kletterte der Regelsatz im letzten Jahr von 377 Euro auf 414 Euro, für alle, die in der eigenen Wohnung leben, stieg er auf 515 Euro pro Monat.

Die maximale BAföG-Förderung

Verschiedene Zuschläge können die staatliche Förderung aufstocken. Auch diese Zuschläge wurden im letzen Jahr von der Bundesregierung angehoben. So stieg der Zuschlag für die Pflegeversicherung auf neun Euro, für die gesetzliche Krankenversicherung auf 50 Euro. Der Mietzuschlag klettert auf 72 Euro. Im Höchstfall liegt die monatliche BAföG-Förderung inklusive aller Zuschläge somit bei insgesamt 643 Euro.

400-Euro-Job und BAföG?

Die Einkommensfreibeträge für Eltern stiegen im letzten Jahr um acht Prozent. BAföG-Empfänger dürfen etwa zehn Prozent mehr verdienen, ohne dass es zu einer Kürzung des BAföG-Satzes kommt: 400-Euro-Jobs haben daher keinen Einfluss mehr auf die Höhe der staatlichen Förderung.

Kinderbetreuungszuschlag

Seit 2008 erhalten BAföG-Geförderte mit Kindern einen Kinderbetreuungszuschlag. Für das erste Kind gibt es einen monatlichen Zuschuss von 113 Euro, für jedes weitere Kind 85 Euro. Ein Vorteil des Kinderbetreuungszuschlags: Er ist ein Vollzuschuss und muss nicht zurückgezahlt werden.

Auf der folgenden Seite zeigen wir alternative Wege zur Finanzierung des Studiums und der Ausbildung.

Ein Kommentar zu “Wie finanziere ich mein Studium?”

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