Vertrauen der Bundesbürger in Altersvorsorge-Fonds sinkt

Das Vertrauen der Deutschen in Investmentfonds für die Altersvorsorge hat deutlich abgenommen, wie die Ergebnisse der aktuellen Wissens-Studie von AXA Investment Managers zeigen.
Nur noch 42 Prozent der Deutschen halten Fonds für ein geeignetes Altersvorsorge-Instrument. Im Vorjahr waren es noch 68 Prozent. Vor allem bei dem Teil der Bevölkerung, der selbst keine Investmentfondsanteile besitzt (80 Prozent der Deutschen), zeigt sich ein deutlicher Vertrauensverlust. Hatten im Vorjahr noch 67 Prozent von ihnen angegeben, dass sich die Geldanlage in Fonds gut für die Altersvorsorge eigne, sind es in diesem Jahr nur noch 38 Prozent. Die ostdeutschen Mitbürger stehen Fonds besonders skeptisch gegenüber, wenn es um die eigene Altersvorsorge geht. Im Vorjahr waren noch 80 Prozent der Befragten aus den neuen Bundesländern von Fonds als Altersvorsorge-Instrument überzeugt. 2009 sind es nur noch 39 Prozent. Im Vergleich: In Westdeutschland waren es 2008 noch 65 Prozent, gegenüber 43 Prozent in diesem Jahr. „Jeder muss sich heute Gedanken darüber machen, wie er seinen Lebensstandard nach dem Berufsleben sichert. Und nach wie vor sind Investmentfonds besonders gut für die private Altersvorsorge geeignet“, sagt Karin Kleinemas, Leiterin Marketing Nordeuropa bei AXA Investment Managers, „mit wenig Aufwand und geringem Risiko kann der Anleger damit langfristig ein Vermögen aufbauen.“ Die Studie zeigt, dass die Fondsbesitzer diese Notwendigkeit bereits erkannt haben: Zwei Drittel von ihnen betrachten Investmentfonds weiterhin als geeignetes Instrument für die Altersvorsorge. Befragt wurden die Deutschen auch nach den Gründen, die sie bisher davon abgehalten haben, in Fonds für die Altersvorsorge zu investieren. 68 Prozent und damit der Großteil antworteten, „kein zusätzliches Geld für diese Art von Anlage übrig“ zu haben. „Dabei können Fondssparpläne häufig schon ab 50 Euro monatlich abgeschlossen werden“, so Karin Kleinemas. „Die langfristigen Ertragschancen bei einer Anlage in Fonds sind nach wie vor gut; das beweist auch die aktuelle Sparplan-Statistik des BVI Bundesverband Investment und Asset Management.“ Wer seit 30 Jahren monatlich 100 Euro in einem Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland angespart hat, erzielte zum 31. März 2009 bei einer eingezahlten Summe von 36.000 Euro im Schnitt ein Vermögen von rund 84.400 Euro. Dies entspricht einer jährlichen Rendite von 5,2 Prozent p.a. Dabei sind alle Fondskosten inklusive des Ausgabeaufschlags berücksichtigt. Weitere Gründe, die in den Augen der Befragten gegen Fonds für die Altersvorsorge sprechen, waren vor allem Mangel an Zeit und Informationen. So sagten 25 Prozent, sie hätten keine Zeit, sich mit der Thematik auseinander zu setzen. „Es ist mir zu umständlich, mich über eine Geldanlage in Fonds zu informieren“, sagten 23 Prozent. Sieben Prozent gaben an, nicht zu wissen, wo man Informationen zum Thema Fonds erhalten könne und 13 Prozent haben nach eigenen Angaben eine fondsgebundene Lebens- oder Rentenversicherung, aber keine separaten Fonds. 37 Prozent der Befragten gaben an, für ihre Altersvorsorge andere Anlagen zu bevorzugen. Die Studie „Fondswissen International“ wurde von AXA Investment Managers in Zusammenarbeit mit TNS Infratest Finanzforschung bereits zum vierten Mal in Folge durchgeführt. Hinweis an die Redaktion AXA Investment Managers AXA Investment Managers (AXA IM) ist ein Multi-Experte in der Vermögensverwaltung und gehört zur AXA-Gruppe, einer der größten internationalen Versicherungsgruppen und bedeutendsten Vermögensmanager der Welt. AXA IM ist mit 485 Mrd. Euro (Stand: 30.06.09) verwaltetem Vermögen einer der größten in Europa ansässigen Asset Manager. Mit knapp 3.000 Mitarbeitern ist AXA IM weltweit in 22 Ländern tätig. Weitere Informationen zu AXA Investment Managers unter www.axa-im.de .
(Pressemitteilung der AXA)

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