Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein empfiehlt Wechsel des Gasanbieters

Die Gaspreise sind aufgrund der Wirtschaftskrise und der gesunkenen Ölpreise bereits deutlich gefallen. Viele Versorger haben ihre Gaspreise gerade erneut gesenkt oder reduzieren Sie zum 01. Juli. Es kommt endlich Bewegung in den Markt.

Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Anbietern. Nicht nur die vier großen Anbieter E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall, sondern auch viele Stadtwerke bzw. Verbünde von Stadtwerken bieten nun unter anderem Namen „Billiglinien“ an. Beim Vergleich in Internetportalen finden Gaskunden „Wechselgas“, „Drift Nordgas“, „Nord SW Gas“, „Goldgas“, „Havelgas“ u. a. m. Die Preise dieser neuen Angebote sind in Schleswig-Holstein bis zu 27 % günstiger als der Standardtarif des örtlichen Versorgers. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh kann durch den Wechsel zu einem neuen Anbieter derzeit bis zu 400 € im Jahr sparen.
Der Wechsel des Gasversorgers ist ganz einfach:

• Preisvergleich im Internet durchführen.
• Preise beim potentiellen Anbieter abgleichen und letzte bzw. nächste Preisänderung erfragen.

• Anbieter kritisch prüfen (Oligopolist, Erfahrung im Energiemarkt, Regionalität, Erreichbarkeit etc.).

• Keine Vorauszahlung der gesamten Jahreskosten akzeptieren, da dann das Risiko der Insolvenz des Anbieters beim Gaskunden liegt.

• Vertragsdauer von maximal 12 Monaten wählen.

• Kurze Kündigungsfrist (1 Monat) beachten.

• Spätestens vor Ablauf von Kündigungsfrist und Vertragsdauer erneut einen Preisvergleich durchführen.

Da die Gaspreise in Folge steigender Ölpreise und Abflauen der Wirtschaftskrise mit Sicherheit wieder steigen werden, sollten Verbraucher jetzt Energiesparmaßnahmen treffen und die zahlreichen Fördermittel nutzen. Weitere Informationen geben die Energieberater der Verbraucherzentrale.

(Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein)

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
* Pflichtfelder