Dresdner Bank informiert Anleger über Abgeltungsteuer

Die Dresdner Bank rät Anlegern, wegen der Abgeltungsteuer ihre Wert­papierkäufe noch bis zum 23. Dezember 2008 zu tätigen. „Aktien oder Aktienfonds, insbesondere ausländische, benötigen zwischen zwei bis fünf Börsentage, bis sie im Depot verbucht sind.

Weil aber nur Käufe, die bis zum 31. Dezember 2008 auch tatsächlich ausgeführt sind, von der Abgeltungsteuer verschont bleiben, sollten Anleger auf Nummer sicher gehen und noch vor Weihnachten ihren Banken Kaufaufträge erteilen“, empfiehlt Martin Roth, Leiter Wertpapieranlage der Dresdner Bank.

Außerdem liegen in diesem Jahr die Feiertage so, dass es weniger Handelstage an den Börsen gibt.

Nur der rechtzeitige Erwerb – also die Ausführung der Kauforder – kann dem Anleger jedoch die möglichen steuerfreien Vorteile der Anlage nach einem Jahr Mindesthaltedauer sichern.

Ein erst am 30. Dezember erteilter Kaufauftrag ist damit vor dem Hintergrund der Abgeltungsteuer in vielen Fällen zu spät, falls der Wertpapierkauf nicht mehr im Jahr 2008 ausgeführt wird. So schließen beispielsweise die deutschen Börsenplätze am 30. Dezember bereits um 14 Uhr.

Die ab 2009 in Kraft tretende neue Abgeltungsteuer regelt, dass Kurs­gewinne aus späteren Verkäufen von Aktien und Aktienfonds pauschal mit 25 Prozent besteuert werden – unabhängig von der Haltedauer. Wer aber noch vor Ende 2008 kauft, sichert sich so seine Steuervorteile.

Pressemitteilung der Dresdner Bank

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