Postbank: Deutsche Post AG betiligt sich an Kapitalerhöhung

Der Aufsichtsrat der Deutschen Post AG hat zugestimmt, dass sich die Deutsche Post als Mehrheitsaktionärin der Deutschen Postbank AG bis zu 100 Prozent an einer geplanten Kapitalerhöhung der Bank beteiligen wird.

Der Konzern unterstützt damit den heute vorgelegten Aktionsplan zur Weiterentwicklung der erfolgreichen Strategie der Bank und zur nachhaltigen Verbesserung ihrer Ergebnisqualität.

Die Deutsche Post ist fest überzeugt von der Tragfähigkeit des Geschäftsmodells und den Wachstumsaussichten der Postbank als einer der führenden deutschen Privatkundenbanken.

"Die Unterstützung der geplanten Kapitalmaßnahmen beweist, dass wir uns als verantwortungsvolle Mehrheitsaktionäre der Postbank nicht von kurzfristigen Marktreaktionen beeinflussen lassen.

Wir werden unser seit 10 Jahren erfolgreiches Engagement mit Besonnenheit und im langfristigen Interesse der Bank zu Ende bringen," sagte der Vorstandsvorsitzende, Dr. Frank Appel. "Das sind wir nicht zuletzt den Kunden und Mitarbeitern der Postbank schuldig."

Die Deutsche Post verpflichtet sich, den gemäß ihrer Beteiligung in Höhe von 50 Prozent plus einer Aktie auf sie entfallenden Anteil der geplanten Emission von 54,8 Millionen Aktien zum Bezugspreis zu zeichnen.

Soweit der Bezugspreis 18,25 Euro nicht übersteigt, hat sich die Deutsche Post weiterhin verpflichtet, sämtliche Aktien aus der Kapitalerhöhung, die nicht platziert werden können, zum Bezugspreis aufzunehmen.

Damit läge der Umfang des Engagements bei maximal 1 Milliarde Euro, die komplett aus dem Cashflow finanziert werden kann.

Der Anteil der Deutschen Post an der Postbank würde dadurch zunächst auf maximal 62,52 Prozent steigen.

Die im September geschlossene Vereinbarung mit der Deutschen Bank AG, wonach die Deutsche Bank im ersten Quartal 2009 – nach Vorliegen der kartell- und aufsichtsrechtlichen Genehmigungen – einen 29,75 Prozent Anteil an der Postbank von der Deutschen Post übernehmen wird, besteht unverändert.

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Deutsche Bank 29,75 Prozent der neu ausgegebenen Aktien von der Deutschen Post zum Bezugspreis erwirbt, wenn die Transaktion im ersten Quartal 2009 abgeschlossen wird.

Für die alten Aktien gelten weiterhin die vereinbarten Preise. Dies gilt entsprechend für die Optionsvereinbarungen mit der Deutschen Bank, die ansonsten unverändert bleiben.

Pressemitteilung der Deutschen Post AG

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