Modernisieren ohne Grundschuld

Lohnt sich eine Baufinanzierung mit Grundschuld als Sicherheit für kleine Ausbauten oder neue Fenster? Nicht die einzige Möglichkeit, wenn das Ersparte nicht reicht. Die Alternative ist ein Modernisierungsdarlehen.

Nach einigen Jahren im Eigenheim stehen oft Umbauten auf der Wunschliste. Doch muss für die entstehenden Kosten eine weitere Baufinanzierung aufgenommen werden? Bedeutet dies, erneut einen umfangreichen Finanzierungsantrag stellen zu müssen und eine zusätzliche Grundschuld als Sicherheit einzutragen? Oder soll man stattdessen einen teuren Konsumentenkredit aufnehmen? Nicht unbedingt, denn für kleinere Finanzierungen rund um die Immobilie gibt es so genannte Modernisierungsdarlehen von 10.000 bis 50.000 Euro.

Modernisierungsdarlehen seien besonders einfach in der Beantragung und eine gute Möglichkeit, um kurzfristig Mittel für Veränderungen an den eigenen vier Wänden zur Verfügung zu haben. Zur Genehmigung müssten lediglich die letzten drei Gehaltsbescheinigungen und ein Nachweis über die selbst genutzte Immobilie eingereicht werden, berichtet der Hypothekenvermittler Dr.Klein.

Der große Vorteil eines Modernisierungsdarlehens: Weder die Eintragung einer Grundschuld noch eine andere der üblichen Sicherheiten, wie beispielsweise eine Bürgschaft, sind notwendig. Somit sei es kein Problem, das Modernisierungsdarlehen bei einem anderen Anbieter als dem Baufinanzierer der Immobilie abzuschließen, da eine eventuelle Rangfolge im Grundbuch nicht beachtet werden müsse.

Im Gegensatz zum gängigen Annuitätendarlehen könne ein Modernisierungskredit nach
sechsmonatiger Laufzeit und unter Einhaltung der Kündigungsfrist von drei Monaten abgelöst werden. Ändert sich also die Einkommenssituation oder gibt es einen Anbieter mit günstigeren Konditionen, ist der Kunde überaus flexibel und kann weiterhin die für ihn günstigste Variante wählen.

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