DSGV: Staatliche Kunstsammlungen Dresden erwerben Cimiotti-Skulptur

Der Deutsche Sparkassen-und Giroverband (DSGV) unterstützt mit Mitteln aus dem Sparkassen-Kulturfonds die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden beim Ankauf der Skulptur „Große Düne (für C. D. Friedrich)“ von Emil Cimiotti. Der 1927 in Göttingen geborene Künstler zählt zu den wichtigsten Bildhauern der Nachkriegsjahrzehnte. Dank des Sponsorings des DSGV und des Freundeskreises der Kulturstiftung der Länder überlässt Cimiotti den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden weitere Plastiken, so dass diese über eine der bedeutendsten zusammenhängenden Werkgruppen des Bildhauers verfügen werden. Mit der Förderung trägt die Sparkassen-Finanzgruppe dazu bei, dem zeitgenössischen Kunstschaffen in Dresden Raum zu geben. Die Barockstadt Dresden kann so ihr Profil als Standort für zeitgenössische Kunst schärfen. Emil Cimiotti gilt als Vorreiter und Hauptvertreter der deutschen informellen Plastik. Seine Skulpturen sind zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit angesiedelt, brechen geschlossene Oberflächen auf und nehmen oft Bezug auf vegetative Formen oder Landschaften. Dies gilt auch für das Werk „Große Düne (für C. D. Friedrich)“ von 1992, das den Prozess des Werdens und Vergehens plastisch nachgestaltet. Hier benutzte Cimiotti als Herstellungstechnik das von ihm bevorzugte Wachs­aus­schmelzverfahren, bei dem die Plastik aus Bienenwachs aufgebaut wird, das beim Guss des jeweils einzigen Bronzeunikats verloren geht. Mit seinen eigenwilligen Gestaltungsprinzipien hatte der Bildhauer schon früh Erfolg. So nahm er 1958 und 1960 an der Biennale in Venedig teil und 1959 und 1963 an der documenta in Kassel. Cimiotti erhielt bislang als einziger Künstler gleich zweimal den renommierten Kunstpreis „junger westen“. Die Förderung des Ankaufs der Cimiotti-Skulptur ist Teil des Engagements der Sparkassen-Finanzgruppe für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Der erste Meilenstein der umfassenden Kooperation zwischen den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Sparkassen-Finanzgruppe war 2006 die Wiedereröffnung des Historischen Grünen Gewölbes. Die Erfolgsgeschichte des barocken Gesamt­kunst­werkes als Publikumsmagnet soll sich im kommenden Jahr für die Institutionen mit moderner und zeitgenössischer Kunst in Dresden wiederholen. Deshalb begleitet die Sparkassen-Finanzgruppe als kulturelles Großereignis im Juni 2010 die Wiedereröffnung des Albertinums als Museum des 19. Jahrhunderts und der Moderne, das zur Heimstätte der Galerie Neue Meister und der Skulpturensammlung werden wird. Das Engagement für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden wird getragen vom Ostdeutschen Sparkassenverband, der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, der Sparkassen-Versicherung Sachsen AG, der DekaBank und dem Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV). Die Sparkassen-Finanzgruppe hat im Jahr 2008 rund 140 Mio. Euro für Kultur ausgegeben. Mit diesem Engagement ist sie seit vielen Jahren der größte nicht-staatliche Kulturförderer Deutschlands. (Pressemitteilung des DSGV)

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