Depressionen sind Grund für hohe Fehlzeiten

Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland und gehen vielfach mit langen Ausfallzeiten einher. Depressiv Erkrankte brauchen oftmals mehrere Wochen oder Monate, bis sie wieder arbeitsfähig sind. So dauerte im vergangenen Jahr eine Krankschreibung wegen einer depressiven Episode im Schnitt 50 Tage, wegen einer wiederkehrenden depressiven Störung sogar 75 Tage. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) anlässlich des Internationalen Tages der seelischen Gesundheit am 10. Oktober hin.
Fast fünf Prozent aller Fehltage 2008 beruhten allein auf der Diagnose depressive Episode. Laut TK-Gesundheitsreport liegt sie damit auf Platz drei der Einzeldiagnosen, die die meisten Krankschreibungstage bedingen – nach Rückenschmerzen und akuten Erkältungen.
Anders als ein gelegentliches Stimmungstief, das in der Regel von selbst wieder vorübergeht, ist eine Depression eine ernst zu nehmende Erkrankung. Das Seelenleiden lässt sich jedoch mit einer ganzen Reihe wirksamer Therapien behandeln – besonders, wenn es frühzeitig erkannt wird. Über Anzeichen, Ursachen, Erscheinungsformen und Behandlungsmöglichkeiten gibt die TK-Patienteninformation „Depression“ Auskunft. Die Broschüre richtet sich an Betroffene und Angehörige. Sie steht im Internet unter www.tk-online.de zum kostenlosen Download bereit (Rubrik „Online-Filiale“, Stichwort „Broschüren & mehr“). Dort lässt sich auch der TK-Gesundheitsreport downloaden. (Pressemitteilung der Techniker Krankenkasse)

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