Studie: Sorge um Altersvorsorge bei Selbstständigen und Freiberuflern

Exakt 39 Prozent der selbstständig oder freiberuflich Tätigen in Deutschland sehen ihre Altervorsorge als "nicht ausreichend". Zum Vergleich: 2003 lag dieser Wert bei 28 Prozent. Damals bewerteten noch 56 Prozent der Selbstständigen und Freiberufler die eigene Altersvorsorge als "ausreichend".

Dieser Wert ist nunmehr auf 47 Prozent gesunken. Dies ist das Ergebnis einer bundesweit repräsentativen Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Postbank. Danach sorgen sich Selbstständige und Freiberufler stärker um ihre Altersvorsorge als je zuvor seit Erhebung der ersten Studie zur Altersvorsorge in Deutschland im Jahr 2003.

Besorgniserregend ist zudem der Befund, dass laut aktueller Studie mehr als ein Drittel der Selbstständigen – exakt 38 Prozent – angeben, künftig nicht vermehrt in die private Altersvorsorge investieren zu wollen bzw. zu können.

Mit einem im Alter angestrebten Ruhegeld für ein "gutes Auskommen" von 2.400 Euro im Monat haben die Selbstständigen und Freiberufler dabei keineswegs weit größere Ziele vor Augen als Angestellte, die hier im Schnitt einen Betrag von 2.160 Euro nennen.

Welche Bedeutung das Thema Altersvorsorge für die Selbstständigen und Freiberufler hat, zeigt folgendes Studienergebnis: "Häufig" spricht hierüber im Familien- und Freundeskreis demnach fast jeder Zehnte von ihnen.

Zum Vergleich: Unter Angestellten liegt der Wert nur halb so hoch, unter Arbeitern beträgt er sogar nur ein Viertel dessen.

Pressemitteilung der Postbank

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