Schlichten statt Richten

Als erster Rechtsschutzversicherer in Deutschland hat die D.A.S. eigene Mediatoren ausgebildet. Außerdem war sie Mitveranstalter des Kongresses „Die Zukunft der Mediation in Deutschland“ am 15. und 16. Februar in Jena.

Die meisten Bürger verlassen sich bei einem Rechtsstreit noch auf das herkömmliche Gerichtsverfahren, an dessen Ende der Richterspruch steht. Trifft das Urteil dann nicht die Erwartungen ist die Enttäuschung groß.

Bei der Mediation lautet die Devise deshalb „Schlichten statt Richten„. In diesem freiwilligen Verfahren hilft ein neutraler Mediator den Streitparteien bei der Suche nach einer Lösung, mit der beide Parteien zufrieden sein können. Seitdem die D.A.S. eigene Mitarbeiter zu Mediatoren ausgebildet hat, werden deren Dienste von Rechtsschutzkunden der D.A.S. zunehmend angenommen. Für Kunden der D.A.S. ist die Mediation kostenfrei.

Am 15. und 16. Februar fand in Jena eine Fachtagung zur Zukunft der Mediation statt. Veranstalter waren die Friedrich-Schiller-Universität Jena und die D.A.S..

Anlässlich der Tagung sagte Rainer Tögel, Sprecher des Vorstandes der D.A.S.: „Die Mediation ist das geeignete Mittel, um auf Streitparteien schon im Vorfeld eines gerichtlichen Verfahrens deeskalierend einwirken zu können.

Deswegen unterstützen wir aktiv die einvernehmliche Streitschlichtung und hoffen, dass dieses zeitgemäße Instrument in zivilrechtlichen Auseinandersetzungen mehr Akzeptanz in der Bevölkerung erfährt.“

Tögel sieht in der Mediation ein weiteres Mittel, um D.A.S.-Kunden im Streitfall eine qualitativ hochwertige juristische Beratung und Betreuung anbieten zu können.

Die sinnvollsten Einsatzgebiete für Mediatoren sind Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Scheidungen und Trennungen, Nachbarschaftsstreitigkeiten, sowie innerbetriebliche Probleme. Zudem wirkt sich die Mediation positiv auf die Prozesskosten aus.

Indem die Mediatoren juristische Verfahren vermeiden, bleiben Verfahrenskosten gering. So entlasten sie auch die Gerichte, welche häufig am Rande der Kapazitätsgrenze arbeiten.

Pressemitteilung der D.A.S.

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