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26.05.2009

Abgabefrist abgelaufen? Steuererklärung 2008 lohnt sich trotzdem

Steuererklärung 2008 - Die Abgabefrist endet am 2. Juni! Die Abgabefrist für die Steuererklärung 2008 ist am 2. Juni abgelaufen. Trotzdem sollten Sie Ihre Unterlagen beim Finanzamt abgeben. Sonst lassen Sie sich möglicherweise eine Steuerrückzahlung entgehen. Steuerzahler in Berlin bekamen für die Steuererklärung 2007 durchschnittlich 835 Euro vom Finanzamt zurück. Unser Rat: Warten Sie nicht länger mit dem Ausfüllen. Der nachfolgende Text hilft Ihnen bei der Steuererklärung.

 

Inhalt:

Steuererklärung für 2008: Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen

(dhe) Sind Sie überhaupt steuerpflichtig? Nicht jeder Steuerzahler muss eine Steuererklärung beim Finanzamt abgeben. Auf die Details kommt es an. So muss zum Beispiel ein Arbeitnehmer eine Steuererklärung ausfüllen, wenn er im letzten Jahr mindestens 410 Euro Kurzarbeitergeld bekam.

Seit 2005 müssen auch immer mehr Rentner eine Steuerklärung abgeben. Der Grund hierfür: das Alterseinkünftegesetz. Rentner profitieren allerdings von speziellen Freibeträgen und anderen Vorteilen. Arbeitnehmer können mit Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen ihr zu versteuerndes Einkommen deutlich senken und somit viel Geld sparen.

Werbungskosten sind Ausgaben, die im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis aufkommen. Dazu zählen die Fahrtkosten zum Arbeitsplatz, Aufwendungen für Arbeitskleidung oder der Beitrag für die Gewerkschaft. Weitere Werbungskosten, die man in der Anlage N der Steuererklärung einträgt, zeigt Ihnen die folgende Galerie.

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Für den Steuerzahler lohnt sich der Eintrag aber nur, wenn man mit seinen gesamten Werbungskosten über 920 Euro kommt. Denn so hoch ist der Arbeitnehmer-Pauschbetrag für einen Arbeitnehmer. Unterschreitet man mit seinen Werbungskosten für das Kalenderjahr 2008 diesen Betrag, kann man sich den Eintrag in der Anlage N sparen.

Bei den Sonderausgaben sieht es für den Arbeitnehmer schon etwas anders aus. Hier liegt der Arbeitnehmer-Pauschbetrag bei jährlich 36 Euro. Sonderausgaben sind bestimmte Kosten, die in den privaten Bereich fallen. Dazu zählen unter anderem Unterhaltskosten, Kirchensteuern, Spenden, Ausgaben zur Berufsausbildung oder Vorsorgeaufwendungen.

Außergewöhnliche Belastungen liegen vor, wenn ein Steuerpflichtiger stärker belastet wird als die überwiegende Mehrzahl der Steuerzahler. So kann man Kosten für die Haushaltshilfe von der Steuer absetzen oder auch Zahlungen für das Pflegeheim. Einen Überblick bietet Ihnen der Text Außergewöhnliche Belastungen - Außergewöhnliche Kosten.

Auf der nächsten Seite erfahren Sie, welche Nachweise der Finanzbeamte sehen möchte und worauf Sie beim Kontrollieren des Steuerbescheids achten müssen.

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