Mit den neuen nationalen europaweiten Sepa-Überweisungen ändert sich an den bisherigen Kontonummern und Bankleitzahlen nur wenig. Für die Kontoadressierung müssen nun die internationale Kontonummer (IBAN) und die internationale Bankleitzahl (BIC) verwendet werden. Die Banken geben diese Nummern in den Kontoauszügen ihrer Kunden an.
Wer eine Überweisung tätigen will, erhält die dafür nötige IBAN und BIC wie üblich von seinem Vertragspartner.
Drei paneuropäische Zahlungsinstrumente regeln nun den Zahlungsverkehr: SEPA-Überweisung, SEPA-Lastschrift und SEPA-Kartenzahlung.
BIC und IBAN
Die internationale Bankleitzahl BIC ist eine Ziffernfolge, die die Banken künftig für Zahlungen angeben. Die internationale Kontonummer IBAN besteht aus folgenden Komponenten:
Zwei Ziffern stehen für das Land, in dem die kontoführende Bank ihren Sitz hat. Für Deutschland stehen die Ziffern DE. Danach folgt eine zweistellige Prüfziffer. Anschließend kommt noch Ihre achtstellige Bankleitzahl und Ihre zehnstellige Kontonummer. Eine IBAN besteht also aus insgesamt 22 Ziffern.
Beispiel für eine SEPA-Überweisung
Am folgenden Beispiel sehen Sie, welche Ziffern bei IBAN und BIC neu hinzukommen.
| # | Anbieter | Produkt | Zinssatz |
|---|---|---|---|
| 1 | MoneYou | Tagesgeld | 2,55% |
| 2 | Bank of Scotland | Tagesgeld | 2,40% |
| 3 | 1822direkt | ZinsCash (Standardzins) | 2,30% |
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