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22.04.2014

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen

Bauherren und Immobilienkäufer setzen sich mit dem Bau bzw. Erwerb einer Immobilie einem hohen finanziellen Risiko aus. Tritt ein Schaden an ihrem Eigentum auf oder werden Dritte auf ihrem Grundstück geschädigt, müssen sie ohne Versicherungsschutz mit ihrem Privatvermögen für Schäden haften bzw. dafür aus eigener Tasche aufkommen. Um langfristig ruhig schlafen zu können, empfiehlt sich daher der Abschluss einiger Versicherungspolicen, die zumindest einen Teil des finanziellen Risikos für Hausbesitzer schultern.

 

Sinnvolle Versicherungen in der Bauphase

Schon in der Bau- oder Umbauphase einer Immobilie können trotz aller Sicherungs- und Vorsichtsmaßnahmen Situationen auftreten, in denen Schäden am Gebäude oder an Dritten entstehen. Abhilfe schafft hier zum Beispiel die Bauherrenhaftpflichtversicherung. Sie sichert den Bauherrn gegen Ansprüche Dritter (z.B. von Passanten) ab, die etwa aufgrund unzureichender Sicherung auf oder an der Baustelle zu Schaden kommen. Die Bauleistungsversicherung übernimmt die Kosten von Schäden, die durch höhere Gewalt verursacht werden. Dazu zählen natürliche Einflüsse wie Sturm oder Hochwasser ebenso wie z.B. Vandalismus oder unbekannte Baugrundeigenschaften. Sofern Freunde, Verwandte und Bekannte beim Bau helfen, ist auch der Abschluss einer Bauhelfer-Unfallversicherung sinnvoll. Diese Police kann Tag genau abgeschlossen werden und reguliert Schäden, die freiwillige Helfer (egal ob Amateur oder Profi) auf der Baustelle erleiden. Mit Abschluss von Bau- und Umbauarbeiten werden diese Policen gekündigt. Viele Assekuranzen bieten ihren Versicherten auch an, diese Versicherungen in andere Policen umzuwandeln, die für Hausbesitzer interessant sind.

 

Grundabsicherung: Auf diese Policen sollten Sie nicht verzichten

Zu den Versicherungen, deren Abschluss in jedem Fall sinnvoll ist, zählt vor allem die Wohngebäudeversicherung. Diese Police vereint mehrere Versicherungen in einem Konstrukt: Die Feuerversicherung kommt für Schäden z.B. durch Brand, Blitzschlag, Explosion und Implosion auf, die Leitungswasserversicherung reguliert Schäden aufgrund von Leitungswasseraustritt, Frost- und Bruchschäden und die Sturmversicherung kommt für Kosten infolge von Sturm und Hagel auf. Die Wohngebäudeversicherung ist zwar keine gesetzliche Pflichtversicherung - wer sein Eigenheim finanziert, kommt um einen Abschluss in der Regel aber nicht herum, da Geldinstitute die Darlehensvergabe meist an die Existenz einer solchen Police knüpfen.

Ergänzend zur Wohngebäudeversicherung ist möglich und empfehlenswert, eine Elementarschadenversicherung abzuschließen. Dabei handelt es sich in der Regel um einen Zusatzbaustein und keine eigenständige Police. Die Elementarschadenversicherung reguliert Schäden aufgrund von Naturereignissen wie Hochwasser/Überschwemmung, Erdbeben, Erdrutsch, Lawinen und Schneedruck und geht damit deutlich über den Leistungsumfang der Wohngebäudeversicherung hinaus. Insbesondere in Hochwassergebieten ist es ratsam, oftmals aber sehr schwierig, eine solche Zusatzversicherung abzuschließen.

 

Sinnvoll, aber kein Muss: Diese Policen machen Ihnen das Leben leichter

Unter den zahlreichen Policen für Hausbesitzer gibt es auch einige, die durchaus sinnvoll sind, zumal sie für vergleichsweise kleines Geld vor erheblichen finanziellen Belastungen im Schadensfall schützen. Die Wohngebäudehaftlichtversicherung etwa ist insbesondere für Immobilienbesitzer empfehlenswert, die ein Haus oder eine Wohnung vermieten und/oder die sich vor Ansprüchen Dritter schützen möchten. Sie prüft z.B. Schadenersatzansprüche von Passanten, die durch Gebäudeteile oder versäumte Schneeräumung vor oder auf dem Grundstück zu Schaden kommen. Zu prüfen ist, ob die Leistungen der Wohngebäudehaftpflichtversicherung nicht schon durch eine bereits bestehende private Haftpflichtpolice abgedeckt sind.

Im Einzelfall sinnvoll sein können Spezialversicherungen wie eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung oder eine Versicherung für Solarmodule auf dem Dach. Diese Policen regulieren Schäden, die z.B. aufgrund von Heizölaustritt oder den Absturz einer Solaranlage auftreten können und sichern gegen Ansprüche Dritter ab.

Die Hausratversicherung ist eine Sachversicherung zum Schutz des eigenen Eigentums. Sie schützt den Hausrat - Inventar ebenso wie Ge- und Verbrauchsgegenstände sowie Wertgegenstände - vor den finanziellen Folgen von Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel, aber auch bei Einbruch, Diebstahl und Vandalismus. Balkon- und Terrassenmöbel sowie Fahrräder, Kinderwagen und Gartenhütten können im Regelfall in die Police eingeschlossen werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.s-immobilien.de/versichern

 

Bildquelle © pixabay/ Antranias Lizenz: CC0-Lizenz

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