Die KfW IPEX-Bank finanziert zwei Fährschiffneubauten

Die KfW IPEX-Bank finanziert zwei hochmoderne RoPax-Tagesfähren, die auf der Volkswerft Stralsund für den Einsatz bei der deutsch-dänische Fährreederei Scandlines gebaut werden.

Der Neubau der Fähren hat nicht nur eine hohe Bedeutung für die Auslastung der Volkswerft Stralsund, diese Auftragsvergabe wird innerhalb der Werftengruppe auch als einer der wichtigsten Meilensteine hinsichtlich der Erschließung neuer technischer Herausforderungen gewertet. Die Förderung der Aktivitäten deutscher Werften stellt ein Kerngeschäftsfeld der KfW IPEX-Bank dar.

Die Finanzierung umfasst rund 75 % des Auftragswerts und ist mit einer Euler-Hermes-Deckung versehen. Die Laufzeit beträgt 12 Jahre. Die Refinanzierung der Transaktion erfolgt über den deutschen Schiffs-CIRR (Commercial Interest Reference Rate).

Die neuen Fähren können bis zu 1.500 Passagiere und 90 Lkw oder 460 Autos transportieren. Sie sollen ab Mitte 2012 auf der traditionsreichen Strecke zwischen Rostock und Gedser (Dänemark) eingesetzt werden, um dort die jetzigen Fähren abzulösen und die Kapazität zu verdoppeln. Durch Zufahrten auf zwei Ebenen sollen sie trotz des deutlich erhöhten Ladevolumens auch künftig in nur 15 Minuten be- und entladen werden können. Daneben fahren sie wesentlich schadstoffärmer und energieeffizienter als ihre Vorgänger bei gleichzeitiger erheblicher Service- und Komfortverbesserung für die Passagiere.

Pressemitteilung der KfW IPEX-Bank

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