Erweiterte Lösung von Cardis liefert beispiellose Gelegenheit für Transaktionen mit niedrigen Zahlungsbeträgen, die Banken, Händlern und Anbietern von Kartenzahlungsverfahren zugute kommt

Erweiterte Lösung von Cardis liefert beispiellose Gelegenheit für Transaktionen mit niedrigen Zahlungsbeträgen, die Banken, Händlern und Anbietern von Kartenzahlungsverfahren zugute kommt. Cardis Enterprises International, ein innovatives Unternehmen für Zahlungssysteme, gab heute die Einführung seiner erweiterten Lösung für Zahlungen niedriger Beträge auf dem europäischen Markt bekannt. Mit diesem Modell steht eine Plattform zur Verfügung, die die bargeldlose Zahlung von niedrigen, alltäglichen Beträgen weiter vorantreibt.

Laut einer Untersuchung von Edgar, Dunn & Company beträgt in den 27 EU- Ländern allein die Gesamtzahl an Transaktionen von Bargeldzahlungen unter 20 Euro 170 Milliarden pro Jahr. Darüber hinaus handelt es sich bei mehr als der Hälfte dieser Transaktionen um Beträge unter 5 Euro!

Frühere Versuche, sich dieser bedeutenden Gelegenheit, Bargeldtransaktionen zu ersetzen, anzunehmen, sind stets fehlgeschlagen. Elektronische Geldbörsen boten dem Verbraucher bisher keinen ersichtlichen Vorteil zu Bargeld, da stets die Notwendigkeit zur Verwaltung des Bargeldbetrags und zum Wiederaufladen bestand. Ausserdem war aufgrund der kostenintensiven Schattenbilanzierung des Backend-Systems keine preiswerte Kostenbasis gegeben.

Die Kontaktlos-Technologie übt als einheitlicher Formfaktor erwiesenermassen einen starken Reiz auf Kunden und Händler aus. Allerdings bietet sie bisher keinen Ansatz, um Bearbeitungskosten bei niedrigen Zahlungsbeträgen zu reduzieren. Daher bestehen noch immer signifikante Kostenbarrieren, die der Akzeptanz von kontaktlosen Kartenzahlungen im Segment für Kleinbeträge entgegenwirken.

Die Lösung von Cardis stellt einen grundsätzlich neuen Ansatz zum bisherigen Geschäftsmodell für Zahlungssysteme dar. Zum branchenweit ersten Mal bietet sie eine durchgängige Aggregation von Zahlungsabwicklungen. Eine Vielzahl von individuellen, niedrigen Transaktionen wird zu einer einzelnen (höhervolumigen) Transaktion auf der Lastschriftkarte zusammengefasst, um so eine niedrigere Gebühr pro Transaktion zu erzielen, ohne dass dabei ein Abgleich, eine Aufstellung oder eine Bearbeitung jeder einzelnen Transaktion (d.h. Schattenbilanzierung) an irgendeinem Punkt der Wertschöpfungskette notwendig ist.

Im Rahmen der abgeschlossenen Einführung der EMV-Infrastruktur in Europa und der Absicht von Seiten der Industrie und behördlicher Initiativen, wie dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA) und den EU-Zahlungsdienstrichtlinien (Payment Services Directive PSD), hat Cardis Zahlungsverkehrsexperten von Edgar, Dunn & Company (EDC) beauftragt, um eine unabhängige Bewertung seines Lösungsansatzes zu erhalten und ihn dem europäischen Markt anzupassen.

Erik van Winkel, Abteilungsleiter bei EDC, bemerkte: „Der Lösungsansatz von Cardis stellt ein grundsätzlich verändertes Geschäftsmodell für Kartenzahlungen bei Niedrigbeträgen dar. Die daraus entstehende Kostenreduzierung liefert ein weit hochwertigeres Preis-Leistungs- Verhältnis im Vergleich zu bestehenden Kartenzahlungssystemen. Die Bearbeitungskosten stehen nun in einem proportionalen Verhältnis zu den Transaktionskosten, sodass selbst die kleinste Transaktion für alle Interessengruppen vorteilhaft ist.“

Cardis hat ein ausgezeichnetes Angebot erarbeitet, das speziell den Bedürfnissen des europäischen Marktes angepasst ist:

– Das Geschäftsmodell passt sich hervorragend dem wettbewerbsorientierten
Vierparteien-Modell für Kartenzahlungssysteme an und ermöglicht durch
den Lösungsansatz bedeutende Kosteneinsparungen. Der Lösungsansatz von
Cardis stellt ein attraktives Wirtschaftlichkeitskonzept für Banken,
Betreiber von Zahlungsverfahren, Prozessoren und Händler dar.
– Das Betriebsmodell von Cardis wurde angepasst, damit es mit minimalem
Bearbeitungsaufwand und kleinstmöglichen Systemänderungen bei
teilnehmenden Banken in vorhandene Clearing- und Abrechnungs-Modelle
integriert werden kann.
– Das Produktangebot nutzt die Ausnahmeregelungen der EU-
Zahlungsdienstrichtlinien bezüglich Zahlungssystemen für Kleinbeträge
(z. B. keine Rückbelastungsgebühren, keine Kontoauszüge auf Papier für
Transaktionen von Kleinbeträgen) zu seinem grösstmöglichen Vorteil aus.
Es unterstützt eine Vielzahl von Formfaktoren, darunter kontaktlose
EMV-Karten und EMV-Kontaktkarten, NFC-fähige Mobiltelefone,
NFC-Aufkleber, microSD-Karten usw.
– Die Sicherheitsfunktionen nutzen die Zahlungssystemabwicklung von EMV
DDA-Karten und beseitigen damit mögliche Hardware-Einflüsse auf POS-
Terminals.

„Die Lösung von Cardis füllt eine Marktlücke, indem sie die ökonomisch sinnvolle Nutzung von Lastschriftkarten für die Zahlung von Kleinbeträgen ermöglicht, die allen beteiligten Interessengruppen (Banken, Betreibern von Zahlungssystemen, Prozessoren, Händlern, Verbrauchern und Behörden) bei ihren Bemühungen, den Bargeldverkehr zu verringern, zugute kommt“, erklärt Nebo Djurdjevic, CEO von Cardis Enterprises International. „Darüber hinaus stellt sie ein wirtschaftlich attraktives Modell dar, das zu einer beschleunigten Marktakzeptanz der Kontaktlos-Technologie beitragen kann“, so Djurdjevic weiter.

Cardis und EDC führten vor kurzem Diskussionen mit einer Gruppe von Hauptinteressengruppen in Europa, um die Attraktivität der erweiterten Cardis-Lösung innerhalb deren jeweiligen Geschäfts- und Marktumfelds zu erörtern. Unter diesen Interessengruppen befinden sich Banken und Bankengemeinschaften, die auf der Suche nach einer Lösung für die Zahlungsabwicklung von Kleinbeträgen sind, mit der eventuell vorhandene Systeme auf dem Prinzip der elektronischen Geldbörse ersetzt werden können. Weitere Interessenvertreter sind Zahlungsdienstleister und Prozessoren in ganz Europa.

(Pressemitteilung von Edgar, Dunn & Company)

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