2008: Zehn spektakuläre Prognosen

„Outrageous Predictions 2008“ – Zehn spektakuläre Prognosen. Saxo Bank prophezeit einen drastischen Abschwung für 2008.   1) Ron Paul gewinnt 2008 den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf.

2) Der S&P 500 Index fällt von seinem Höchststand 2007 um 25 Prozent auf 1.182 Punkte.

3) EUR/SEK fällt auf 8,8000 (aktueller Stand: 9,4000).

4) USD/SGD fällt auf 1,4000, steigt dann jedoch auf 1,6000 (aktueller Stand: 1,6000)

5) EUR/HUF steigt auf 275.

6) Mindestens drei der zehn größten US-amerikanischen Bauunternehmen melden Insolvenz an.

7) Die chinesische Börse bricht bis zum Spätsommer um 40 Prozent ein.

8) Getreidepreise verdoppeln sich – erneut!

9) Der Ölpreis steigt auf 175 Dollar pro Barrel.

10) Großbritanniens Wirtschaft schrumpft.

Was ist in 2008 zu erwarten? Rezession in Großbritannien. Absturz des S&P 500 um 25 Prozent ausgehend von seinem Höchststand 2007.

Einbruch der chinesischen Börse um 40 Prozent. Anstieg des Ölpreises auf 175 Dollar pro Barrel. Anhaltende Schwäche der G3-Währungen US-Dollar, Euro und Yen.

Sollten die „Outrageous Predictions“ der Saxo Bank mit Sitz in Kopenhagen für das kommende Jahr eintreffen, gestalten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen 2008 düster.

Als Teil des Jahresausblicks der Online-Investmentbank wird alljährlich in den „Outrageous Predictions“ der Versuch unternommen, außerordentliche Entwicklungen auf den globalen Märkten auszumachen.

In diesem Jahr präsentiert das Unternehmen eine unheilvolle Perspektive.

„Schon heute sehen wir erste Anzeichen dafür, dass einige der weltweit größten Volkswirtschaften im Jahr 2008 von einer Rezession berührt werden könnten.

Auch wenn der Eintritt einer Rezession unwahrscheinlich ist, gibt es doch erste Hinweise darauf, die Inflation steigt, und wir beobachten ein Einbrechen des Kreditmarktes“, erklärt David Karsbøl, Leiter Strategie der Saxo Bank.

Was dieser Prognose für das kommende Jahr Gewicht verleiht und Anlass zur Sorge um die wirtschaftliche Gesamtsituation gibt, ist die Treffgenauigkeit einiger der „Outrageous Predictions“ der Saxo Bank in der Vergangenheit.

„Fast ein Viertel unserer Prognosen für 2007 sind fast oder sogar vollständig eingetreten. So hatten wir beispielsweise vorhergesagt, dass der Leitzins der US-amerikanischen Notenbank 2007 bei vier Prozent liegen wird.

Im letzten Quartal betrug er 4,25 Prozent, so dass wir mit unserer Prognose um lediglich 25 Prozentpunkte daneben lagen.

Dieses Ziel hatten nur wenige Analysten zu Beginn des letzten Jahres avisiert“, erklärt Karsbøl.

Eine ganze Reihe der Saxo Bank Forex Prognosen waren im Hinblick auf die Volatilität der Märkte, mit denen die Währungen im letzten Jahr zu kämpfen hatten, als eher realistisch denn skeptisch zu bezeichnen.

So gab die Bank die Prognose ab, dass das Währungspaar AUD/JPY auf ein Hoch von 100 ansteigt, um dann auf 85 zurückzufallen.

Tatsächlich stieg es auf 107,8 und sank dann ab auf 86,04. Saxo Bank kam mit ihrer Aussage somit der Realität sehr nahe.

Darüber hinaus hatte die dänische Bank den Einbruch des US-Dollar gegenüber der norwegischen Krone auf 5,40 vorhergesehen. Auch dieses Szenario ist eingetreten, wobei USD/NOK unter die 5,40 Marke gefallen ist.

„Auch dem US-amerikanischen Wohnungs- und Baugewerbe standen wir für 2007 sehr pessimistisch gegenüber. So hatten wir vorausgesagt, dass der S&P 1500 Homebuilder Index 795 Punkte erreichen und zum Jahresende drastisch auf 521 Punkte abfallen wird.

Wir lagen mit dieser Prognose sehr gut. Allerdings fiel der Rückschlag noch weitaus gravierender aus, da der Index von 751Punkten auf einen Stand von 252 abgestürzt ist.“

„Unsere Vorhersagen sind keine Wissenschaft. Vielmehr sollen sie den Marktteilnehmern Anregungen zum Nachdenken und Diskutieren geben“, erklärt Karsbøl.

„Die Vergangenheit hat uns gelehrt, dass unsere Vorhersagen weit davon entfernt sind, als unplausibel zu gelten“, fügt er hinzu.

Pressemitteilung der Saxo Bank

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