Schaden Melden Gebegebäudeversicherung

Immobilien, Haus, Wohnung versichern

Sichern Sie Ihr Hab und Gut! Einem Haus kann viel passieren.

Feuer, Sturm und Hagel, Leitungswasser und Elementargewalten - Schäden an einem Gebäude können viele Ursachen haben.

Sichern Sie Ihr Hab und Gut mit einer Wohngebäudeversicherung günstig ab.

Schaden Melden Gebegebäudeversicherung

Schaden Melden Gebegebäudeversicherung

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen

Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen Bauherren und Immobilienkäufer setzen sich mit dem Bau bzw. Erwerb einer Immobilie einem hohen finanziellen Risiko aus. Tritt ein Schaden an ihrem Eigentum auf oder werden Dritte auf ihrem Grundstück geschädigt, müssen sie ohne Versicherungsschutz mit ihrem Privatvermögen für Schäden haften bzw. dafür aus eigener Tasche aufkommen. Um langfristig ruhig schlafen zu können, empfiehlt sich daher der Abschluss einiger Versicherungspolicen, die zumindest einen Teil des finanziellen Risikos für Hausbesitzer schultern. mehr...

Die ideale Baufinanzierung für jede Lebenssituation

Die ideale Baufinanzierung für jede LebenssituationViele Menschen träumen davon, eine eigene Immobilie zu besitzen. Doch ein Haus ist mit hohen Kosten verbunden - wer kein Geld im Überfluss hat, muss gezielt planen. Um Zahlungsschwierigkeiten zu vermeiden, sollten verschiedene Details berücksichtigt werden. Weniger Stress, mehr Zufriedenheit - durch die Umsetzung einiger Ratschläge kann man seinen Traum von der eigenen Immobilie verwirklichen. mehr...

Wohngebäudeversicherung als Schutz vor dem Ruin

ph_wohngebaeude.jpgEin Blitzschlag, ein Funke und alles kann dahin sein. Wer glaubt, als Eigenheimbesitzer mit einer Hausratversicherung gegen die meisten bösen Überraschungen abgesichert zu sein, der irrt. Nur eine Wohngebäudeversicherung bewahrt Hausbesitzer vor dem finanziellen Ruin. mehr...

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Wohngebäudeversicherung als Schutz vor dem Ruin(2013-03-04 12:00:00)

ph_wohngebaeude.jpgEin Blitzschlag, ein Funke und alles kann dahin sein. Wer glaubt, als Eigenheimbesitzer mit einer Hausratversicherung gegen die meisten bösen Überraschungen abgesichert zu sein, der irrt. Nur eine Wohngebäudeversicherung bewahrt Hausbesitzer vor dem finanziellen Ruin.

Für jeden Hausbesitzer ein Muss


Wer glaubt, als Eigenheimbesitzer mit einer Hausratversicherung gegen die meisten bösen Überraschungen abgesichert zu sein, der irrt. Die Hausratversicherung ist nur für das bewegliche Innenleben eines Hauses und einer Wohnung zuständig. Sie zahlt für zerstörte Gegenstände oder Möbel. Hausbesitzer brauchen zusätzlich eine Wohngebäudeversicherung für ihre Immobilie. (siehe auch Wohngebäudeversicherung) Diese übernimmt die Kosten für Reparaturen und im schlimmsten Fall für den kompletten Wiederaufbau des Hauses. Außerdem trägt die Wohngebäudeversicherung in der Regel Sachverständigenkosten, Kosten durch Preissteigerungen zwischen dem Eintritt des Schadens und der Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung sowie Mehrkosten durch behördliche Auflagen. Bei vermieteten Wohnräumen übernimmt sie den Mietausfall für bis zu zwölf Monate. Die meisten Versicherungen erstatten auch die Kosten, die bei Aufräumarbeiten entstehen, einige zahlen sogar die damit verbundene Sondermüllentsorgung. Versichert ist alles, was zum Haus gehört und im Versicherungsvertrag eingetragen ist. Das können neben dem Gebäude selbst auch der fest verklebte Teppich, die Tapeten sowie Türen, Fenster und Balkone sein. Zusätzlich kann man die Police auf Nebengebäude wie Gartenhaus oder Garage ausdehnen. Alles, was in die Police aufgenommen wird, fließt in die Wertermittlung des Gebäudes ein. Und aus diesem Grund müssen auch so genannte Gefahrerhöhungen, zum Beispiel ein Anbau, der Einzug eines Gewerbebetriebes und auch längerer Leerstand rechtzeitig an die Versicherung gemeldet werden. Allerdings ist ein Pkw, der in der Garage steht, im Schadensfall auf keinen Fall über die Wohngebäudeversicherng geschützt. Auch dann nicht, wenn das Auto in der Garage steht, die Garage durch eine Sturm zerstört wird und deswegen auch das Fahrzeug beschädigt wird. In so einem Fall hilft eine Kfz-Versicherung: Grundsätzlich kommt die Teilkaskoversicherung auf, wenn eine Naturgewalt Ihr Auto beschädigt.


Welche Schäden sind versichert?


Die Wohngebäudeversicherung zahlt bei Schäden durch Feuer, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel. Diese Risiken sind auch einzeln versicherbar. Zur Feuerversicherung gehören Schäden, die durch Brand, Blitzschlag, Explosion oder den - eher unwahrscheinlichen - Aufprall von Luftfahrzeugen verursacht werden. Die Leitungswasserversicherung kommt für Schäden auf, die durch Leitungswasser, Rohrbruch oder Frost entstehen. Die Versicherung gegen Sturmschäden greift erst ab Windstärke acht. "Die Feuerversicherung ist sicher die wichtigste unter den drei Komponenten. Feuer stellt das größte Risiko dar. Banken, die ein Haus finanzieren, verlangen die Feuerversicherung in der Regel als Sicherheit", sagt Elke Weidenbach, Versicherungsreferentin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Und dies bestätigen auch die Zahlen von 2011: Laut Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft sind zwar mit mehr als einer Millionen Fälle die meisten Schäden in der Wohngebäudeversicherung auf Leitungswasser zurückzuführen (Feuer 180.000, Sturm 650.000). Aber die Schadenssumme bei Feuer liegt mit 4.001 Euro im Durchschnitt mehr als doppelt so hoch wie die für Leitungswasser. "In der Regel schließt man die so genannte verbundene Wohngebäudeversicherung ab, da sind dann Schäden durch Feuer, Sturm und Leitungswasser versichert", sagt Expertin Weidenbach. Die einzelnen Komponenten können Sie bei vielen Versicherungen auch nach Bedarf zusammenstellen.


Risikoanalyse


Um den tatsächlichen Bedarf zu klären, sollte jeder Hauseigentümer die einzelnen Gefahren prüfen. Um die Wahrscheinlichkeit eines Schadens zu klären, empfehlt sich eine gründliche Risikoanalyse. Befindet sich das Haus in einem Gebiet, das häufig von Stürmen betroffen ist? Stehen große Bäume in unmittelbarer Nähe? Dann ist eine Sturmversicherung wirklich sinnvoll. Wie sieht es mit den Wasserleitungen aus? Sind sie alt und marode oder gerade erst gegen neue ausgetauscht worden? Gibt es in der Region oft lang anhaltende Frostperioden und sehr kalkhaltiges Wasser? Dann besteht die Gefahr eines Leitungswasserschadens, und man sollte sich dagegen versichern. Bei der Feuerversicherung kann die Risikoprüfung entfallen, sie ist auf jeden Fall notwendig. Ein Feuer kann sich schnell ausbreiten und großen Schaden anrichten. Auch wenn es nicht gleich zum Totalschaden kommt, auch ein brennender Dachstuhl kann sehr teuer werden. Und die Lösch- und Aufräumarbeiten ziehen weitere Kosten nach sich. Oft geht dabei noch mehr kaputt als beim eigentlichen Brand - zum Beispiel die Außenanlagen: "Bei einem Brand entstehen dort vielleicht keine Schäden, aber bei den Aufräum- und Neubauarbeiten wird dann der ganze Garten zerstört. Da ist es gut, wenn die Außenanlagen mitversichert sind", so Weidenbach. Sie sollten nicht nur überlegen, welche Teile des Grundstücks Sie versichern wollen, sondern auch, welche Zusatzleistungen nötig sind. Hierzu haben die Versicherungen in der Regel mehrere Tarife im Angebot, die den Kunden unterschiedliche Leistungen bieten. In den meisten Fällen gibt es drei Varianten, die sich auch im Preis unterscheiden: den Basis-, Mittel- und Komforttarif, die bei jeder Versicherung anders heißen. So können beispielsweise in der Basisvariante Aufräumarbeiten nicht mitversichert sein, im mittleren Tarif sind sie dann bis zu fünf Prozent der Versicherungssumme gedeckt und im Komfort-Vertrag gilt eine vollständige Deckung. Was im Basistarif meist nicht möglich ist, lässt sich vielleicht erst über den Komfort- oder Mitteltarif absichern, wie Schäden aus Verpuffung, Dekontamination von Erdreich oder auch "Folgeschäden durch Verstopfung und Wurzeleinwachsungen in außerhalb des Gebäudes verlegten Abwasserrohren" - ganz, wie man es braucht. Das Angebot ist groß und will gut studiert sein. "Man sollte die Tarifbeschreibungen von verschiedenen Versicherungen anfordern und dann miteinander vergleichen", rät Weidenbach von der Verbraucherzentrale NRW. Auch wenn das eigene Heim noch gar nicht bezogen ist, macht eine Wohngebäudeversicherung Sinn. So können Bauherren ihren Rohbau zumindest gegen Feuer versichern. Andere Gefahren decken die Assekuranzen in der Regel nicht ab. Die Feuerrohbauversicherung läuft meist sechs bis zwölf Monate beitragsfrei, wenn auch das fertig gestellte Gebäude anschließend weiter versichert wird. Nach dem Bezug geht die Rohbauversicherung dann in eine normale Wohngebäudeversicherung über. Häufig profitieren Häuslebauer vom Neubaurabatt, da neue Häuser als weniger schadensanfällig gelten.


Versichert oder nicht?


Schäden, die durch Krieg, Kernenergie, innere Unruhen, Erdbeben und andere Elementarschäden sowie Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit des Versicherungsnehmers entstehen, sind in der Regel nicht versichert. Und hier ist wirklich Vorsicht geboten, denn vielen ist gar nicht bewusst, was grob fahrlässig bedeutet: "Wenn man zum Beispiel eine Steckdose unsachgemäß verlegt, riskiert man den Versicherungsschutz", so Versicherungsreferentin Weidenbach. Ist die falsch verlegte Steckdose Ursache für einen Brand, sieht es schlecht aus mit der Schadensregulierung über die Wohngebäudeversicherung. Sturm und Hagel sind die einzigen Naturgewalten, die in der regulären Wohngebäudeversicherung eingeschlossen sind. Andere Elementarschäden können nur im Paket über eine Zusatzversicherung abgesichert werden. Dazu gehören in der Regel Schäden durch Überschwemmung, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen oder Vulkanausbruch. Wer sich auf dem flachen Land gegen Überschwemmungen absichern möchte, muss so auch den Schutz vor Lawinen mitbezahlen, auch wenn diese dort nicht zu erwarten sind. Allerdings hat jemand, der in einem Hochwassergebiet wohnt, ohnehin Schwierigkeiten, den Elementarschadenschutz zu erhalten. Deutschland ist in unterschiedliche Gefährdungsklassen eingeteilt, erläutert Weidenbach von der Verbraucherzentrale. "Generell kann man sagen: In Zonen, in denen viel passiert ist, wird der Versicherer eine Elementarschadenversicherung des Gebäudes vermutlich ablehnen."


Wertermittlung


Um ein Haus zu versichern, muss zunächst geklärt werden, was es wert ist. Die Versicherung sollte grundsätzlich den größten anzunehmenden Schaden abdecken. Wenn das Haus völlig zerstört wurde, erhält der Versicherte das Geld, das nötig ist, um die Immobilie an gleicher Stelle zu aktuellen Konditionen wieder aufzubauen. Da sich die Baupreise ständig ändern, nützt es nichts, im Versicherungsvertrag den momentanen Marktwert als Versicherungssumme festzuschreiben. Stattdessen wird eine gleitende Neuwertversicherung vereinbart. Maßgeblich ist der Wert, den das Haus im Jahr 1914 gehabt hätte - auch wenn es zu dieser Zeit noch gar nicht stand. Das Jahr 1914 wird als Berechnungsgrundlage gewählt, weil in diesem Jahr die Baupreise das letzte Mal annähernd stabil waren. Um diesen "Wert 1914" zu erhalten, wird der aktuelle Wiederaufbauwert durch den Baupreisindex geteilt. Den Baupreisindex ermittelt das Statistische Bundesamt jedes Jahr neu, im Jahr 2012 liegt er bei 12,63. Ist die Immobilie derzeit beispielsweise 250.000 Euro wert, stehen im Versicherungsvertrag 20.000 Mark. Vorteil dieser Berechnungsmethode: Wenn der Baupreisindex ansteigt, steigt automatisch auch die Geldleistung der Versicherung. Kennt man den aktuellen Preis des Hauses nicht, hilft der Wertermittlungsbogen Nr. 772. Abhängig von der Anzahl der Etagen, der Wohnfläche und der Bauausführung lassen sich der aktuelle Wert und der Wert von 1914 errechnen. Den Bogen füllt man in der Regel gemeinsam mit dem Versicherungsvertreter aus, bei einem Abschluss im Internet gibt es automatische Berechnungshilfen. Im Zweifelsfall sollte man sich immer von der Versicherung helfen lassen, sonst droht eine Unterversicherung. Stellt sich im Schadensfall heraus, dass die Versicherungssumme zu niedrig veranschlagt war, erstattet die Versicherung nur den prozentualen Teil des Schadens, der auch versichert war. Einige Anbieter garantieren einen Unterversicherungsverzicht, sie zahlen also auf jeden Fall die vollständige Entschädigungssumme. Statt des Herunterrechnens auf den "Wert 1914" bieten manche Versicherungen auch den so genannten Wohnflächentarif an. Postleitzahl, Wohnfläche, Etagenzahl und Baujahr genügen, um computergestützt die Versicherungsprämie zu ermitteln. Hier steht dann gar keine Versicherungssumme im Versicherungsvertrag. Das hat den Vorteil, dass Unterversicherung von vornherein vermieden wird.


Beitragshöhe


Wie hoch der Versicherungsbeitrag ausfällt, hängt vor allem vom Wert des Hauses ab. Zusätzlich spielen Bauart und Standort eine große Rolle. Grundsätzlich gilt: Je massiver der Bau, desto günstiger ist der Versicherungsschutz. Fertighäuser oder Lehm-Fachwerkhäuser sind teurer als gemauerte Immobilien, Strohdächer treiben die Prämie nach oben. Bei der standortabhängigen Beitragsdifferenzierung kommt es auf das Schadensrisiko in der jeweiligen Region an. Für die unterschiedlichen Schadensarten teilen die Versicherer das Land in verschiedene Tarifzonen ein. So ist die Sturmversicherung besonders in Küstenregionen teuer. Wer in einer Gegend mit sehr kalten Wintern wohnt, zahlt höhere Beiträge für die Versicherung von Leitungswasserschäden. "Vor Vertragsabschluss sollte man vor allem drei Punkte beachten", sagt die Verbraucherschützerin aus NRW: "Ist das gesamte Risiko abgedeckt, sind die Beiträge in Ordnung? Und dann ist vor allem wichtig, den Antrag sorgfältig und korrekt auszufüllen". Die meisten Versicherer bieten Jahresverträge an. Diese verlängern sich automatisch, solange man nicht innerhalb der festgesetzten Frist kündigt.