Wechselkursschwankungen

Währungskonto für ausländische Währung

Ein Währungskonto ist ein Bankkonto, das in einer ausländischen Währung geführt wird. Wie Girokonten oder Tagesgeldkonten sind auch Währungskonten täglich verfügbar. In der Regel ist die Anlage ab einer Mindestsumme zwischen 500 und 10.000 Euro möglich.

Devisenkonten werden nicht in allen Währungen angeboten. Die Auswahl an möglichen Kontowährungen variiert von Bank zu Bank. Konten in US-Dollar, Britischen Pfund oder Schweizer Franken werden jedoch von fast allen Banken angeboten.

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News

Währungskonten ködern mit lukrativen Renditen(2001-12-12 12:00:00)

Tagesgeld konten mit einer Verzinsung von 12 bis 20 Prozent pro Jahr für den polnischen Zloty, Zinskonditionen zwischen 7,0 und 8,5 % für den südafrikanischen Rand und bis zu 8,5 Prozent für den mexikanische Peso lassen die üblichen Sätze für Euro- Tagesgeld konten von 2,75 bis 4,0 Prozent pro Jahr fast verblassen. Der Haken: Das Währungsrisiko kann die vermeintliche Rendite schnell zusammenschrumpfen lassen. "Währungskonten sind nichts für Leute mit schwachen Nerven. Wer zum Beispiel in den südafrikanischen Rand investiert, sollte seinen Einsatz am besten als Spielgeld betrachten", meint Hartmut Preiß, Rentenanalyst der DZ Bank. Trotz des vermeintlichen Risikos sieht Sven Hein, Leiter Geld- und Devisenhandel der Santander-Filiale Patagon, ausländische Währungen wie den polnischen Zloty als "interessante Beimischung" für ein Währungsdepot.

Nutzen und Schaden sind sorgfältig abzuwägen. Die wechselnde Renditestärke von ausländischen Währungen sollte stets berücksichtigt werden. Nach Meinung von Analysten besitzt die tschechische Krone genauso wie das Pfund Sterling derzeit kaum Aufwertungspotential. Im Hinblick auf die geringe Verzinsung erscheint eine Anlage in US-Dollar gegenwärtig noch uninteressanter. Analysten befürchten durch die angeschlagene wirtschaftliche Lage sogar eher Wechselkursverluste.

Grundsätzlich gilt: Wer bei Währungskonten einsteigt, sollte Tagesgeld den Vorzug geben und nicht in Festgeld investieren. Denn dadurch kann der Anleger schneller auf Wechselkursschwankungen reagieren und mögliche Verluste begrenzen. Zudem sind die Zinskonditionen für Tagesgeld teilweise sogar attraktiver als für Festgeld . MT