Wechselkurs Schwankungen

Währungskonto für ausländische Währung

Ein Währungskonto ist ein Bankkonto, das in einer ausländischen Währung geführt wird. Wie Girokonten oder Tagesgeldkonten sind auch Währungskonten täglich verfügbar. In der Regel ist die Anlage ab einer Mindestsumme zwischen 500 und 10.000 Euro möglich.

Devisenkonten werden nicht in allen Währungen angeboten. Die Auswahl an möglichen Kontowährungen variiert von Bank zu Bank. Konten in US-Dollar, Britischen Pfund oder Schweizer Franken werden jedoch von fast allen Banken angeboten.

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Währungskonten bei Direktbanken

Sparkassen Broker - Währungskonten Cortal Consors Währungskonten comdirect Währungsanlagekonto

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Währungsfallen im globalen Handel

Währungsfallen im globalen HandelDie Welt hört genau hin: Was sind die neuesten Aussagen von US-Präsident Donald Trump? Jede Äußerung wird mit großer Aufmerksamkeit aufgenommen - auch und gerade in der Wirtschaft. Denn nicht selten haben die Entscheidungen des Präsidenten direkten Einfluss auf den Dollarkurs. Zins- und Währungsmanagement sind deshalb für Unternehmen, aber auch für private Anleger, noch wichtiger geworden. mehr...

Währungskonten - Geldanlage in Devisen

Währungskonten – Geldanlage in DevisenIn Zeiten niedriger Zinsen und unsicherer Aussichten auf den Aktienmärkten erhoffen sich viele Anleger höhere Renditen mit Fremdwährungskonten. Welche Chancen und Risiken hinter dem Produkt stecken, erfahren Sie hier. mehr...

Finanzstrategie mit Münzen erweitern

Finanzstrategie mit Münzen erweiternMomentan verzweifeln viele Sparer: Für Tages- und Festgeldkonten gewähren die Banken kaum noch Zinsen, ein Ende der Niedrigzinsphase lässt sich nicht absehen. Mit diesen Mini-Zinsen sollte sich niemand begnügen, stattdessen empfehlen sich alternative Geldanlagen. Dazu gehören Gold- und Silbermünzen, mit denen sich über längere Zeiträume attraktive Renditen erzielen lassen. mehr...

News

Gastkommentar: Aktive Konjunkturpolitik gegen globale Rezession(2009-01-27 15:27:09)

SEB_KommentarDie Finanzkrise war im letzten Jahr das bestimmende Thema, mit massiven Verlusten an den Aktienmärkten und großen Schwankungen an den Devisenmärkten. Die Auswirkungen der Krise haben den zyklischen Konjunkturabschwung verstärkt und eine globale Rezession ausgelöst. Die konjunkturpolitischen Maßnahmen werden voraussichtlich erst im 2. Halbjahr 2009 die gewünschte Wirkung zeigen. Ein Gastkommentar von Dr. Klaus Schrüfer, Leiter Investment Strategy der SEB Bank.

Kurseinbrüche an den Börsen


Im Börsenjahr 2008 kam es an den Aktienmärkten erstmals seit sechs Jahren wieder zu massiven Verlusten, so beim DAX 30 von 40,4 Prozent. Er befindet sich damit in guter Gesellschaft, da andere wichtige Leitindizes wie der Dow Jones (-36 Prozent), Nikkei 225 (-42 Prozent) und der EuroStoxx 50 (-45 Prozent) ebenfalls deutlich verloren. Zurück gehen die Verluste vor allem auf die Verschärfung der Finanzkrise, die im vergangenen September mit der Insolvenz der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers ihren Höhepunkt erreichte. Im Gegenzug verzeichneten Staatsanleihen in der zweiten Jahreshälfte merkliche Kursgewinne. So verzeichnete die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ein neues Rekordtief von 2,90 Prozent. In den USA ging die vergleichbare Rendite sogar zeitweise auf 2,09 Prozent zurück, da die amerikanische Notenbank (Fed) kurz vor Weihnachten die Leitzinsen wegen zunehmender Deflationsbefürchtungen auf 0 bis 0,25 Prozent senkte. Große Schwankungen gab es auch an den Devisenmärkten. So stieg der Euro gegenüber dem US-Dollar im Juli 2008 kurzfristig auf über 1,60, bevor er bis Oktober auf unter 1,25 abstürzte. In den letzten Wochen konnte er sich unter Schwankungen wieder etwas erholen. Aktive Konjunkturpolitik gegen globale Rezession Die negativen Auswirkungen der Finanzkrise auf die reale Wirtschaft haben in den letzten Monaten den zyklischen Konjunkturabschwung deutlich verstärkt und eine globale Rezession ausgelöst. Sie könnte sich zunächst sogar noch verschärfen, da die Frühindikatoren eine Fortsetzung der Konjunkturschwäche in den kommenden Monaten signalisieren. Um jetzt aktiv gegenzusteuern und die Konjunktur zu stimulieren bzw. den Abschwung zumindest zu begrenzen, legen die Regierungen weltweit umfangreiche Konjunkturprogramme auf. In den USA könnte das Konjunkturpaket sogar 800 bis 1.000 Mrd. US-Dollar betragen. Gleichzeitig werden die Notenbanken ihre Geldpolitik weiter lockern. Dabei wird die US-Notenbank zu unkonventionellen Maßnahmen wie dem Ankauf von Staatsanleihen übergehen, da sie den Spielraum für Zinssenkungen bereits ausgeschöpft hat. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird dagegen im 1. Quartal 2009 ihre Leitzinsen voraussichtlich um weitere 150 Basispunkte auf dann 1,00 Prozent zurücknehmen. Sie besitzt einen ausreichenden Spielraum dafür, weil gegenwärtig kaum Inflationsrisiken bestehen. Zum einen können die Unternehmen infolge der ausgeprägten Nachfrageschwäche nur schwer Preissteigerungen durchsetzen. Zum anderen bewirkt der Preisverfall bei Rohstoffen und Rohöl, dass die Inflationsraten im kommenden Jahr in einigen Monaten sogar negativ sein dürften. Allerdings werden die konjunkturpolitischen Maßnahmen voraussichtlich erst im 2. Halbjahr 2009 die gewünschte Wirkung zeigen und zu einer Stabilisierung beitragen. Daher dürfte die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 1,3 Prozent schrumpfen. Erst 2010 dürfte es zu einer leichten Erholung von rund 0,5Prozent kommen.


DAX Ende 2009 bei 5.400 Punkten


Die Finanzmärkte nehmen Entwicklungen in der realen Wirtschaft häufig mehrere Monate vorweg. Daher dürften die Aktienkurse nach größeren Schwankungen in den ersten Monaten im 2. Halbjahr deutlich in Richtung 5.400 Punkte ansteigen. Dafür spricht auch der Mangel an Anlagealternativen. So verlieren Anlagen am Geld- und Rentenmarkt aufgrund der niedrigen Zinsen zunehmend an Attraktivität. Bei Investments in Anleihen kommt als Risiko hinzu, dass die Renditen im Jahresverlauf 2009 infolge der Finanzierung der kräftig expandierenden Staatsverschuldung wieder steigen und es deshalb zu Kursverlusten kommen wird. Daher dürfte die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen Ende 2009 bei 3,30 Prozent liegen. An den Devisenmärkten werden die hohen Schwankungen voraussichtlich anhalten. Der Euro könnte zunächst noch etwas schwächer werden, da sich der Zinsvorsprung mit den deutlichen Zinssenkungen der EZB verringert. Im weiteren Jahresverlauf dürfte der US-Dollar jedoch wieder unter Druck geraten; die USA sind infolge der kräftig wachsenden Staatsverschuldung in hohem Maße auch auf ausländisches Kapital angewiesen. Per saldo könnte der Euro gegenüber dem US-Dollar Ende 2009 auf 1,45 steigen. Aktienpositionen sukzessive aufbauen Vor dem Hintergrund der von uns für die zweite Jahreshälfte erwarteten Erholung der Aktienmärkte sollten Anleger keine prozyklischen Verkäufe in die deutlichen Verluste hinein tätigen. Dies kann nur dann sinnvoll sein, wenn ein sehr hoher Anteil an Aktien nicht mehr der geänderten Risikobereitschaft entspricht. Langfristig orientierte und risikobereite Anleger sollten stattdessen das aktuelle Kursniveau an den Aktienmärkten nutzen, um bei ausreichender Liquidität schrittweise Aktien zu kaufen. Am Rentenmarkt sollten Anleger infolge der sehr niedrigen Kapitalmarktzinsen vorsichtig agieren. Die Leitzinssenkungen der EZB dürften den Rentenmarkt in den kommenden Monaten zwar stützen. Mittelfristig ist jedoch mit Kursverlusten zu rechnen, wenn die Renditen aufgrund der genannten Belastungsfaktoren steigen.