Unfallversicherung Versicherungssumme

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News

Private Unfallversicherung - Eine Versicherung für alle?(2009-03-24 10:00:00)

Auf dem Hin- und Rückweg und natürlich während der Arbeit selbst, ist man durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, auch Schüler und Studenten. Jedoch: Zwei Drittel aller Unfälle passieren in der Freizeit oder im privaten Bereich und nicht am Arbeitsplatz. Für diese Bereiche braucht man eine private Unfallversicherung.

Lohnt sich eine private Unfallversicherung?


Eine private Unfallversicherung ist eine gute Vorsorge. Sie schützt den Versicherten und seine Familie zwar nicht vor dem Unfall, aber vor möglichen finanziellen Folgen. Den umfassendsten Schutz bei Berufsunfähigkeit bietet sicherlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Aber nicht alle, die es möchten, können eine solche Versicherung abschließen, weil sie zum Beispiel wegen einer Vorerkrankung von der Versicherung abgelehnt werden oder keinen anerkannten Beruf ausüben. Auch Personen, die nicht berufstätig sind, und Kinder werden in der Regel nicht in die Berufsunfähigkeitsversicherung aufgenommen. Für sie ist eine Privatunfallversicherung auf jeden Fall ratsam und durchaus ein sinnvoller Ersatz. Sie ersetzt im Schadensfall den Verlust der Arbeitskraft durch eine Kapitalauszahlung und/oder eine Rente. Das ist versichert: Die private Unfallversicherung umfasst alle Unfälle des täglichen Lebens einschließlich der Berufsunfälle und das weltweit. Die Privatunfallversicherung zahlt bei Invalidität durch Unfall, unabhängig davon, ob sie eine Berufsunfähigkeit nach sich zieht oder nicht. Das ist der große Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Ein Unfall liegt immer dann vor, wenn ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig einen Gesundheitsschaden hervorruft. Als Unfall gilt auch, wenn durch eine erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule ein Gelenk verrenkt wird oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden. Nicht versichert sind Krankheiten. Wenn eine Krankheit oder ein bestehendes Gebrechen den Unfall (mit) ausgelöst hat, wird dies bei der Versicherungszahlung durch einen entsprechenden Abzug berücksichtigt. Unfälle, die durch besondere Gefahren im Berufs- oder Privatleben z.B. durch Extremsportarten verursacht werden, sind grundsätzlich vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Sie müssen zusätzlich versichert werden, jedoch versichern nicht alle Versicherungen jede Extremsportart.


Was nicht versichert ist


Generell ausgeschlossen sind Unfälle, die sich bei der Ausführung bzw. dem Versuch einer Straftat ereignen, sowie Unfälle durch Kriegs- oder Bürgerkriegsereignisse, innere Unruhen oder Kernenergie. Ebenfalls nicht gezahlt wird bei Unfällen durch Trunkenheit, Geistes- und Bewusstseinsstörungen sowie "Schlaganfälle... oder andere Krampfanfälle, die den ganzen Körper des Versicherten ergreifen", es sei denn, dass "diese Störungen oder Anfälle durch ein Unfallereignis verursacht wurden", wie es in der Versicherungssprache heißt. Nicht gedeckt sind auch Unfälle des Versicherten bei der Benutzung von Luftfahrzeugen mit Ausnahme des Fluggastrisikos sowie Unfälle bei Fahrzeugveranstaltungen, bei denen es auf Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ankommt. Wann zahlt die Unfallversicherung? Die Leistung der Versicherung wird fällig bei Invalidität, wenn also in Folge eines Unfalls die körperliche und/oder geistige Leistungsfähigkeit ganz oder teilweise auf Dauer beeinträchtigt ist. Steht die Invalidität innerhalb eines Jahres nach Unfall fest oder wird sie spätestens vor Ablauf einer Frist von weiteren drei Monaten ärztlich festgestellt und geltend gemacht, zahlt der Versicherer entsprechend dem Invaliditätsgrad und der Höhe der Versicherungssumme.


Versicherungsleistung laut Gliedertaxe


Maßgeblich für den Invaliditätsgrad ist die so genannte gesetzliche Gliedertaxe. Die Gliedertaxe geht von Verlust oder Gebrauchsunfähigkeit eines Gliedes aus. Die Invalidität wird prozentual bewertet, beginnend bei zwei Prozent (Verlust einer Zehe) bis höchstens 70 Prozent (Verlust des Arms ab Schultergelenk). Dabei spielt es keine Rolle, welche beruflichen und sonstigen Folgen sich für den Versicherten durch den Verlust oder die Gebrauchsunfähigkeit eines Gliedes ergeben. Wurde beispielsweise eine Versicherungssumme von 150.000 Euro vereinbart und verliert man infolge eines Unfalls eine Hand, würde die Versicherungsleistung laut Gliedertaxe 55 Prozent von 150.000 Euro betragen, also 82.500 Euro. Höhere Versehrtengrade bis zur Vollinvalidität bei 100 Prozent werden durch die Addition mehrer Behinderungen erreicht. Verliert man also beispielsweise einen Fuß (40 Prozent) und bleibt infolge des Unfalls zusätzlich ein Arm (70 Prozent) steif, addieren sich die Prozentsätze - allerdings höchsten bis zu 100 Prozent. In diesem Fall würde der Versicherte also die komplette Versicherungssumme von 150.000 Euro ausgezahlt bekommen, aber nicht 165.000 Euro (40 + 70 =110 Prozent).


Sonderbedingungen für verschiedene Berufsgruppen


Für besondere Berufsgruppen sehen die Allgemeinen Unfallversicherungs-Bedingungen (AUB) besondere Gliedertaxen mit höheren Prozentsätzen vor. Für Chirurgen oder Musiker beispielsweise kann der Verlust des kleinen Fingers schon die völlige berufliche Invalidität nach sich ziehen. In der Regel werden Mehrleistungen von 100 Prozent bis 1.000 Prozent der Grundsumme vereinbart, um entsprechend des Invaliditätsgrades hohe finanzielle Leistungen zu erhalten. Der Invaliditätsgrad lässt sich logischerweise nicht immer nach der Gliedertaxe bemessen. Hirnschäden oder innere Verletzungen, die nach einem Unfall bleibende Schäden hinterlassen, werden natürlich ebenfalls berücksichtigt. In diesen Fällen ist das ärztliche Gutachten maßgebend für den Prozentsatz der Invalidität.


Varianten der Unfallversicherung


Die Basisabsicherung ist der Invaliditätsschutz. Eine Allgemeine Unfallversicherung kann jede Person abschließen. Die Prämie richtet sich dabei nach der Gefahrengruppe, welcher die Person zugeordnet wird. Es gibt zwei Gefahrengruppen, Gruppe A umfasst die Berufsgruppe mit nicht körperlicher Tätigkeit und Gruppe B die Berufsgruppe mit körperlicher und gefährlicher Tätigkeit. Zusätzlich kann man die Basisabsicherung durch zahlreiche Kombinationen und Extras ergänzen, was sich allerdings auch bei der Prämie bemerkbar macht. Die wichtigsten Kombinationen und Extras sind: Todesfallleistung: Die häufigste Kombination bei einer Unfallversicherung ist die einer Invaliditätsabsicherung mit zusätzlicher Leistung im Todesfall, für die eine eigene Versicherungssumme festgelegt wird. Die Todesfallleistung tritt ein, wenn der Versicherte sofort oder innerhalb eines Jahres an den Folgen eines Unfalls stirbt. Diese Kombination ist sinnvoll, wenn im Todesfall Hinterbliebene zu versorgen sind. Ein Anspruch auf Invaliditätsleistung besteht in diesem Fall nicht mehr. Lebenslange Unfallrente: Kann als Zusatz zur Invaliditäts-Leistung (Einmalzahlung) abgeschlossen werden oder auch anstatt, d. h. die Invaliditäts-Leistung kann verrentet werden. Die Zusatzleistung greift bei einer dauerhaften Verminderung der körperlichen und/oder geistigen Leistungsfähigkeit von mindestens 50%. Wer keine Berufsunfähigkeitsversicherung hat, für den kann sich diese Zahlungsform durchaus eignen. Sonstige Extras: Auch Krankenhaus-Tagegeld, Genesungsgeld, Tagegeld, Übergangsentschädigung u.s.w. und sogar kosmetische Operationen sind versicherbar. Diese Zusätze sind in der Regel überflüssig und treiben die Prämien unnötig in die Höhe. Wer z. B. Krankenhaus-Tagegeld benötigt, braucht es auch bei Krankheit, nicht nur bei Unfall, und sollte es entsprechend gesondert versichern. Sind solche Extras allerdings bereits in der Police enthalten, ohne dass sie extra berechnet werden - umso besser. Besondere Vereinbarungen: Von Schulausfallgeld bis zur doppelten Todesfallleistung können gegen Prämienaufpreis zahlreiche Sondervereinbarungen getroffen werden. Hier sollte man sich genau überlegen, was man wirklich braucht und ebenfalls Prämien vergleichen. Darüber hinaus gibt es Einzel-, Partner- und Kinder-Unfallversicherungen. Hier können aber nur feste Leistungskombinationen versichert werden. Es sind verschiedene Kombinationsmöglichkeiten von Invaliditätsleistung allein bzw. mit Todesfallleistung und/oder Krankenhaus-Tagegeld oder Genesungsgeld vorgegeben. Die Beiträge entstehen aus einer Mischkalkulation der beiden Gefahrengruppen und sind auf monatliche Beitragszahlungen berechnet.


Die richtige Versicherungssumme


Versicherbar ist jede gesunde Person von der Geburt bis zum 70. Lebensjahr. Personen mit erheblichen Krankheiten oder Gebrechen (z.B. Diabetiker, Epileptiker, hochgradig Kurzsichtige ab acht Dioptrien Fehlsichtigkeit) werden nur eingeschränkt versichert. Neuanträge ab dem 60. Lebensjahr können bei einigen Anbietern zu einer um bis zu 100 Prozent höheren Versicherungsprämie führen. Dauerhaft pflegebedürftige Personen und Geisteskranke sind nicht versicherbar. Die Höhe der Versicherungssumme richtet sich nach der persönlichen Situation des Einzelnen. Dabei sollte überlegt werden, wie viel Geld im Ernstfall benötigt wird und welche Absicherungen zusätzlich vorhanden sind. Bedenken Sie: Die Versicherung zahlt nur entsprechend dem festgelegten Invaliditätsgrad und der vereinbarten Versicherungssumme. Welche beruflichen und sonstigen Folgen sich für den Versicherten ergeben, interessiert die Versicherung nicht. Deshalb ist es ratsam, die Versicherungssumme für den Invaliditätsfall nicht zu niedrig anzusetzen. Man sollte die Invaliditätssumme nach Alter und Bruttojahreseinkommen nach folgender Faustregel berechnen: 30 Jahre = das Fünffache, 40 Jahre = das Vierfache und 50 Jahre = das Dreifache des Jahreseinkommens. Beispiel: Die Versicherungssumme für einen 30-jährigen Mann mit einem Bruttojahresgehalt von 35.000 Euro sollte nach der Faustregel mindestens 175.000 Euro betragen. Eine günstige Privatunfallversicherung für diese Versicherungssumme, ohne Progression, in der Gefahrenklasse A je nach Versicherungsunternehmen schon für unter 100 Euro bis rund 150 Euro pro Jahr ohne Zusatzleistungen.


Progression, Dynamik und Prämienrückgewähr


Progression: Beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung kann man eine Progression, auch progressive Invaliditätsstaffel genannt, vereinbaren. Das heißt, dass die Leistung im Schadensfall ab einem bestimmten Versehrtengrad (meist 25 Prozent) nicht linear sondern progressiv, also überproportional steigt. Es werden meist Progressionsmodelle zwischen 100 und 500 Prozent angeboten. Abhängig von den Vereinbarungen im Versicherungsvertrag steigt dann der Prozentsatz bei Vollinvalidität auf 300 oder sogar 500 Prozent. Es wird also bei Vollinvalidität das Drei- bzw. Fünffache der Versicherungssumme ausgezahlt. Allerdings zahlt man für eine hohe Progression auch höhere Prämien. Dynamik: Die Versicherungssummen erhöhen sich hier "dynamisch" nach einem vereinbarten festen Prozentsatz pro Jahr. Entsprechend erhöhen sich natürlich auch die Prämien. Gedacht ist diese Dynamik für Berufsanfänger, die zunächst nur niedrige Prämien zahlen können. Eine Einsteiger-Police sozusagen. Nachteil: Zu Anfang steht im Bedarfsfall nur eine geringere Versicherungssumme zur Verfügung, und gerade zu der Zeit hat man in der Regel auch keine anderen Absicherungen. Auch sind junge Leute oft aktiver, sprich verletzungsanfälliger, und sollten deshalb lieber gleich eine ausreichend hohe Versicherung abschließen. Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr: Hier zahlt der Versicherte zusätzlich zu den Versicherungsprämien noch Sparraten, bzw. ein Teil seiner Prämien wird in einem Sparvertrag angelegt. Sie werden zu einem vereinbarten Termin oder im Todesfall verzinst und mit einer (nicht garantierten) Überschussbeteiligung wieder ausgezahlt. Jedoch ist die Verzinsung eher gering, abzuziehende Bearbeitungsgebühren minimieren den Gewinn. Anders als der Name andeutet, werden nicht die Versicherungsprämien zurückgezahlt, sondern die zusätzlich angesparten Beiträge. Da die Prämie bei dieser Versicherung höher ist als bei einer herkömmlichen Unfallversicherung, sollte man die Sparraten besser in gewinnbringendere Produkte investieren.


Schadensfall und Kündigung


Die Auflagen und Fristen der Versicherer müssen sorgfältig eingehalten werden, um keine Obliegenheitsverletzung zu begehen. Der Verletzte muss unverzüglich nach dem Unfall einen Arzt konsultieren und die Heilbehandlung bis zum Abschluss fortsetzen. Selbstverständlich ist auch die Versicherung umgehend und wahrheitsgemäß zu unterrichten. Ein Todesfall ist innerhalb von 48 Stunden zu melden, auch wenn der Unfall bei der Versicherung schon angezeigt wurde. Werden die zu erfüllenden Obliegenheiten grob fahrlässig oder vorsätzlich verletzt, geht der Versicherungsschutz verloren. Spätestens 15 Monate nach einem Unfall muss gegenüber dem Versicherer durch ein ärztliches Gutachten der Anspruch geltend gemacht werden. Bei Fristüberschreitung verfällt der Invaliditätsanspruch. Die Versicherung wird Sie aber nicht an den Fristablauf erinnern. Kündigung? Bei einer Vertragsdauer von mindestens einem Jahr verlängert sich der Vertrag um jeweils ein Jahr, wenn Sie nicht mit einer Frist von drei Monaten vor Ablauf des jeweiligen Versicherungsjahres kündigen. Kündigen können Sie auch nach der Schadenzahlung oder wenn die Leistung durch die Versicherung verweigert wird. Die Kündigung muss dann aber spätestens nach einem Monat bei der Versicherung eingegangen sein.