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Hausbau und Hausbesitz: Gut abgesichert durch alle Lebenslagen Bauherren und Immobilienkäufer setzen sich mit dem Bau bzw. Erwerb einer Immobilie einem hohen finanziellen Risiko aus. Tritt ein Schaden an ihrem Eigentum auf oder werden Dritte auf ihrem Grundstück geschädigt, müssen sie ohne Versicherungsschutz mit ihrem Privatvermögen für Schäden haften bzw. dafür aus eigener Tasche aufkommen. Um langfristig ruhig schlafen zu können, empfiehlt sich daher der Abschluss einiger Versicherungspolicen, die zumindest einen Teil des finanziellen Risikos für Hausbesitzer schultern. mehr...

Zeckensaison 2013: Welche Versicherung zahlt?

Zeckenrisiko Wenn der Frühling kommt, wird sie aktiv. Sie lauert auf Gräsern und Büschen und lässt sich von einem vorbei kommenden Warmblüter abstreifen: Die Zecke, oder der Gemeine Holzbock, so die bei uns am häufigsten vorkommende Zeckenart, lebt als Parasit vom Blut eines unfreiwilligen Wirtes. Oft kann sie dabei gefährliche Krankheiten übertragen. Welche Versicherung hilft im Ernstfall? mehr...

News

Zeckensaison 2013: Welche Versicherung zahlt?(2013-04-15 11:39:16)

Zeckenrisiko Wenn der Frühling kommt, wird sie aktiv. Sie lauert auf Gräsern und Büschen und lässt sich von einem vorbei kommenden Warmblüter abstreifen: Die Zecke, oder der Gemeine Holzbock, so die bei uns am häufigsten vorkommende Zeckenart, lebt als Parasit vom Blut eines unfreiwilligen Wirtes. Oft kann sie dabei gefährliche Krankheiten übertragen. Welche Versicherung hilft im Ernstfall?

Gesundheitliches Risiko eines Zeckenbisses


(awe) Die Sonne anbeten auf der grünen Wiese? Picknicken am See? Oder Wandern durch Feld und Flur? Endlich ist der Frühling da und viele halten sich nun gerne im Freien auf. Gleichzeitig häufen sich die Warnungen vor Zeckenbissen. Wie hoch ist das Risiko und worauf müssen wir achten? Der Zeckenstich an sich ist noch relativ harmlos. Wird die Zecke schnell entdeckt und komplett entfernt, heilt die kleine Wunde schnell wieder. Trägt die Zecke allerdings einen Krankheitserreger in sich, kann es für den Menschen ernst werden. Besonders zwei gefährliche Krankheiten können durch die Zecke verbreitet werden. FSME-Frühsommer-Meningoenzephalitis Eine gefürchtete, häufig von Zecken übertragene Krankheit ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine Virusinfektion. Das FSME-Virus kann das zentrale Nervensystem des Menschen angreifen und zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis) oder sogar einer Gehirnentzündung (Enzephalitis) führen. FSME kann nur symptomatisch behandelt werden, das Virus an sich kann nicht bekämpft werden. Eine völlige Heilung ist möglich, aber auch bleibende Schäden sind nicht ausgeschlossen. Im schlimmsten (jedoch seltenen) Fall kann die Erkrankung sogar zum Tod des Patienten führen. Das FSME-Virus ist im Speichel der infizierten Zecke enthalten und gelangt mit dem Biss direkt in die Blutbahn des Menschen. Risikogebiete für die FSME liegen vor allem im Süden Deutschlands. In Baden-Württemberg, Teilen von Bayern, Hessen und Thüringen aber auch in Österreich, den baltischen Ländern, Russland, Polen und weiteren europäischen Ländern ist die Ansteckungsgefahr durch einen Zeckenbiss gegeben. Eine Übersicht der Risikogebiete finden Sie in unserer Bildergalerie. Das Robert Koch Institut in Berlin verzeichnete für 2011 noch 423 gemeldete Fälle der Frühsommer-Meningoenzephalitis; für das vergangene Jahr wurden nur noch 195 Fälle vermeldet. Aufgrund der gemeldeten Erkrankungen nimmt das Robert-Koch-Institut jährlich die Einstufung der FSME-Risikogebiete vor. Anders als der Name vermuten lässt, beschränkt sich das Ansteckungsrisiko einer FSME nicht auf den Frühsommer, vielmehr sind die Zecken temperaturabhängig besonders in den Monaten März bis Oktober aktiv. Borreliose Eine noch häufiger als die FSME durch Zecken übertragene Krankheit ist die Borreliose. Hierbei handelt es sich um eine bakterielle Infektion. Die Borrelien-Erreger leben im Darm der Zecke, deswegen gelangen sie erst nach einigen Stunden in den Blutkreislauf des Opfers. Das Krankheitsbild der Borreliose ist ziemlich unspezifisch und kann auch mit anderen Krankheiten verwechselt werden. Ein häufig, wenn auch meist zeitlich verzögert auftretendes Zeichen ist jedoch eine Rotfärbung der Haut um die Einstichstelle, die so genannte Wanderröte. Die weiteren Krankheitszeichen reichen von Fieber und Kopfschmerzen über Hirnhaut- und Nervenentzündungen sowie Herzbeschwerden bis zu Lähmungen und chronischen Gelenkentzündungen. Es ist auch möglich, dass es erst Jahre nach einem Zeckenbiss zu einer Erkrankung kommt, sodass der Zusammenhang gar nicht erkannt wird. Einen Impfstoff gegen diese Erkrankung gibt es nicht. Da es sich um einen bakteriellen Erreger handelt, kann die Borreliose allerdings mit Antibiotika behandelt werden, sofern sie rechtzeitig erkannt wird. Im Gegensatz zum FSME-Virus kommt das auslösende Bakterium der Borreliose weltweit, besonders in nördlichen Gefilden (Nordamerika, Europa, Asien) vor. Die Ansteckungsgefahr kann auch bei uns nicht auf Risikogebiete eingeschränkt werden, sie besteht deutschlandweit. Damit es soweit erst gar nicht kommt, sollte man vorbeugen. Aber wie? Und wie kann man sich gegen das FSME-Virus impfen lassen? Mehr dazu lesen Sie auf der folgenden Seite. Bildquelle Teaserbild : www.zecken.de


Vorbeugen und Impfen: Zahlt die Kasse?


Es gilt also: Zeckenbisse können überall und nicht nur in bestimmten Regionen gefährlich sein. Wer sich vor Zecken schützen will, sollte Wanderungen, Joggen oder Zelten in hohem Gras oder Wäldern meiden. Wer sich dennoch in diesen Bereichen, aufhält, sollte lange Kleidung tragen, die besonders die Füße, Beine und Arme bedeckt. Auch chemische Mittel zur Insektenabwehr können helfen die Zecken fernzuhalten, bieten aber keinen zuverlässigen Schutz. Darüber hinaus sollte man den Körper nach Wanderungen oder Spielen im Freien gründlich absuchen, besonders gut sind die Zecken auf heller Kleidung zu entdecken. Zecken sicher entfernen Ist die Zecke erst einmal auf dem Körper, kriecht sie an eine warme, feuchte und dünnhäutige Stelle. So sollte man die Suche nach den kleinen Parasiten besonders auf die Achselhöhlen, den Nacken und den Genitalbereich konzentrieren. Wer eine Zecke entdeckt, sollte sie möglichst schnell von einem Arzt entfernen lassen. Auf keinen Fall darf man das Tier quetschen, einsprühen oder sogar abbrennen, weil es dann erst recht Blut und damit Krankheitserreger in den menschlichen Kreislauf abgeben könnte. Wer es sich zutraut, kann die Zecke vorsichtig mit einer Pinzette ganz dicht über der Haut entfernen. Dazu muss nicht, wie häufig angenommen, das Tier gedreht werden. Man muss allerdings darauf achten, dass der Tierkörper komplett entfernt wird. Man kann das Tier auch mit einer so genannte Zeckenkarte entfernen, die es in Apotheken zu kaufen gibt. Der Infektion vorbeugen Gegen die Borreliose gibt es derzeit noch keine Impfung. Allerdings kann der Arzt den Erreger mit Antibiotika bekämpfen. Deswegen sollte man frühzeitig zum Arzt gehen und in jedem Fall von einem Zeckenbiss berichten, selbst wenn dieser länger zurück liegt. Auf der anderen Seite gilt es, nach einem Zeckenbiss besonders aufmerksam auf mögliche Krankheitszeichen zu achten. Im Gegensatz hierzu ist eine Schutzimpfung vor dem Auslöser der FSME möglich, diese muss allerdings in drei Etappen erfolgen. Hierzu wird ein abgeschwächter Erreger gespritzt. Ist die Impfung empfohlen, wird sie auch von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Zu den Pflichtleistungen der Krankenkassen zählen seit der Gesundheitsreform 2007 alle wichtigen Schutzimpfungen. Die Kassen müssen dazu den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) folgen. Zu diesen Empfehlungen gehört auch die FSME-Impfung - allerdings nur in den bekannten Risikogebieten. Rechtzeitig impfen Wer in den betreffenden Regionen lebt oder seinen Urlaub dort verbringen will, sollte wegen der Kostenübernahme mit seiner Kasse sprechen. Das sollte man allerdings sehr frühzeitig tun, denn die gesamte Immunisierung zieht sich über einen längeren Zeitraum hin. Die ersten beiden Impfungen sollten im Abstand von einem bis drei Monaten durchgeführt werden; die dritte dann weitere neun bis zwölf Monate später. Am besten ist es, man lässt sich schon im Winter impfen. Dann ist die Infektionsgefahr noch gering und zur kommenden Zeckensaison ist der Körper gegen die Viren geschützt. Als Auffrischung ist eine regelmäßige Impfung nach jeweils drei bis fünf Jahren empfohlen. Über welche Versicherung ist eine Infektion nach einem Zeckenbiss abgedeckt? Lesen Sie mehr dazu auf der folgenden Seite.


Welche Versicherungen zahlen?


Der Zeckenbiss an sich entspricht im Prinzip der Definition eines Unfalls: Ein Unfall ist im Versicherungsdeutsch ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis, durch das der Versicherte unfreiwillig einen Gesundheitsschaden erleidet. Jedoch werden Zecken- oder Insektenstiche nicht von jeder Versicherung als Unfall akzeptiert. Vielmehr gelten Zeckenbisse häufig als geringfügige Verletzung ohne Behandlungsbedarf. So wird sogar in den Musterbedingungen des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft), die vielen Versicherungsunternehmen als Vorlage für ihre Verträge dienen, ein Insektenbiss oder eine andere geringfügige Verletzung der Haut als Unfall explizit ausgeschlossen. Doch nicht immer ist der Insekten- oder Zeckenbiss vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Wann zahlt die Unfallversicherung? Wenn eine Infektion durch einen Zeckenbiss so schwerwiegend ist, dass sie zur Berufsunfähigkeit führt, ist dies über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgedeckt. Wer jedoch wegen einer gesundheitlichen Vorbelastung keine private Berufsunfähigkeitsversicherung bekommt, hat wenig davon. In diesem Fall kann es sich lohnen, die Versicherungsbedingungen der Unfallversicherungen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn nicht alle privaten Unfallversicherer lehnen es ab, durch einen Zecken- oder Insektenbiss verursachte Krankheiten zu versichern. Dies muss allerdings ausdrücklich in den Versicherungsbedingungen erwähnt sein, ganz eindeutig ist es, wenn sowohl die Begriffe "Insekten" und "Zecken" als auch die beschriebenen Krankheiten in der Unfalldefinition genannt werden. Unfallversicherungen, die diesen Schutz in ihre Versicherungsbedingungen aufnehmen, machen dies häufig in einem Tarif, dessen Leistungen über den Standard hinausgehen. Tarife der Unfallversicherungen mit einem ausgedehnten Leistungsspektrum sind oft schon am Namenszusatz zu erkennen. Eine Infektion durch einen Insektenbiss und somit auch durch den Biss einer Zecke ist beispielsweise über den Tarif XXL der Alten Leipziger, über den Tarif Ostangler Brandgilde exklusiv oder den Tarif Maxx der NV Versicherungen mitversichert. Der Tarif umfasst allerdings neben den Insektenbissen noch weitere Zusatzleistungen. Diese Extras schlagen sich auch im leicht erhöhten Beitragssatz nieder, deswegen lohnt der Vergleich hier ganz besonders. In diesem Vergleichsrechner zu privaten Unfallversicherungen können Sie nachlesen, welche Unfallversicherung "Insektenstiche" in den Versicherungsschutz mit einschließt. Hinter dem Info-Button verbirgt sich eine genaue Beschreibung, welche Leistungen das jeweilige Unternehmen abdeckt. Doch nicht nur der Insektenschutz allein sollte das Kriterium zur Entscheidung für eine bestimmte Versicherung sein. Wichtig ist es vor allem, sich über die Höhe der Versicherungssumme im Klaren zu sein und darüber, ob und welche Unfallrente man im Fall der Fälle braucht. Diese und weitere Merkmale machen dann die Höhe des Versicherungsbeitrags aus, der schließlich auch nicht unwichtig ist, bei der Suche nach einer günstigen und guten Unfallversicherung. Wenn sie dann noch viele Risiken abdeckt - umso besser. Fragen? Wollen Sie mit anderen Lesern über Versicherungen oder Geldangelegenheiten diskutieren? Oder haben Sie Fragen zu Versicherungs- und Finanzthemen? Dann besuchen Sie die "forium Experten" unser Verbraucherforum für Versicherungen, Steuern und Finanzen .