Tierkrankenversicherung - Schutz für Ihre Vierbeiner

Tierversicherungen im Vergleich

Das Wohlbefinden Ihres Haustieres liegt Ihnen am Herzen. Doch bei Krankheit können schnell unvorhersehbare Kosten auf Sie zukommen. Im Fall der Fälle bietet eine Tierversicherung den nötigen Schutz für Sie und Ihren vierbeinigen Gefährten.

Ob Pferd, Hund oder Katze: Hier können Sie günstige Versicherungen entsprechend Ihrer individuellen Wünsche vergleichen.

 

Hier finden Sie die richtige Versicherung für Ihr Tier

 

Wir vergleichen für Sie Tarife für:

Pferde  

Hunde  

Katzen  


Anbieter im Vergleich:


Bei der Haftpflicht gibt es keine Kompromisse

Bei der Haftpflicht gibt es keine KompromisseEine Haftpflichtversicherung ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, wie etwa die Krankenversicherung oder die Autoversicherung. Trotzdem ist es DIE Versicherung, die wirklich jeder abschließen sollte. mehr...

Wohngebäudeversicherung als Schutz vor dem Ruin

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Mit einer Tierkrankenversicherung Hunde und Katzen gut versichern

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Ratgeber

Wenn Lassie zum Werwolf wird oder Fury seinen Auftritt als Trampeltier hat, kann es sehr teuer werden. Die reguläre Haftpflicht-Versicherung zahlt aber keinen Cent. Hunde- und Pferdebesitzer brauchen eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung.

Wenn das Herrchen haftet


Ein junger Fußgänger rennt, um seine S-Bahn zu erwischen. Dabei klappert der Inhalt seines Rucksacks laut, was die Aufmerksamkeit von zwei Dobermännern weckt, die ohne Leine neben ihrem Herrchen laufen. Laut bellend stürmen die beiden Hunde in Richtung Rucksackträger. Dieser ist aber kein großer Tierfreund und rettet sich entsetzt aufs nächst beste Auto. In der Hektik geht er dabei nicht gerade umsichtig vor und demoliert das parkende Auto ganz beträchtlich. Der Autohalter klagt nicht gegen den sportlichen Fußgänger, sondern gegen den Hundehalter. Schließlich hätte dieser mit dem unberechenbaren Benehmen seiner vierbeinigen Freunde rechnen müssen. Das Amtsgericht Frankfurt sah es genauso und verurteilte den Hundehalter zur Schadenersatzzahlung an den Autofahrer (Az 32C231/99-48). Von seiner Haftpflichtversicherung erhält der Hundehalter derartige Schäden nicht ersetzt, weil das Unglück nicht durch ihn, sondern durch die beiden Hunde entstanden ist. Für Fälle wie diesen ist die Tierhalter-Haftpflichtversicherung zuständig. Gerade, wenn Tiere Verkehrsunfälle verursachen, kann das den Besitzer Nerven und viel Geld kosten. Auch wenn das Hündchen zur Kampfmaschine mutiert und wild um sich beißt, sind die Folgen teilweise immens. Und Hundebisse kommen in Deutschland etwa 35.000 Mal im Jahr vor.


Die Privathaftpflicht zahlt nicht (immer)


Laut Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) können Tierhalter für sämtliche Schäden, die ihre Lieblinge anrichten haftbar gemacht werden. Mit ihrem gesamten Vermögen und ihrem Einkommen müssen sie im schlimmsten Fall für den Schaden gerade stehen. Wer sich durch seine Privat-Haftpflichtversicherung völlig geschützt sieht, liegt allerdings falsch. Die Privathaftpflicht übernimmt nur Schäden, die von Kleintieren verursacht werden, also beispielsweise von Katzen, Vögeln oder Meerschweinchen. Pferde, Hunde und andere Nutz- und Zugtiere fallen nicht unter die private Haftpflicht. Sie benötigen eine gesonderte Police: die Tierhalter-Haftpflichtversicherung. Wie die private Haftpflicht ist auch die Tierhalter-Haftpflicht gewöhnlich eine freiwillige Versicherung - auf die man aber nicht verzichten sollte. Gesetzlich vorgeschrieben ist die Tierhaftpflicht für Hunde in Berlin und Hamburg. In anderen Teilen der Bundesrepublik ist sie für bestimmte Hunderassen ebenfalls eine Pflichtversicherung! Die Risiken liegen ja nicht nur darin, dass Waldi mal eine Hose beschmutzt, oder eine Vase umwirft, auch wenn schon das teuer werden kann. Viel schlimmer trifft es den Tierhalter, wenn Hund oder Pferd ernsthafte Personenschäden herbeiführen, sei es durch Treten, Beißen oder Auslösen von Verkehrsunfällen. Immense Kosten für Arzt, Pflege, Krankenhaus und Verdienstausfall sowie für eventuelle Ansprüche auf Rentenzahlungen und Schmerzensgeld können einen unversicherten Tierhalter in den Ruin treiben.


Kosten und Leistungen der Tierhalter-Haftpflichtversicherung


Verglichen mit den möglichen Kosten im Schadensfall sind die Beiträge für die Tierhalter-Haftpflicht relativ gering. Etwa 80 Euro pro Jahr zahlt der Tierhalter für die Versicherung eines Hundes, bei Pferden sind es ungefähr 120 Euro. Ein Prämienvergleich lohnt sich. Die Deckungssumme liegt minimal bei 1,5 Millionen Euro, sollte aber nach Möglichkeit höher gewählt werden. Empfehlenswert sind drei Millionen Euro. Die Prämie richtet sich in erster Linie nach der Deckungssumme und nach sonstigen Zusatzleistungen. Einige Versicherer gewähren Tierhaltern über einer bestimmten Altersgrenze einen Rabatt, wohl weil man ihnen mehr Erfahrung und Besonnenheit zutraut. Auch für die Versicherung mehrerer Tiere beim gleichen Anbieter gibt es normalerweise Vergünstigungen. Im Schadensfall prüft die Versicherung zuerst, ob der Kunde auch wirklich zur Zahlung verpflichtet ist. Unberechtigte Ansprüche werden gegebenenfalls gerichtlich abgewehrt, wobei die Versicherung natürlich die Kosten übernimmt. Sofern der Versicherte tatsächlich schadenersatzpflichtig ist, kommt der Versicherer im Rahmen der Deckungssumme für alle verursachten Personen- und Sachschäden auf. Der Schutz gilt sowohl im Inland als auch im Ausland, hier allerdings meist mit zeitlicher Befristung.


Vorsicht beim Kleingedruckten


Die Offerten der verschiedenen Versicherungen heben sich nicht nur im Preis ab, sondern auch im Umfang. Bei den meisten Versicherern ist beispielsweise eine Aufsichtsperson mitversichert, bei anderen aber nicht. Achten Sie auf dieses Detail, wenn auch einmal eine andere Person Ihren Hund Gassi führen oder Ihr Pferd ausreiten soll. Auch sind Schäden, die das Tier an gemieteten Immobilien anrichtet oftmals nicht versichert. Kratzspuren im Parkettfußboden der Mietwohnung kann man also gewöhnlich nicht von der Tierhalterhaftpflicht bezahlen lassen. Manche Anbieter versichern aber auch Mietsachschäden, sofern der Versicherte bei der gleichen Versicherung auch eine Privat-Haftpflicht-Police abgeschlossen hat. Für Züchter eignen sich am besten solche Tarife, in denen auch für neugeborene Tiere Versicherungsschutz besteht. Wer einen Kampfhund besitzt, hat bei der Suche nach einem Versicherer nur eine geringe Auswahl. Die wenigsten Anbieter nehmen Kampfhunde auf, und wenn doch, dann häufig nur unter bestimmten Voraussetzungen.