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Die richtige Krankenversicherung(2002-03-01 12:00:00)

Sie haben Ihre Ausbildung beendet, Ihr Studium gerade abgeschlossen! Eigentlich haben Sie ja sowieso schon genug um die Ohren, und dann das: Sie müssen sich eine neue Krankenversicherung suchen.

Suchen und finden


Sie haben Ihre Ausbildung beendet, Ihr Studium gerade abgeschlossen. Eigentlich haben Sie ja sowieso schon genug um die Ohren, und dann das: Sie müssen sich eine neue Krankenversicherung suchen. Die Mitversicherung bei Ihren Eltern endet nach der Ausbildung (Lehre, Ausbildung, Studium), spätestens aber nach Vollendung des 26. Lebensjahres. Auch Studenten sind dann Sie auf sich selbst gestellt und stehen meistens erst einmal ziemlich ratlos da.

Die immer noch am häufigsten gewählte Lösung: Sie schließen eine Vertrag bei der gleichen Versicherung wie ihre Eltern ab. Das ist nicht immer die beste, und vor allem nicht die kostengünstigste Lösung. Auf den folgenden Seiten finden Sie einige Antworten, die Ihnen helfen sollen, die für Sie richtige Krankenversicherung zu finden.

Bevor Sie selbst entscheiden können, ob Sie privat oder gesetzlich versichert sein wollen, müssen Sie - wie so oft im Leben - die geltenden Gesetze beachten. Bis zu einem monatlichen Bruttoeinkommen von 3.375,00 Euro bzw. 40.500,00 Euro pro Jahr müssen Sie sich bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichern. Erst ab einem höheren Einkommen sind Sie "freiwillig" versichert und können wählen, ob Sie einer privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung angehören wollen.

Aber auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel: Selbständige und Beamte genießen einen Sonderstatus. Beamte und die, die es werden wollen (z.B. Referendare), müssen sich in jedem Fall privat versichern und werden zusätzlich von der staatlichen Beihilfe unterstützt. Auch Jungunternehmer, die nicht das vorgeschriebene Einkommen haben, können sich privat versichern.




Privat oder gesetzlich


Grundsätzlich gilt: Private Versicherungen warten mit besseren Leistungen auf. Zweibett-Zimmer mit Chefarztbehandlung sind Standard, auch bei Arztbesuchen werden Sie häufig bevorzugt behandelt. Wegen des individuellen Leistungsumfangs können Sie manchmal sogar sparen, wenn Sie das Risiko eingehen, einige Versicherungskomponenten herauszulassen. Die "Privaten" kalkulieren ihre Beiträge individuell zum versicherten Risiko nach Eintrittsalter, Geschlecht und Gesundheitszustand. Da können die Kosten erheblich variieren.

Die gesetzliche Versicherung dagegen wird nach der Höhe des Einkommens berechnet. Hier besteht die Möglichkeit, die Konditionen der gesetzlichen Krankenkasse durch eine Zusatzversicherung aufzubessern, z.B. für den Fall eines Krankenhausaufenthaltes. Dann hätten Sie auch Anspruch auf ein Zweibett- oder Einzelzimmer und die Behandlung durch den Chefarzt.

Doch muss jeder individuell das für sich beste Angebot herausfinden. Ermitteln Sie mit unserem GKV-Vergleich die Allgemeinen Beitragssätze der Gesetzlichen Krankenkassen!




Richtig wechseln


Wechsel innerhalb der gesetzlichen Kassen
Seit einiger Zeit können gesetzlich Versicherte von einer zur anderen Krankenkasse wechseln. Dabei sind jedoch die Kündigungsfristen zu beachten. Bei einem Wechsel müssen Sie eine achtwöchige Kündigungsfrist einhalten. Nach einem Wechsel müssen Sie nach den neuen gesetzlichen Regelungen jedoch mindestens 18 Monate Ihrer neuen Gesetzlichen Krankenversicherung treu bleiben.

Erst nach dieser Zeit können Sie über einen erneuten Wechsel nachdenken. Sie sollten sich also genau überlegen, wann und zu welcher Krankenkasse Sie wechseln wollen.

Krankenhausaufenthalt: Zweibett-Zimmer auf jeden Fall
In den letzten Jahren wurde der Grundschutz, den die öffentliche Krankenversicherung bietet, stark eingeschränkt, beziehungsweise durch sogenannte Zuzahlungen verteuert. Viele Versicherungen bieten deswegen private Krankenzusatzversicherungen an. Ob die Kosten dieses zusätzlichen Versicherungsschutzes allerdings gerechtfertigt sind, hängt von den individuellen Bedürfnissen jedes Einzelnen ab.

Bei der stationären Zusatzversicherung etwa, hat der Versicherte Anspruch auf Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer. Zumindest letzteres ist aber in vielen Krankenhäusern bereits Standard. Ein 28-jähriger würde für diesen Service sowie für den Anspruch auf Chefarztbehandlung und freie Klinikwahl zwischen 30 und 40 Euro im Monat bezahlen. Ob diese Investition wirklich notwendig ist, sollte jeder für sich selbst entscheiden.




Krankenhaus-Tagegeld


Krankenhaus-Tagegeld
Auf das sogenannte Krankenhaus-Tagegeld kann man im Zweifelsfall wohl eher verzichten. Hierbei erhält man für jeden Tag den man im Krankenhaus verbringt, einen vereinbarten Betrag. Dieser beinhaltet ein Taschengeld, etwa für Telefonkosten oder eine Haushaltshilfe während der Zeit des Klinikaufenthaltes.

Gemessen an diesen Leistungen ist der Beitrag für die Krankenhaus-Tagegeld Versicherung allerdings relativ hoch. Die Beiträge betragen zwischen fünf und zehn Euro pro Monat bei einem Krankenhaustagegeld von 15 Euro pro Tag. Das können Sie sich ruhig sparen.

Empfehlenswert ist dagegen eine Krankentagegeld-Versicherung, die bei krankheitsbedingtem Arbeitsausfall einspringt. Im Falle der Arbeitsunfähigkeit hat jeder Arbeitnehmer meist nur den gesetzlichen Anspruch auf eine Lohnfortzahlung für 42 Tage. Ab dann übernimmt die gesetzliche oder die private Krankenversicherung die Lohnfortzahlung in Form des Krankengeldes. Man muss aber Abstriche zu seinem normalen Gehalt hinnehmen.

Für 25 Euro Tagesgeld ab dem 43. Krankheitstag muss man etwa fünf bis zehn Euro Monatsprämie zahlen. Eine Investition die sich besonders für Selbständige und Arbeitnehmer auszahlt. Hier lohnt sich ein Leistungsvergleich, denn manche Versicherungen zahlen beispielsweise nicht bei einem Reha-Aufenthalt.
    Vorsicht!
    Krankentagegeld (sinnvoll), das Sie im Krankheitsfall nach der sechsten Woche bekommen, nicht mit Krankenhaustagegeld (weniger sinnvoll) verwechseln.



Kündigung


Kündigung einer Zusatzversicherung

Falls sich eine von Ihnen abgeschlossene Zusatzversicherung als unnötiger Luxus erweist, können Sie in der Regel drei Monate vor Ablauf des Vertragsjahres kündigen. Achten Sie dabei darauf, ob das Versicherungsjahr mit dem Kalenderjahr übereinstimmt oder ob die Kündigungsfrist in der Jahresmitte liegt. Nur bei Beitragserhöhungen haben Sie die Möglichkeit kurzfristig auszusteigen.

Oder doch lieber privat versichern?
Der Vorteil: Sie handeln ein individuelles Versicherungspaket aus. Aber Vorsicht: Häufig sind Sie auf die Beratung durch einen Versicherungsagenten angewiesen und der will in der Regel, dass Sie die Versicherung auch bei ihm abschließen. Denn er erhält eine Provision.

Deshalb gilt: Vergleichen lohnt sich. Und zwar gleich hier mit unserem Vergleich der Tarife der Privaten Krankenversicherungen.




Entscheidungen


Auch wenn Sie sich dafür entscheiden, in der gesetzlichen Krankenkasse zu bleiben, sollten Sie vergleichen, welche für Sie die günstigste ist. Schon bei einem jährlichen Einkommen von 26.400 Euro, das sind 2.200 Euro brutto im Monat, können Unterschiede bei den Beitragzahlungen von bis zu 400 Euro pro Jahr auftreten.

Da lohnt sich ein Vergleich, denn die Leistungen der Gesetzlichen Krankenkassen sind nahezu identisch. Lediglich bei Sonderleistungen wie z.B. Akupunktur, homöopathische Behandlungsmethoden, etc. kann die Übernahme der Kosten variieren. Hier sollte man sich vorab informieren, ob die Krankenversicherung diese Leistungen in ihre Satzung aufgenommen hat oder sich im Rahmen von sogenannten Modellprojekten an der Kostenübernahme beteiligt.

Bei einigen Betriebskrankenkasse (BKK) können Sie sich bereits ab einem Beitragssatz von 11,70%, wogegen die Schlusslichter unseres Vergleichs Beitragssätze von bis zu 14,80% veranschlagen.