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News

Benzinpreis-Schock: Clevere Autofahrer sparen trotzdem(2005-09-15 12:00:00)

spritsparen.jpgDie hohen Benzinpreise machen Autofahren zu einem teuren Luxus. Dabei zahlen viele Autobesitzer mehr als sie müssten. Mit einigen Tricks können Sie bis zu 30 Prozent sparen.

Rekord-Benzinpreise


Hurrikan Katrina hat die Preise für Benzin und Diesel auf ein Rekordniveau getrieben. Zusätzlich zahlen deutsche Autofahrer kräftig für Mineralöl-, Umsatz- und Ökosteuer.

Kostet der Liter Normalbenzin 1,32 Euro, so bekommt die Tankstelle lediglich 44,4 Cent, also knapp ein Drittel des Geldes. 53,34 Cent zahlt der Verbraucher als Mineralölsteuer, 18,24 Cent als Umsatzsteuer und 16,32 Cent als Ökosteuer.

Wer also sein Geld im Tank verheizen will, sollte weiterhin fleißig Gas geben. Wer hingegen sein Fahrverhalten ändert, kann die Spritkosten um bis zu ein Drittel reduzieren.

Viele kleine Tropfen füllen ein Fass. Und viele gesparte Tropfen Sprit sorgen dafür, dass Ihr Tank länger voll bleibt. Probieren Sie aus, wie sparsam Sie wirklich fahren können.


Pflegen spart


Räumen Sie auf!
Jedes Kilo, das Sie als Ballast in Ihrem Auto mitfahren lassen, steigert den Verbrauch. Wiegt ein Mittelklassewagen 1.500 Kilogramm, dann steigern 100 kg Zusatzgewicht den Verbrauch um rund sechs Prozent, oder anders ausgedrückt etwa 3,5 Liter pro Tankfüllung.

Räumen Sie Ihr Auto auf und nehmen alles Überflüssige heraus. Die Schneeketten werden Sie im Sommer kaum brauchen, und die Einkäufe fühlen sich im Kühlschrank wohler als im Kofferraum. Achten Sie auf Ihre Spritanzeige, dann können Sie sich den Reservekanister sparen.

Und auch der Dachgepäckträger sollte nach dem Urlaub wieder in die Garage. Bei Tempo 120 steigt der Spritbedarf mit Dachträger um rund 20 Prozent. Wenn Fahrräder mit dem Auto transportiert werden sollen, ist ein Heckträger die sparsamere Variante.

Mehr Druck, weniger Benzin.
Viele Autofahrer nutzen den Tankstopp um ihre Scheiben zu waschen. Das ist richtig, denn nur wer gut sieht, fährt sicher. Ebenso regelmäßig sollten Sie den Luftdruck Ihrer Reifen kontrollieren.

Die Angaben für den korrekten Druck der Pneus finden Sie auf der Innenseite des Tankdeckels oder der Fahrertür, sowie in der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeuges. Die Angaben des Reifendrucks sind zumeist "Komfortangaben". Erhöhen Sie den Druck um 0,2 Bar über das angegebene Maß, und Sie sparen bis zu fünf Prozent Kraftstoff.

Außerdem verkürzt sich der Bremsweg und der Verschleiß der Reifen wird geringer. Übrigens: Breitreifen sehen zwar sportlich aus, erhöhen aber den Rollwiderstand und sind anfällig für Aquaplaning.

Pflegen Sie Ihr Auto
Auch Menschen, die ihr Auto als reinen Gebrauchsgegenstand sehen, sollten es regelmäßig pflegen. Um Benzin zu sparen, sollten Zündkerzen, Luftfilter, aber auch das Öl regelmäßig kontrolliert und gewechselt werden.

Dabei können Sie auf Motor-Öl-Additive getrost verzichten. Studien des ADAC haben gezeigt, dass diese den Ölverbrauch nicht nachweisbar senken.


Cleveres Fahren


Stoßzeiten vermeiden
In den Hauptverkehrszeiten ist Autofahren besonders stressig und langwierig. Staus belasten nicht nur Ihre Nerven sondern durch das ständige Anfahren auch den Tank.

Bereits bei Haltezeiten von über fünfzehn Sekunden lohnt es sich, den Motor auszumachen. Warten Sie und fahren lieber drei Autolängen auf einmal, anstatt ständig im ersten Gang zu "schleichen". Die beste Sparmaßnahme ist natürlich, Staus und Stockungen gänzlich zu vermeiden.

Seien Sie Individualist und planen Ihre Fahrten wenn möglich so, dass Sie fahren, wenn nicht alle anderen fahren. Informieren Sie sich über Stauprognosen und hören auf die aktuellen Staumeldungen.

Klug kaufen
Bereits bei der Anschaffung Ihres Autos sollten Sie auf die Öko-Bilanz des Wagens achten. Oftmals tun es auch ein paar PS weniger. Wenn ein teuerer Wagen weniger Sprit verbraucht, ist der höhere Anschaffungspreis vielleicht bald herausgefahren. Den Komfort einer Automatikschaltung bezahlen Sie mit einem Mehrverbrauch von 1-1,5 Litern.

Gemeinsam ans Ziel
Fahrgemeinschaften sorgen dafür, dass nicht drei Autos in die gleiche Richtung fahren, sonder nur eins mit drei Mitfahrern. Sprechen Sie sich mit Kollegen oder den Eltern anderer Kinder ab. Vereint sparen Sie und haben sogar noch nette Unterhaltung.

Laufen kostet gar nix
Am meisten Benzin spart ein Auto, wenn es nicht fährt. Gerade Kurzstrecken sind wahre Energiefresser, da ein kalter Motor, also während der ersten zwei Kilometer, doppelt bis dreimal so viel Sprit verbraucht wie im warmen Zustand.

Lassen Sie den Wagen stehen und laufen Sie kurze Strecken lieber zu Fuß oder fahren mit dem Rad. Das ist nicht nur billig, sondern auch gesund.


Spar-Fahrtechniken


Sofort losfahren!
Starten Sie den Motor ohne Gas, alles andere kostet Sprit und bringt eventuell die Motorelektronik durcheinander. Ebenso unnötig ist es, den Motor warmlaufen zu lassen. Fahren Sie den Motor lieber mit gleichmäßigen, niedrigen Drehzahlen warm.

Sofern es die Verkehrssituation erlaubt, sollten Sie einmal kräftig beschleunigen und schnell in einen höheren und somit effizienteren Gang schalten.

Gleiten statt rasen
Das größte Sparpotential Ihres Autos haben Sie selbst in der Hand - und im Fuß. Wer früh in den nächsten Gang schaltet, nutzt das Sparpotential seines Wagens am besten aus, da der Verbrauch von der Drehzahl des Motors abhängt.

Am besten schalten Sie, wenn die Nadel des Drehzahlmessers zwischen 1.000 und 2.500 Touren anzeigt. Probieren Sie aus, ab welcher Drehzahl der nächste Gang eingelegt werden kann, ohne dass Ihr Auto vibriert oder rüttelt.

Nutzen Sie den ersten Gang nur zum Anfahren, schalten Sie zügig durch, und halten die gewünschte Geschwindigkeit in einem hohen Gang bei niedriger Drehzahl. Die meisten Autos lassen sich auch in der Stadt bei Tempo 50 problemlos im fünften Gang fahren.

Wer vorausschauend fährt, genügend Sicherheitsabstand wahrt und im Verkehrsfluss mitschwimmt ohne zu rasen, wird sich wundern, wie groß das Einsparpotential wirklich ist. Rollen statt rasen lautet die Devise auch auf der Autobahn. Beim Beschleunigen wird Energie verbraucht, beim Bremsen ebenso.

Schubschaltung spart
Gerade auf Autobahnen führt die gleitende Fahrweise dazu, dass häufiges Bremsen unnötig ist. Oft genügt es, einfach den Fuß vom Gas zu nehmen. Der Motor wird dann "geschoben" und Sie werden langsamer, ohne die Bremsen Ihres Autos zu verschleißen.

Die Schubabschaltung in Motoren ab Baujahr 1990 sorgt dafür, dass nun kein Benzin mehr verbraucht wird. Generell gilt: wollen Sie die Geschwindigkeit verringern, gehen Sie vom Gas, aber lassen Sie einen Gang eingelegt.

Je kleiner der gewählte Gang, desto größer die Bremswirkung der Motorbremse. Dies gilt natürlich auch für Bergabfahrten, in denen man so die Bremsen entlastet.

Leerlauf nutzen
Wenn Sie möglichst weit "rollen" möchten, können Sie auch in den Leerlauf schalten. Im Leerlauf muss der Motor nicht gezogen werden und bremst das Auto somit nicht ab.

Ein Motor im Leerlauf benötigt allerdings Energie um sich selbst am Laufen zu halten. Deshalb sollten Sie an roten Ampeln oder Bahnschranken oder in Staus bei Stopps ab 15 Sekunden den Motor ausschalten und ohne Gas wieder starten.

Moderne Starter sind auf so viele Startvorgänge ausgelegt, dass der Verschleiß nicht relevant ist. Wichtig: den Motor erst dann ausschalten, wenn Sie wirklich stehen, da Servolenkung, Bremskraftverstärker und ABS nur bei laufendem Motor funktionieren.


Technik kostet Benzin


Beim Autofahren sollte man einen kühlen Kopf bewahren. Wen die Hitze plagt, fährt unkonzentriert. Klimaanlagen kühlen den Innenraum ab und erhöhen die Sicherheit beim Fahren. Doch so wie ein Kühlschrank Strom verbraucht, benötigt auch eine Klimaanlage Energie.

Entscheidend ist dabei, wie groß der Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außentemperatur ist. Wenn die Klimaanlage stark kühlt, muss die Lichtmaschine mehr Energie liefern und der Verbrauch steigt. Pro Stunde Betriebszeit kann die Anlage bis zu einem Liter Sprit verbrauchen.

Wer die Temperatur höher wählt, benötigt etwa 0,3 bis 0,7 Liter pro Stunde. Wenn Sie kühlen, sollten die Fenster geschlossen bleiben. Wer lieber die Fenster öffnet und auf die Klimaanlage verzichtet, spart nicht unbedingt.

Bei Geschwindigkeiten ab 80 km/h erhöhen das geöffnete Fenster und Schiebedach den Luftwiderstand - und somit den Verbrauch in ähnlicher Höhe wie die Klimaanlage. Auch andere elektrische Helferlein treiben den Benzinkonsum in die Höhe. Wer erst nach 100 km bemerkt, dass er seine Heckscheibenheizung nicht ausgemacht hat, ärgert sich über 0,1 Liter Mehrverbrauch.


Sparmaßnahmen auf einen Blick


Alle "Sparmaßnahmen auf einen Blick" können Sie als PDF-Datei herunterladen und ausdrucken.

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit in einem Formular sämtliche Spritsparmaßnahmen zu überprüfen. So haben Sie eine effektive Kontrolle über Ihre Benzinkosten und den tatsächlichen Verbrauch.