Banksparpläne

Banksparplan im Vergleich

Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. An dieser alten Volksweisheit ist viel Wahres dran. Besonders, wenn man sein Geld in einem Banksparplan anlegt. Eine solide Geldanlage für Sparer, die kein Risiko eingehen wollen.

Oberstes Kriterium bei der Suche nach einem guten Banksparplan ist wie bei vielen Anlageprodukten: Der Zins. Mit unserem Banksparplan-Vergleich finden Sie die gängisten Angebote und die Besonderheiten bei der Verzinsung werden gleich mit berücksichtigt.

 

Banksparpläne

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Banksparplan - regelmäßig sparen zahlt sich aus(2009-10-16 13:24:06)

Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. An dieser alten Volksweisheit ist viel Wahres dran. Besonders, wenn man sein Geld in einem Banksparplan anlegt. Eine solide Geldanlage für Sparer, die kein Risiko eingehen wollen. Wie die Anlage in einen Banksparplan funktioniert, lesen Sie hier.

Was ist ein Banksparplan?


In einem Banksparplan spart der Kunde regelmäßig über einen festen Zeitraum, die Laufzeit kann bis zu 30 Jahre betragen. Je nach Angebot kann der Sparer seinen Vertrag auch bereits nach wenigen Jahren beenden. Der Sparer kann regelmäßig einen festen Betrag einzahlen, er kann seine Zahlungen bei Bedarf je nach Anbieter auch verringern oder eine Zahlpause einlegen. In der Regel gibt es eine monatliche Mindestzahlung, die immer eingehalten werden muss, bei vielen Anbietern von Sparplänen sind dies 25 Euro, bei anderen 50 Euro. Ein Banksparplan ist besonders geeignet für Sparer, die ihr Geld mit wenig Risiko anlegen möchten, denn auch die Bank muss das Geld risikofrei anlegen. Zudem ist das Produkt relativ unkompliziert und auch für Finanzlaien gut nachzuvollziehen, auch wenn sie immer auf das Kleingedruckte achten sollten. Banksparplan in verschiedenen Varianten Einen Banksparplan gibt es in der staatlich geförderten und in der ungeförderten Variante. Nicht alle Banken bieten einen staatlich geförderten Riester-Banksparplan an, weil er beratungsintensiver ist als der ungeförderte. Mehr Informationen zum geförderten Banksparplan lesen Sie auf den folgenden Seiten unseres Textes. Weiterhin unterscheiden sich die derzeit angebotenen Banksparpläne durch die Art der Verzinsung. Es gibt Banksparpläne mit fester oder mit variabler Verzinsung und solche mit einer so genannten Zinstreppe. Ein weiteres Kriterium bei der Wahl eines bestimmten Sparplans sollte die Kündbarkeit sein, es gibt verschiedene Varianten. Auch dazu mehr auf einer der folgenden Seiten. Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zur Verzinsung der Banksparpläne.


Welche Zinsen bietet ein Banksparplan?


Generell gibt es bei den Banksparplänen drei Arten der Verzinsung: Anhand einer fest vereinbarten Zinstreppe kann der Kunde jährlich von höheren Zinsen profitieren. Zu Beginn kann der Zins noch relativ gering sein, jedoch ist der Durchschnittswert entscheidend, der durch die einzelnen Stufen auf der Zinstreppe erreicht werden kann. Die Variante des Banksparplans mit variablem Zins richtet sich nach der Marktsituation. Laut einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs muss die Bank ihren Zins einem Referenzzins anpassen, das kann der Leitzins der Europäischen Zentralbank oder auch der Euribor sein. Steigen diese, muss auch der Zins im Banksparplan erhöht werden. In der Regel gibt es bei dieser Art der Verzinsung zu einem festen Basiszins noch einen Bonus, der laufzeitabhängig oder guthabenabhängig sein kann und sich auf die Sparraten oder die Zinsgutschrift des entsprechenden Jahres bezieht. Durch verschiedene Bonussysteme ist es bei einem Banksparplan mit variabler Verzinsung für den Laien schwieriger nachzuvollziehen, welcher Anbieter die beste Rendite leistet. Es empfiehlt sich jedoch, vor allem auf den Basiszins zu achten, weil die Bonuszahlungen oft an verschiedene Bedingungen geknüpft sind. Die dritte Möglichkeit ist ein Banksparplan mit einer festen Verzinsung über die gesamte Laufzeit. Welche Verzinsung ist besser? In Hochzinsphasen kann es sinnvoll sein, einen festen Zins zu vereinbaren. So ist der lukrative Zins über die gesamte Laufzeit sicher. Steigt der allgemeine Marktzins jedoch weiter, kann der Sparer schwer reagieren, denn ein Kündigungsrecht während der Laufzeit hat er bei dieser Variante in der Regel nicht. Und bei fester Verzinsung gibt es die höchsten Zinsen besonders für die langen Laufzeiten. Auch, wenn der Sparer zwischenzeitlich an sein Geld muss, kann er dies nur durch eine vorzeitige Kündigung. Das würde in jedem Fall einen großen Zinsverlust bedeuten. Ist der Zins hingegen variabel, kann der Kunde erwarten, dass der Sparzins angepasst wird, wenn der allgemeine Marktzins sinkt oder steigt. Denn dazu ist die Bank laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs verpflichtet. Sinkt der Zins hingegen stark, kann der Kunde auch aus seinem Banksparplan aussteigen - oft mit einer Frist von drei Monaten. Beim Banksparplan mit so genannter Zinstreppe erhält der Kunde Jahr für Jahr eine leicht höhere Verzinsung. Auch hier kann er jedoch aussteigen, wenn er vorzeitig an sein Geld möchte oder woanders ein höherer Zins lockt. Nach einer Wartefrist, die von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich ist, kann der Kunde einen Banksparplan mit Zinstreppe ganz regulär kündigen. Lesen Sie auf der folgenden Seite, wie Sie staatliche Förderung auf Ihren Banksparplan erhalten können.


Banksparplan mit staatlicher Förderung


Wer einen Banksparplan für seine private Altersvorsorge nutzen will, kann sogar die Riester-Zulage vom Staat dazu erhalten. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten zu riestern: Das Angebot reicht von Fondssparplänen mit hohem Aktienanteil über klassische Rentenversicherungen bis hin zu konservativen Banksparplänen mit fester Verzinsung und fondsgebundener Rentenversicherung. Anspruch auf staatliche Förderung haben alle, die Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen. Bei Verheirateten genügt es, wenn ein Ehegatte die Voraussetzungen erfüllt, dann kann sich auch der zweite Partner die Förderung sichern. Für alle, die jährlich vier Prozent ihres Jahresbruttogehalts vom Vorjahr in den Riester-Banksparplan einzahlen, zahlt der Staat noch einmal als Grundzulage 154 Euro dazu. Für jedes Kind gibt es 185 Euro und für ab 2008 geborene Kinder sogar 300 Euro als Zulage. Am sichersten liegt das Geld in einem Banksparplan. Deswegen ist diese Art des Riesterns besonders für vorsichtige Anleger geeignet. Sparpläne glänzen zwar nicht mit großen Renditechancen, sind aber risikolos und flexibel. Die eingezahlten Beträge der Riester-Banksparpläne sind samt Zinsen jederzeit abrufbar - die Förderung geht dann allerdings verloren. Und bei einem Vertragswechsel ist mit Gebühren bis zu 100 Euro zu rechnen. Für Ältere sind Sparpläne besonders attraktiv, weil keine Abschlusskosten anfallen, die in den ersten Jahren die Rendite schmälern würden. Vermögenswirksame Leistungen Wer von seinem Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen (VL) erhält, kann diese ebenfalls auf einem Banksparplan anlegen. Der Banksparplan erhält jedoch keine staatliche Förderung durch die Arbeitnehmer Sparzulage, die der Staat beispielsweise beim Bausparen noch dazu zahlt. Sparer, die ohnehin keine Arbeitnehmersparzulage erhalten, weil sie mit ihrem zu versteuernden Jahreseinkommen über der Einkommensgrenze liegen (17.900 Euro bzw. Verheiratete 35.800 Euro beim Bausparen), machen so gesehen keinen Verlust bei der Förderung, wenn sie ihre VL in einen Banksparplan investieren. Hintergrund: Arbeitnehmer, Beamte, Richter, Soldaten und Auszubildende haben Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen vom Arbeitgeber. Die Höhe der Leistung hängt vom Arbeitgeber ab. Ist sie weniger als der Mindestbeitrag, den der Anbieter des Banksparplans fordert, muss der Arbeitnehmer den Rest von seinem Gehalt dazulegen.


Wie finde ich einen guten Banksparplan?


Oberstes Kriterium bei der Suche nach einem guten Banksparplan ist wie bei vielen Anlageprodukten: Der Zins. Hierzu kann man beispielsweise über einen Online-Rechner Banksparpläne von verschiedenen Anbietern miteinander vergleichen. Doch auch bezüglich der Art der Verzinsung muss man unterschieden. Bei Produkten mit Zinstreppe gilt zu klären: Wie hoch sind die Zinsen in der Einstiegsphase und wie entwickelt sich der Zins über die Jahre? Doch auch die Flexibilität des Sparers ist wichtig. Wann kann der Kunde den Vertrag kündigen, falls er sein Geld woanders anlegen will? Wie hoch ist die Wartezeit bis zu einer möglichen Kündigung und wie lang ist die Kündigungsfrist? In der Regel ist eine fristgerechte Kündigung erst nach einer Wartezeit von mehreren Monaten bis zwei Jahren möglich - je kürzer, desto besser. Die Kündigungsfrist beträgt meist drei Monate. Bei Banksparplänen mit einem variablen Zins ist auch auf die Marktlage zu achten. In wirtschaftlich flauen Zeiten ist nicht zu erwarten, dass der Referenzzins und somit der Sparzins außerordentlich steigen. So gesehen ist eine Prognose zur Zinsentwicklung bei der variablen Verzinsung auch eher schwierig, denn niemand weiß genau, wie sich die allgemeinen Zinsen weiter entwickeln. Der Sparer sollte flexibel bleiben Wichtig ist jedoch, dass der Sparer bei allgemeinen Zinsschwankungen oder einem persönlichen finanziellen Engpass entsprechend reagieren kann und sein Geld nicht auf Jahre zu einem vergleichsweise schlechten Zins festliegt. Deswegen sind Banksparpläne mit festen Zinsen ohne Kündigungsmöglichkeit eine sehr unflexible Art, sein Geld über mehrere Jahre anzulegen. Ebenfalls ein wichtiges Kriterium, auch wenn es zu Beginn des Sparplans vielleicht noch nicht wichtig erscheint: Kann der Kunde die Höhe seiner Sparraten auf ein Minimum reduzieren oder sogar die Zahlung für eine gewisse Zeit ganz aussetzen? Auf diese Weise könnte er gegebenenfalls auf finanzielle Engpässe reagieren ohne seinen Banksparplan komplett kündigen zu müssen. Viele Anbieter von Banksparplänen verlangen eine monatliche Mindestsparrate von 25 Euro, bei anderen liegt diese jedoch bei 50 oder 75 Euro. Vorsichtige Kunden müssen sich überlegen, was sie sich im Ernstfall noch leisten könnten. Bei vielen Anbietern ist es auch möglich, die Rate ganz auszusetzen und eine Zahlungspause von mehreren Monaten zu machen. Selbst bei einfachen und risikoarmen Anlageprodukten muss der Sparer das Kleingedruckte lesen und auf mögliche Nebenkosten oder Gebühren achten. Was kostet es, die Laufzeit vorzeitig zu beenden? Hinweis: Auch auf die Zinsen aus einem Banksparplan wird Abgeltungssteuer fällig. Das sollten Sparer bedenken und einen Freistellungsauftrag ausfüllen, bzw. die Summe ihrer Freistellungsaufträge insgesamt prüfen. Alleinstehende dürfen Zinsen bis zum Sparerfreibetrag von 801 Euro jährlich steuerfrei hinzuverdienen, Ehepaare das Doppelte. Richtet man keinen Freistellungsauftrag ein, führt die Bank automatisch 25 Prozent der Zinsen als Abgeltungssteuer an das Finanzamt ab. Zuviel gezahlte Steuern muss man sich dann über die Steuererklärung zurückholen.