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Sparbriefe sind festverzinsliche Anlagen

Sparbriefe werden von den Banken und Sparkassen seit etwa 40 Jahren ihren Kunden angeboten. Mit einem Sparbrief legen sie ihr Geld für ein bis zehn Jahre fest an. Kunden erhalten dafür einen fest garantierten Zins, der während der Laufzeit von der Bank nicht verändert werden darf.

Mit dieser Geldanlage können höhere und sichere Zinsen als beim Sparbuch oder Tagesgeld für viele Jahre erzielt werden.

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Geld sinnvoll sparen - Möglichkeiten und Tipps

Geld sinnvoll sparen - Möglichkeiten und Tipps Wer nach Abzug aller Verbindlichkeiten Geld übrig hat, sollte Vermögen bilden. Durch die große Auswahl an Anlage-Möglichkeiten fällt es Verbrauchern häufig schwer den Überblick zu bewahren und die geeignete Anlage-Variante zu finden. Mit der richtigen Vorgehensweise und einigen Tipps gelingt es auch weniger erfahrenen Anlegern ihr Geld sicher und vor allem sinnvoll zu investieren. Das Ziel sollte sein, das Ersparte gewinnbringend anzulegen. mehr...

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Banking mit iPhone und Co. - Mobile Bankgeschäfte sicher abwickeln

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News

Mit WAP in ein neues Internet-Banking-Zeitalter?(2001-01-05 12:00:00)

Bankgeschäfte rund um die Uhr und von jedem beliebigen Ort aus. Eine verlockende Vorstellung.

Bankgeschäfte rund um die Uhr


Bankgeschäfte rund um die Uhr und von jedem beliebigen Ort aus. Eine verlockende Vorstellung. Doch was ist dran an der Innovation WAP? Benötigen Bankkunden diesen alternativen Vertriebsweg wirklich? Oder ist WAP doch nur eine weitere Handyspielerei? Was kann WAP-Banking und für wen ist es wichtig? Wir klären auf, damit Sie sich selbst ein Bild machen können.

Egal ob beim Handy-Kauf oder in der Fernsehwerbung, auf WAP (Wireless Application Protocol), den Internetzugang über das Handy, wird zur Zeit fast jeder stoßen. Spätestens wenn Sie Ihren neuen Mobilfunkvertrag aushandeln, müssen Sie sich überlegen, ob Sie sich ein WAP-Handy zulegen oder nicht. Wenn man Banken wie der 1822direkt glauben schenkt, steht uns mit WAP eine Revolution der Bankgeschäfte durch die neue Technologie bevor.

"Die jüngste internetfähige Handygeneration eröffnet Finanzdienstleistungsunternehmen völlig neue Perspektiven. Durch die Verschmelzung des Mobilfunks und des Internets kann Banken- und Sparkassenkunden zukünftig ein Service- und Beratungsniveau offeriert werden, wie es in dieser Form und Qualität noch bis vor kurzem nicht für möglich gehalten wurde", heißt es auf der Homepage der Direktbank.

WAP - wie es funktioniert?

Für WAP, also auch für WAP-Banking, brauchen Sie nur ein WAP-fähiges Handy. Damit können Sie im Internet surfen und vermehrt auch Ihre Bankgeschäfte über das mobile Netz erledigen. D.h. egal ob in der U-Bahn oder im Supermarkt, Sie können per Handy vom Aktienkauf bis zum Zahlungsauftrag fast alle Aufträge an Ihre Bank übermitteln. Fast alle Handy-Firmen, egal ob Alcatel, Ericsson oder Motorola, bieten mittlerweile WAP-Handys an. Wenn Sie einen Mobilfunkvertrag abschließen, bekommen Sie verschiedene Wap-Handys sogar schon umsonst dazu.




WAP-Banking ganz einfach!


Ähnlich wie beim herkömmlichen Internet-Banking benötigen Sie einen persönlichen PIN-Code und verschiedene Transaktionsnummern. Mit der PIN greifen Sie auf das WAP-Bankingprogramm zu. Die verschiedenen Transaktionsnummern brauchen Sie für die einzelnen Aufträge, die Sie an Ihre Bank übermitteln wollen. Das alles gibt es von Ihrer Bank.

Handy selbst frei schalten.

Ihr Handy müssen Sie allerdings selbst frei schalten. Auf den Seiten der Banken finden Sie jedoch meistens erklärt, wie dies funktioniert. Nachdem der Onlinebroker Consors, die Direkt Anlage Bank, die Volkswagen Bank als erstes WAP-Banking in Ihr Serviceprogramm aufgenommen haben, bieten mittlerweile schon mehrere Banken WAP-Banking an. So zum Besipiel auch die HypoVereinsbank und die Advance Bank. Banken, die WAP noch nicht anbieten, werden voraussichtlich bis Ende des Jahres nachziehen.

Der Haken an WAP-Banking!

WAP-Banking ist teuer.
Sehr viel teurer jedenfalls als Telefon-Banking oder Internet-Banking. 39 Pfennig kostet WAP über das Handy bei D2 und E-plus. D1-Mobilfunkkunden müssen sogar zwischen 39 Pfennig und 1,69 DM bezahlen, wenn sie über Ihr Handy Bankgeschäfte erledigen wollen. Nur Viag Interkom ist im Vergleich relativ preiswert. Im günstigsten Fall zahlen sie dort 15 Pfennig pro Minute.
Ein Anruf bei Ihrer Hausbank oder Ihrer Online-Bank ist daher meistens billiger. Und vom PC aus kostet die Einwahl ins Internet selbst beim teuersten Anbieter in der Hauptzeit vergleichsweise wenig. Mit 9,3 Pfennig pro Minute ist selbst der unattraktivste Internettarif deutlich preiswerter als der günstigste WAP-Tarif.

Die Übertragungsgeschwindigkeit ist mager
WAP ist zurzeit noch sehr viel langsamer als die Internetzugänge über einen PC. Auch die Qualität der Seiten lässt häufig noch einiges zu wünschen übrig. Eine Lösung des Geschwindigkeitproblems soll allerdings durch die Einführung von GPRS (General Packet Radio Service) erzielt werden. Dann sind Datenraten von gut 50kbit/s gegenüber den gegenwärtigen 9,6 kbit/s möglich und die Seiten können auf den Handy-Displays sehr viel schneller aufgebaut werden.




Für wen ist WAP-Banking sinnvoll?


Sie sollten sich gut überlegen, ob Sie WAP-Banking wirklich brauchen. Natürlich sind Sie als Bankkunde mit der neuen Technik unabhängig von Ihrem Standort und können zu jeder Zeit und von jedem Ort aus Ihren Kontostand abfragen, Aktien an- und verkaufen oder Ihren Depotwert ermitteln. Allerdings können bereits die Kunden von Online-Banken ebenfalls rund um die Uhr ihre Bankgeschäfte erledigen. Und mit jedem handelüblichen Mobiltelefon (ohne WAP) können Sie bereits seit langem ortsunabhängiges Telefon-Banking betreiben. Okay, wer viel unterwegs ist, nicht am PC arbeitet oder keinen Laptop mit Internetanschluss besitzt, für den könnte WAP-Banking hilfreich und nützlich sein Für alle Anderen ist Internet-Banking vom Arbeitsplatz oder heimischen PC schneller, komfortabler und kostengünstiger.

Ist WAP-Banking schon tot, bevor es richtig genutzt werden kann?

WAP ist jetzt seit ungefähr einem Jahr verfügbar und bleibt wohl auch weiterhin eher Spielerei als ein ernstzunehmender Ersatz für den Internet-Bankingzugang über den PC. Solange es jedenfalls nicht deutlich schneller und preiswerter geworden ist. In einem Pilotprojekt will Viag Interkom die neue GMPS-Technik bereits in diesem November in Berlin einführen. Weitere Ballungsräume sollen folgen. E-Plus und D1 planen im Dezember mit dem GPRS-Netz zu starten, D2 will sein Netz bis Anfang 2001 aufgerüstet haben.

Trotzdem:
Teuer wird es wohl bleiben. Also, vielleicht doch lieber auf die UMTS-Handys (Universal Mobile Telecommunications System) warten? Die sollen voraussichtlich in zwei Jahren auf den Markt kommen. Wahrscheinlich auch erst mal teuer, aber wesentlich schneller und komfortabler.