Riester Rente Zulagen

Kostenloser Riester-Vergleich

Für Riester-Produkte wurden vom Staat Unisex-Tarife vorgeschrieben. Beim Ansparen sowie bei der Auszahlung gibt es keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Die Riester-Rente ist sicher und lohnt sich für jeden Arbeitnehmer. Die staatlichen Riester-Zulagen und Steuervergünstigungen machen diese private Altersvorsorge überaus attraktiv.

Riester Rente Zulagen

Riester Rente Zulagen

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News

Riester-Rente ab 2008 mit höheren Zulagen(2007-11-08 16:17:34)

Riester ZulagenDie Riester-Rente boomt: Immer mehr Verbraucher wollen ihre gesetzlichen Rentenansprüche durch private Vorsorge aufstocken. Und das wird immer lukrativer durch die Zulagen vom Staat: Ab 2008 steigen die Grund- sowie die Kinderzulage. Auch eine Riester-Zulage für Neugeborene ist in Planung.

Für wen lohnt sich die Riester-Rente?


(awe) Die Riester-Rente bricht zurzeit alle Rekorde: In den ersten sechs Monaten dieses Jahres gab es laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen Bruttozuwachs von rund 1,2 Millionen Riester-Verträgen. Bereits im August 2007 seien es mehr als neun Millionen Riester-Sparer gewesen. Und zum Zahltermin am 15. Mai 2007 habe die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) rund 740 Millionen Euro als Riester-Zulagen an die Sparer gezahlt - die höchste Auszahlung seit Beginn der Förderung im Jahr 2002, so das Ministerium. Einen Anspruch auf staatliche Förderung in Form der Grund- oder der Kinderzulage haben alle, die Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen. Bei Verheirateten genügt es, wenn ein Ehegatte die Voraussetzungen erfüllt, dann kann sich auch der andere die Förderung sichern. Zu den Pflichtmitgliedern zählen:
  • alle regulären Arbeitnehmer,
  • Versicherte während der dreijährigen Elternzeit,
  • Wehr- und Zivildienstleistende,
  • geringfügig Beschäftigte, die auf Sozialversicherungsfreiheit verzichten,
  • Beamte und Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst,
  • behinderte Arbeitnehmer in Behindertenwerkstätten und ähnlichen Einrichtungen,
  • Arbeitslose, die staatliche Unterstützung beziehen,
  • rentenversicherungspflichtige Selbstständige.
Nicht gefördert werden hingegen:
  • freiwillig Rentenversicherte,
  • Selbstständige, die nicht rentenversicherungspflichtig sind,
  • geringfügig Beschäftigte, die von der Sozialversicherung befreit sind.
Gerade für junge Familien mit noch eher geringem Einkommen ist die private Altersvorsorge über Riester eine lohnende Investition: Von einem niedrigen Einkommen muss auch eine geringere Mindestsparleistung erbracht werden, die Höchstförderung ist für alle Einkommensgruppen gleich. So kann für Familien mit geringem Verdienst die Zulage vom Staat sogar höher ausfallen als die eigentlich zu zahlenden Beiträge, ein Sockelbeitrag von 60 Euro wird allerdings immer fällig. Wie hoch sind die Riester-Zulagen? Lesen Sie mehr zur höheren Förderung auf der folgenden Seite.


Höhere Zulagen ab 2008


Die Grundzulage für Riester-Sparer steigt im kommenden Jahr auf 154 Euro und die Kinderzulage erhöht sich auf 185 Euro für jedes Kindergeld berechtigte Kind. Dazu kommen mit großer Wahrscheinlichkeit noch zwei weitere neue Zulagen: Zum einen soll es ab 2008 für Neugeborene sogar eine Kinderzulage von jährlich 300 Euro geben. Und zum anderen ist ein besonderer Bonus von einmalig 100 Euro im Gespräch, allerdings nur für junge Riester-Sparer unter 21 Jahren. So soll ein Anreiz gegeben werden, möglichst früh mit dem Aufbau einer privaten Altersvorsorge zu beginnen. Obwohl diese neuen Zulagen gesetzlich noch nicht verankert sind, sind sie bereits Thema in einigen Veröffentlichungen zum Schwerpunkt Riester - dennoch: "Dies ist beabsichtigt, aber gesetzlich noch nicht beschlossene Sache", betont auch ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums. Für die bestehenden Zulagen gilt auf jeden Fall jetzt schon: Die volle Riester-Förderung erhält nur, wer den Mindesteigenbeitrag einzahlt. Und dieser richtet sich nach dem rentenversicherungspflichtigen Bruttogehalt des Vorjahres. Der Mindesteigenbeitrag beläuft sich für 2007 auf drei Prozent des Einkommens, ab 2008 sind es vier Prozent. Allerdings muss auch ein gering verdienender Anleger mindestens den so genannten Sockelbetrag von 60 Euro im Jahr leisten, um die volle Förderung zu erhalten. Wer weniger investiert, bekommt die Zulagen anteilig, wer mehr investieren möchte, erhält maximal die Höchstzulage. Hier die Zulagen im Überblick: Die Zulagen werden vom Staat nicht automatisch gezahlt, sondern müssen beantragt werden. Dafür hat man höchstens zwei Jahre nach Ablauf des Beitragsjahres Zeit. Die Zulagen für das Jahr 2005 müssen also spätestens bis Ende 2007 beantragt werden, sonst verfällt der Anspruch. Ohnehin gilt: Je schneller die Zulagen auf dem eigenen Konto sind, desto länger kann das Geld arbeiten (Zinseszinseffekt). Weil es in der Vergangenheit viele Sparer versäumt haben, ihren Zulagenantrag abzugeben, wurde das Verfahren zwischenzeitlich vereinfacht. Sparer können jetzt einen Dauerzulagenantrag stellen. Dabei bevollmächtigen sie den Riester-Anbieter, dass dieser den Antrag für sie einreichen kann. So läuft der jährliche Antrag automatisch. Wenn sich etwas an den Zulagenvoraussetzungen ändert, etwa durch eine Gehaltserhöhung oder die Geburt eines Kindes, muss der Anbieter darüber informiert werden. Und wenn es finanziell schwierig wird: Riester-Kapital ist Hartz IV-sicher, es wird bei der Berechnung des ALG II-Anspruchs nicht als Vermögen mitgerechnet, der Vertrag muss also nicht aufgelöst werden. Außerdem kann z.B. bei Arbeitslosigkeit die Zahlung ausgesetzt werden, dann werden allerdings auch keine Zulagen gezahlt. Lesen Sie im nächsten Kapitel, welche wichtigen Kriterien es für Riester-Anlageprodukte gibt.


Förderung nur mit Zertifikat


Gefördert werden nur Altersvorsorge-Verträge, die die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) geprüft und zertifiziert hat. Um die Zertifizierung zu erhalten, muss ein Altersvorsorgeprodukt laut Gesetz folgende Kriterien erfüllen:
  • Rentenbeginn: Die Auszahlung darf frühestens mit dem 60. Geburtstag beziehungsweise mit der gesetzlichen Rente beginnen.
  • Auszahlung: Die Auszahlung muss als gleichbleibende oder steigende Rente erfolgen, bei Rentenbeginn können auch einmalig 30 Prozent des angesparten Kapitals ausgezahlt werden. Ab dem 85. Lebensjahr muss eine lebenslange Rente garantiert sein.
  • Kapitalerhalt: Zu Beginn der Rentenphase müssen mindestens die eingezahlten Beiträge plus staatlicher Zulagen zur Verfügung stehen.
  • Verteilung der Kosten: Bei Verträgen, die ab 2005 abgeschlossen wurden, müssen die Abschlusskosten auf mindestens fünf Jahre verteilt sein. Bei älteren Verträgen gilt ein Limit von zehn Jahren.
  • Keine Übertragbarkeit: Ein Riester-Vertrag kann weder abgetreten noch auf andere übertragen werden.
  • Sicherheit: Das angesparte Kapital darf weder gepfändet noch beliehen werden.
  • Transparenz: Anbieter müssen die Sparer jährlich über die einbehaltenen Abschluss-, Vertriebs- und Verwaltungskosten und das bisher gebildete Kapital informieren. Auch bei einem Vertragswechsel müssen die damit verbundenen Kosten offengelegt werden.
  • Unisex-Tarife: Frauen und Männer zahlen bei Verträgen ab 2006 den gleichen Beitrag und bekommen auch die gleiche Rente. Bis dahin abgeschlossene Verträge berücksichtigten die unterschiedliche Lebenserwartung von Männern und Frauen. Weil Frauen statistisch länger leben als Männer, bekamen sie zuvor für die gleichen Beiträge eine niedrigere Rente in Aussicht gestellt.
Zu beachten ist allerdings: Die Zertifizierungskriterien geben lediglich an, welche Altersvorsorge-Verträge gefördert werden können. Eine Zertifizierung ist kein Gütesiegel für die Qualität eines Riester-Vertrages. Riester Verträge mit Zertifikat werden von Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften angeboten. Es gibt drei verschiedene Modelle, die private Altersvorsorge aufzubauen: private Rentenversicherungen, Banksparpläne und Fondssparpläne. Mehr dazu lesen Sie auf der folgenden Seite.


Wie man die Zulagen anlegen kann


Die erste wichtige Entscheidung, die dem potentiellen Riester-Sparer abverlangt wird, ist die für die richtige Anlageart. Denn anlegen kann man seine Beiträge und Zulagen bei Banken, Fondsgesellschaften und Versicherungen und so stehen auch drei Anlagemöglichkeiten zur Auswahl: Rentenversicherungen, Banksparpläne und Fondssparpläne. Welche dieser drei Möglichkeiten man wählt, sollte von der persönlichen Lebenssituation und vom Risikoverhalten abhängen. Eine Anlageform für alle, die ihr Geld sicher und risikolos anlegen möchten, ist die Riester-Rentenversicherung. Denn nur bei dieser Form der Anlage wird der Sparanteil der eingezahlten Versicherungsprämie mit dem Garantiezins von derzeit 2,25 Prozent verzinst. So können die Versicherer dem Anleger eine garantierte Rente ausrechnen, zu der noch die erwirtschafteten Überschussbeteiligungen hinzukommen. Der Versicherte weiß so schon zu Beginn, welche Mittel ihm im Rentenalter zur Verfügung stehen. Es werden auch fondsgebundene Rentenversicherungen angeboten, bei denen ein Teil des Kapitals in Investmentfonds angelegt wird, dann allerdings ohne Garantieverzinsung. Ein Banksparplan ist etwas für die Sparer, deren Rentenzeit nicht in allzu großer Ferne liegt. Das Risiko ist niedrig, allerdings liegt auch die Rendite eher im mittleren Bereich. Diese Anlageform bietet jedoch eine sichere Verzinsung und ein festes Rentenplus zur gesetzlichen Rente. Der Fondssparplan eignet sich für risikofreudige Anleger. Bei einer guten Börsenentwicklung übertrifft die Rendite auch den Gewinn der anderen Anlagetypen. Und was das Risiko betrifft: Auch beim Fondssparplan muss der Anbieter garantieren, dass die Anleger zum Ende der Laufzeit zumindest das eingezahlte Kapital als monatliche Rente erhalten, bei vorzeitiger Entnahme sind allerdings Verluste möglich. Je länger der Vertrag läuft, desto geringer das Risiko; so eignet sich diese Variante besonders für junge Riester-Sparer, die noch viel Zeit bis zur Rente haben. So unterschiedlich sie auch sind, eines haben alle drei Anlageformen des Riester-Sparens gemeinsam: Auch wenn die Anlage keine Gewinne einbringt, mindestens die eingezahlten Beiträge plus der staatlichen Zulagen sind dem Sparer bei jeder Anlageform sicher. Welche steuerlichen Vorteile die private Altersvorsorge über Riester einbringt, lesen Sie auf der kommenden Seite.


Steuerliche Vorteile der Riester-Rente


Neben den Zulagen bringt auch die steuerliche Förderung der Riester-Rente ein finanzielles Plus für die Anleger. Man kann nicht nur den Eigenanteil, sondern den kompletten Sparbetrag inklusive der staatlichen Zulagen bis zur festgelegten Höchstgrenze als Sonderausgaben von der Steuer absetzen. Im Rahmen der Steuererklärung (Anlage AV) prüft das Finanzamt von selbst, ob die staatlichen Zulagen oder der Sonderausgabenabzug für den Versicherten einen größeren Vorteil bringen. Wenn der Steuervorteil höher ist als die Zulagen, erstattet das Finanzamt die Differenz. Für das Jahr 2007 gilt ein Betrag von 1.575 Euro als Höchstgrenze für den Sonderausgabenabzug, im kommenden Jahr können maximal 2.100 Euro als Sonderausgaben abgezogen werden. So lohnen sich die Steuervorteile besonders für gut verdienende Sparer. Demgegenüber muss die Riester-Rente in der Auszahlungs-Phase voll versteuert werden, weil die Beiträge steuerlich gefördert werden. Man spricht von einer nachgelagerten Besteuerung. Wie hoch besteuert wird, richtet sich nach dem individuellen Gesamteinkommen im Jahr. Sozialabgaben fallen allerdings nicht an. Ihre Steuererklärung für 2006 inklusive der Anlage AV können Sie auch ganz bequem online über Lohnsteuer kompakt ausfüllen. Ein Tipp: Bis Ende 2007 können Sie über diese Software die Steuererklärung für 2006 noch kostenloserledigen. Ab 2008 wird es für Sparer wegen der höheren Grundzulage noch lukrativer, in die private Altersvorsorge zu investieren. Mit der gestiegenen Kinderzulage und der neuen Zulage für Neugeborene steht Familien, die in Riester-Produkte investieren, also ein wahrer "Kinder-Reichtum" ins Haus. Und wer sich noch in den nächsten Wochen für einen Riester-Vertrag entschließt, kann auch die Zulagen oder Steuervorteile für dieses Jahr noch mitnehmen.