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14.04.2010

Test: Das Festgeld der Bank of Scotland

Festgeld der Bank of Scotland: Nachteile und Testurteil

Nachteile

Der Sparer muss sich als Neukunde nicht nur eines sondern gleich zwei neue Konten einrichten. Denn Voraussetzung für ein Festgeldkonto bei der Bank of Scotland ist, dass der Kunde auch ein Tagesgeldkonto bei der Bank führt. Dieses dient als Verrechnungskonto, eine Einzahlung von einem Girokonto (1822direkt) einer anderen Bank ist nicht möglich. Der Sparer zahlt sein Geld zuerst auf das Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland, bevor es auf dem Festgeldkonto gutgeschrieben wird. Bestandskunden können allerdings von der Tagesgeld-Frühjahrs-Aktion mit Startguthaben nicht profitieren, Neukunden nur noch bis zum 31. Mai 2010.

Wiederanlage oder Auszahlung?

Der Sparer muss sich entscheiden, ob er eine automatische Wiederanlage wünscht oder am Ende der Laufzeit über sein Erspartes verfügen möchte. Dies kann er bei Vertragseröffnung entscheiden und während der Laufzeit, bis zwei Tage vor Ende des Vertrags, im Onlinebanking-Bereich jederzeit wieder ändern.

Wer es versäumt, die Wiederanlage abzulehnen oder rechtzeitig zu kündigen, legt sein Geld am Ende der Laufzeit automatisch über denselben Zeitraum zum dann gültigen Zins noch einmal an.

Wer hingegen der Wiederanlage am Ende der Laufzeit zustimmt, kann seine Anlagesumme weder erhöhen noch senken. Hierzu müsste der Kunde sein Festgeldkonto kündigen und ein neues eröffnen. Das ist umständlich und nicht gerade kundenfreundlich.

Will der Sparer den Zinseszinseffekt auf seinem Festgeldkonto nutzen, kann er dies nur, wenn er die jährliche Zinszahlung wählt. Denn bei monatlicher Zinszahlung gehen die Zinsen auf das Tagesgeldkonto. Das wird derzeit mit nur 2,1 Prozent verzinst, dieser Zins ist variabel, kann also auch weiter sinken. Wer diese Art der Zinszahlung wählt, macht auf jeden Fall weniger Gewinn als bei der jährlichen Variante.

Wie ist Ihre Meinung zum Festgeld der Bank of Scotland?

Die Bank of Scotland ist nicht dem deutschen sondern dem britischen Einlagensicherungsfonds angeschlossen. In diesem Fonds sind Einlagen bis 50.000 britische Pfund für einen Kunden zu 100 Prozent abgesichert. Die Mindestgarantie, die deutsche Banken leisten müssen, liegt aktuell bei 50.000 Euro. Einige deutsche Institute bieten jedoch eine höhere Garantie, wie z.B. über den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB). Diese Sicherheit greift allerdings im Insolvenzfall der Bank of Scotland nicht. Deshalb sollte der Kunde auf diesem Festgelkonto nie mehr als den Gegenwert von 50.000 Pfund anlegen, auch Schwankungen des Wechselkurses muss er beachten.

forium.de Testurteil

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