Schlagwort: Private Krankenversicherung

Gesundheitsfonds wird voraussichtlich höhere Einnahmen erzielen als bislang erwartet

Der GKV-Schätzerkreis kam zu einer einvernehmlichen Prognose der Einnahmen und Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung für die Jahre 2010 und 2011. Dabei wurden bei der Schätzung des Jahres 2011 die in der Gesetzgebung befindlichen Neuregelungen (GKV-Finanzierungsgesetz, Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes, Haushaltsbegleitgesetz 2011) berücksichtigt.
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Gesetzliche Krankenversicherung zahlt 2010 rund 4,6 Mrd. Euro Mehrwertsteuer auf Arzneimittel

Angesichts der öffentlichen Diskussion um eine Vereinfachung des Mehrwertsteuersystems macht die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände darauf aufmerksam, dass auf alle Arzneimittel der volle Mehrwertsteuersatz erhoben wird. Im Gegensatz zu Lebensmitteln oder Büchern, für die der ermäßigte Satz von 7 Prozent gilt, werden Medikamente mit 19 Prozent belastet. Der Fiskus sammelt das Geld in der Selbstmedikation vom Apothekenkunden, bei einem rezeptpflichtigen Arzneimittel von der jeweiligen Krankenkasse ein.
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Nur die typgerechte Ansprache sichert neben der Wahrnehmung auch die Wirkung

Jeder Kundentyp tickt anders bei der Erinnerung und Rezeption von Werbung, auch in der Versicherungsbranche. Dementsprechend entscheidet bereits die Nutzung eines Kommunikationskanals darüber, welche Kundentypen die Werbebotschaft wie stark wahrnehmen werden. Welche Versicherer auf welchem Kanal besonders überzeugen, zeigen die Ergebnisse der wöchentlichen Erhebung „AdTracker Assekuranz“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics. Sie zeigen darüber hinaus, ob eine hohe Wahrnehmung auch tatsächlich zur erwünschten Wirkung führt. Denn diese garantiert nur ein typgerecht zugeschnittener Media-Mix.
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Als Student auf die richtigen Versicherungen achten

Im Oktober beginnen an den Universitäten wieder die Wintersemester. Das Studentenleben bringt für die Erstsemester zwar viele neue Erfahrungen mit sich, aber neben Freiheit und Unabhängigkeit muss auch der Versicherungsschutz für die „wilden Jahre“ bedacht werden. Manches ist Pflicht, anderes Kür.
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Beitrag private Krankenversicherung

Die privaten Krankenversicherer berechnen ihre Beitragssätze völlig anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Hier geht es nicht um das Gehalt der Versicherten, sondern um das Erkrankungsrisiko der Betreffenden. Hierzu muss der Interessent einen Antrag bei der privaten Krankenversicherung seiner Wahl stellen. Diese entscheidet dann, ob sie den Neukunden annimmt und vor allem zu welchen Bedingungen.
Ausgehend von Risikoprofil, Alter und Geschlecht des Aspiranten, errechnet die Versicherung den möglichen Beitragssatz. Entscheidend sind zudem die Leistungswünsche des Neukunden wie Chefarztbehandlung, Krankenhauswahl oder die Übernahme aller Zahnbehandlungen. Die Liste der möglichen Leistungen ist lang und somit auch die Bandbreite der Tarife. Bei der privaten Krankenversicherung zahlen wie bei der gesetzlichen Versicherung Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils die Hälfte der Beiträge. Allerdings übernimmt der Arbeitnehmer die Beiträge zur privaten Versicherung nur bis zu einem maximalen Höchstbetrag, der sich aus der Beitragsbemessungsgrenze ergibt.

Seit 2009 gibt es den so genannten Basistarif in der PKV. Er richtet sich vor allem an ältere Versicherte, die einen preiswerten Tarif benötigen. Der Leistungsumfang orientiert sich am Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Beitragshöhe ist abhängig vom Alter des Versicherten sowie der Vorversicherungszeit. Jedoch unabhängig vom Gesundheitszustand. Der Basistarif darf für Einzelpersonen den durchschnittlichen Höchstbeitrag der GKV nicht übersteigen.
In diesem Tarif aufgefangen werden sollen auch diejenigen, die ihren privaten Krankenversicherungsschutz verloren haben oder nie versichert waren und aus beruflichen Gründen der PKV zuzuordnen sind.

Private Krankenversicherung

In Deutschland gibt es die gesetzliche und die private Krankenversicherung. Während die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung 15,5 Prozent des Einkommens des Versicherten betragen hängt die Beitragshöhe bei der privaten Krankenversicherung vom Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand des Versicherten ab. Die Beiträge sind umso geringer, je jünger der Beitragszahler bei Versicherungseintritt ist. Vorerkrankungen wirken sich dagegen negativ auf die Beitragshöhe aus. Frauen müssen aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung höhere Beiträge bezahlen.

Der Beitritt zur privaten Krankenversicherung ist zwar freiwillig, aber nur für diejenigen möglich, die nicht in einer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert sind. Bis zu einem Jahresgehalt von 48.600 Euro sind Arbeitnehmer in der gesetzlichen Pflichtversicherung. Wer diese Beitragsbemessungsgrenze in drei aufeinanderfolgenden Jahren überschritten hat, darf in die private Krankenversicherung wechseln. Allen anderen abhängig Beschäftigten haben nur die Möglichkeit einer privaten Krankenzusatzversicherung.

Während Beamte grundsätzlich privat versichert sind, haben Selbständige und Freiberufler unabhängig von ihrem Einkommen die Wahl, ob sie sich privat oder freiwillig in einer gesetzlichen Krankenkasse versichern.

Aufnahmefähigkeit

Bei der Aufnahmefähigkeit in die private Krankenversicherung kommt es je nach Versicherung darauf an, ob der Kunde im Geschäftsgebiet des Versicherers lebt oder wie alt er ist. Außerdem kann ein Risikozuschlag dazu kommen, wenn der Versicherte einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt ist oder sogar Vorerkrankungen hat.

Anzeigepflicht

Der Antragsteller ist verpflichtet, dem Versicherer bei der Antragstellung alle gefahrerheblichen Umstände mitzuteilen, sofern sie ihm bekannt sind, wenn der Versicherer danach fragt. Macht er dies bewusst nicht oder nicht wahrheitsgemäß, kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten. Das ist die so genannte vorvertragliche Anzeigepflicht.
Das trifft beispielsweise auf Personenversicherungen wie private Krankenversicherung, Risikolebensversicherung oder Unfallversicherungen zu, in der Sachversicherung betrifft dies beispielsweise die Hausratversicherung.

PVS BW nennt Eckpfeiler für Gesundheitswesen

Die Privatärztliche Verrechnungsstelle BW (PVS) hat Eckpfeiler für ein „gesundes Gesundheitssystem“ entwickelt, an dem sich die neue Bundesregierung messen lassen müsse. „Es ist höchste Zeit, dass die neu gewählte Regierung unser Gesundheitswesen endlich auf gesunde Füße stellt, um die hohe Qualität der Gesundheitsversorgung auch in Zukunft zu sichern.
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