Startseite > Haftpflichtversicherung > News > Schneelasten gefährden besonders Flachdächer
Startseite > Unfallversicherung > News > Schneelasten gefährden besonders Flachdächer
22.12.2010

Schneelasten gefährden besonders Flachdächer

Der plötzliche Wintereinbruch mit ungewöhnlich viel Schneefall bringt Probleme mit sich: Nicht nur Reisende sind betroffen, sondern auch Besitzer von Gebäuden.

Denn angesichts der Schneemassen auf den Dächern stellen sich besorgte Besitzer und Besucher die Frage, welches Gewicht das Dach aushält. Wann muss das Gebäude vorsorglich gesperrt oder das Dach vom Schnee befreit werden?

Das Problem der hohen Schneelast stellt sich vor allem bei Flachdächern und flach geneigten Dächern. Dabei sagt die Höhe des Schnees nicht unbedingt etwas über das einwirkende Gewicht aus.

"Nasser, gesättigter Schnee ist viel schwerer als Pulverschnee und kann auch bei geringer Höhe gefährlich werden", sagt Manfred Schultheiß, Experte für Bautechnik bei TÜV Rheinland LGA. So können sich auf einem Dach verschiedene Schneeschichten mit unterschiedlicher Dichte bis hin zum Eis bilden.

Besonders kritisch wird es, wenn sich Frost- und Tauperioden abwechseln, das Dach ungenügend gedämmt ist oder beispielsweise Dachabläufe defekt sind. "Dann kann sich auf dem Dach Eis bilden und eine kritische Überlast entstehen", so Schultheiß. Aber auch Regenfälle können kurzfristig zu einem Risiko werden, weil das Gewicht steigt.

Soll das Dach vom Schnee befreit werden, sind einige wichtige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen: Arbeitende Personen sollten abgesichert sein und Dacheinbauten wie beispielsweise Oberlichter kenntlich gemacht werden. Dann sollte die Räumung abschnittsweise und von verschiedenen Seiten erfolgen, damit es nicht zu Stabilitätsproblemen durch eine einseitige Belastung kommt. Auch bei diesen Arbeiten ist es empfehlenswert, zur Sicherheit immer ein Fachmann zu Rate zu ziehen.

Gewissheit über die tatsächliche Belastung schafft die fundierte Messung durch einen Fachmann. TÜV Rheinland LGA führt Schneelastmessungen und die Ausbildung von Messpersonal bundesweit durch. Bei der Schneelastmessung werden an repräsentativen Stellen des Daches Proben entnommen. Anhand der Probe wird die tatsächliche Belastung durch Schnee und Eis mit den Annahmen aus der statischen Berechnung und der laut Norm zu berücksichtigenden Last verglichen. Anschließend erfolgt die Beurteilung, ob bereits Gefahr besteht.

Häufig werden auch Alarmierungswerte und ein Alarmierungsplan festgelegt, um über den gesamten Winter hinweg durch eine Dauerüberwachung Sicherheit zu gewinnen.

Jedes Jahr führt TÜV Rheinland LGA Standsicherheitsüberprüfungen an mehr als 1.000 Gebäuden in ganz Deutschland durch. Dabei zeigt sich, dass Niederschläge und konstruktive Mängel für jedes vierte der untersuchten Gebäude zu einer Gefahr werden können. Um Gefahren für die Besucher auszuschließen, sollte dann saniert oder unverzüglich gesperrt werden.

Pressemitteilung des TÜV-Rheinland

Bei der Haftpflicht gibt es keine Kompromisse

Bei der Haftpflicht gibt es keine KompromisseEine Haftpflichtversicherung ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, wie etwa die Krankenversicherung oder die Autoversicherung. Trotzdem ist es DIE Versicherung, die wirklich jeder abschließen sol ... weiter

Süßes sonst gibt`s Saures!

Süßes sonst gibt`s Saures!(hha) Am 31. Oktober, in der Nacht zu Allerheiligen, ziehen wieder Geister, Hexen und Dämonen durch die Nachbarschaften. Wer für die kleinen Halloween-Geister keine Süßigkeiten bereithält, muss mit "Saurem" - einem Streich rechnen. ... weiter

Produkttests

Geld sparen mit Gebrauchtwaren: medimops.de im Test
Früher ging man auf den Flohmarkt oder durchsuchte die Kleinanzeigen der regionalen Tageszeitungen, wenn man Gebrauchtes kaufen wollte. Heute ist das deutlich leichter, denn im Internet verkaufen nicht nur Privatpersonen ihre alten Schätze über eBay und Co: Viele Händler haben sich auf den Wiederverkauf gut erhaltener Produkte spezialisiert. Doch wie gut ist die Qualität der angebotenen Artikel? Und lässt sich mit dem Kauf von Gebrauchtwaren wirklich Geld sparen? mehr...

Im Test: Die Kfz-Versicherung der AllSecur mit Marten
Es ist Herbst in Deutschland und auf den Straßen treibt ein finsterer Gesell sein Unwesen. Die Opfer: Ahnungslose Autos. Denn ganz egal, ob Hagelschaden, Blechschaden oder Diebstahl: Marder Marten hat seine Finger im Spiel. Sein Gegner ist die Kfz-Versicherungsmarke AllSecur. Ob diese auch im richtigen Leben die Oberhand behält, verraten wir Ihnen in unserem Produkttest der Kfz-Versicherung. mehr...

Im Test: Der Direktkredit der SWK Bank
Bei der SWK Bank kann man einen Ratenkredit direkt online bestellen. Innerhalb von 30 Sekunden soll man dabei eine Antwort erhalten, ob man zwischen 1.000 und 50.000 Euro als Kreditsumme erhalten kann. Das Geld würde dann innerhalb von zwei Arbeitstagen auf dem Konto des Antragsstellers sein. Ob sich das Angebot lohnt, erfahren Sie in unserem Produkttest des Direktkredits der SWK Bank. mehr...

Im Test: Das Festgeld der GarantiBank
Bringen vierblättrige Kleeblätter auch Bankkunden Glück? Die Garantibank versucht es auf jeden Fall und setzt den vermeintlichen Glücksbringer nicht nur in ihr eigenes Logo. Auch im Namen der Festgeldanlage findet sich das Kleeblatt wieder. Ob Sie sich bei dieser Geldanlage nur auf ihr Glück verlassen sollten, erfahren Sie in unserem Test des Kleeblatt-Festgeld-Kontos. mehr...

Im Test: Das Top-Zinskonto der Norisbank
Die Norisbank ist eine Tochter der Deutschen Bank und bezeichnet sich selbst als "ersten Qualitätsdiscounter im deutschen Bankenmarkt." Jetzt hat die Norisbank ihren Tagesgeld-Aktionszins noch einmal erhöht. Wir haben uns das Top-Zinskonto der Norisbank genauer angesehen. Ist der Name Programm? Die Antwort auf diese Frage lesen Sie hier in unserem Produkttest. mehr...