Startseite > Redaktion
20.11.2007

Rürup- oder Riester? Welche Vorsorge passt?

Zwei von fünf Bundesbürgern sparen monatlich nichts für die eigene Altersvorsorge. Die Berliner sind sogar noch sorgloser.

Und das, obwohl sie genau wissen, dass sie im Alter mit weniger Rente rechnen müssen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Vermögensbarometer 2007" des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands.

"Die gesetzliche Rente wird künftig nur noch eine Grundversorgung sicherstellen. Um im Alter auf Nichts verzichten zu müssen, sollten sich alle Bundesbürger eine zusätzliche private Altersvorsorge aufbauen", sagt Nicole Käding von der Berliner Sparkasse.

Als Ergänzung zur gesetzlichen Rente wurden 2002 die Riester- und im Jahr 2005 die Rürup-Rente eingeführt.

Grundidee bei beiden Konzepten ist es, die freiwillige Vorsorge mit staatlichen Zulagen oder Steuervorteilen zu fördern. Bei beiden ist der früheste Rentenbeginn das vollendete 60. Lebensjahr.

Riester- oder Rürup-Rente, welche Vorsorge ist nun die richtige?

Mit der Riester-Rente wird der Personenkreis der Arbeitnehmer, Beamten und Selbständigen, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, gefördert.

Die staatliche Zulage setzt sich aus der Grund- und Kinderzulage zusammen. Für 2007 beträgt die Grundzulage 114 Euro (ab 2008: 154 Euro), die Kinderzulage 138 Euro (ab 2008: 185 Euro).

Außerdem können die Beitragszahlungen als so genannter Sonderausgabenabzug steuerlich geltend gemacht werden. Dies ist insbesondere für Personen mit höherem Einkommen interessant.

Der Sonderausgabenabzug beträgt 2007 maximal 1.575 Euro (ab 2008: 2.100 Euro).

Die Zielgruppe für die Rürup-Rente sind vor allem Selbständige, die nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, rentennahe Jahrgänge sowie gut verdienende Arbeitnehmer.

Hier liegt die Fördergrenze 2007 bei 64 Prozent von 20.000 Euro. Das entspricht 12.800 Euro, ab 2008 sind es 66 Prozent von 20.000 Euro.

Ab dem Jahr 2025 wird die Beitragszahlung voll gefördert. Ledige können dann 20.000 Euro steuerlich geltend machen, Verheiratete sogar 40.000 Euro.

Bei pflichtversicherten Arbeitnehmern, Angestellten oder Selbstständigen, die in ein Versorgungswerk einzahlen, mindert sich die Fördergrenze um die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung bzw. um die Beiträge in das Versorgungswerk.

Pressemitteilung der Berliner Sparkasse

Geld anlegen in Gold: Eine Alternative zu Tagesgeldkonten und Festgeld?

Lohnt es sich, in Gold zu investieren, anstatt das eigene Geld in Tagesgeldkonten anzulegen? Die Wertentwicklung der weltweiten Rohstoffvorkommen sieht sich aktuell starken Schwankungen ausgesetzt. Während die Rohstoffpreise von Kupfer und Öl unter dem Handelskrieg zwischen den USA und China le ... weiter

Parallel zur Rentenversicherung privat vorsorgen – diese alternativen Möglichkeiten gibt es

Parallel zur Rentenversicherung privat vorsorgen – diese alternativen Möglichkeiten gibt esViele Menschen machen sich Gedanken über ihre finanzielle Versorgung im Rentenalter. Die Gesetze ändern sich und in diesem Dschungel noch einen Überblick zu behalten, ist schwierig. Über 17,5 Millionen (Stand 31.12.2017) ... weiter

Produkttests

Geld sparen mit Gebrauchtwaren: medimops.de im Test
Früher ging man auf den Flohmarkt oder durchsuchte die Kleinanzeigen der regionalen Tageszeitungen, wenn man Gebrauchtes kaufen wollte. Heute ist das deutlich leichter, denn im Internet verkaufen nicht nur Privatpersonen ihre alten Schätze über eBay und Co: Viele Händler haben sich auf den Wiederverkauf gut erhaltener Produkte spezialisiert. Doch wie gut ist die Qualität der angebotenen Artikel? Und lässt sich mit dem Kauf von Gebrauchtwaren wirklich Geld sparen? mehr...

Im Test: Die Kfz-Versicherung der AllSecur mit Marten
Es ist Herbst in Deutschland und auf den Straßen treibt ein finsterer Gesell sein Unwesen. Die Opfer: Ahnungslose Autos. Denn ganz egal, ob Hagelschaden, Blechschaden oder Diebstahl: Marder Marten hat seine Finger im Spiel. Sein Gegner ist die Kfz-Versicherungsmarke AllSecur. Ob diese auch im richtigen Leben die Oberhand behält, verraten wir Ihnen in unserem Produkttest der Kfz-Versicherung. mehr...

Im Test: Der Direktkredit der SWK Bank
Bei der SWK Bank kann man einen Ratenkredit direkt online bestellen. Innerhalb von 30 Sekunden soll man dabei eine Antwort erhalten, ob man zwischen 1.000 und 50.000 Euro als Kreditsumme erhalten kann. Das Geld würde dann innerhalb von zwei Arbeitstagen auf dem Konto des Antragsstellers sein. Ob sich das Angebot lohnt, erfahren Sie in unserem Produkttest des Direktkredits der SWK Bank. mehr...

Im Test: Das Festgeld der GarantiBank
Bringen vierblättrige Kleeblätter auch Bankkunden Glück? Die Garantibank versucht es auf jeden Fall und setzt den vermeintlichen Glücksbringer nicht nur in ihr eigenes Logo. Auch im Namen der Festgeldanlage findet sich das Kleeblatt wieder. Ob Sie sich bei dieser Geldanlage nur auf ihr Glück verlassen sollten, erfahren Sie in unserem Test des Kleeblatt-Festgeld-Kontos. mehr...

Im Test: Das Top-Zinskonto der Norisbank
Die Norisbank ist eine Tochter der Deutschen Bank und bezeichnet sich selbst als "ersten Qualitätsdiscounter im deutschen Bankenmarkt." Jetzt hat die Norisbank ihren Tagesgeld-Aktionszins noch einmal erhöht. Wir haben uns das Top-Zinskonto der Norisbank genauer angesehen. Ist der Name Programm? Die Antwort auf diese Frage lesen Sie hier in unserem Produkttest. mehr...